Pröll kehrt aus dem Urlaub zurück

Hartes Programm

© Mueller

Pröll kehrt aus dem Urlaub zurück

So viel Spott und Hohn über den Urlaub eines Regierungsmitglieds gab es selten: VP-Chef Josef Pröll wagte es, für ganze neun Tage mit seiner Gattin auf Mauritius zu urlauben. Neun Tage, in denen er zum ersten Mal nach seiner Hochzeit vor 20 Jahren im Luxushotel „Dinarobin“ so richtig flittern konnte.

„Flucht auf die Insel“
Ausgerechnet jene Abgeordneten, die sich ab Freitag selbst sensationelle sieben Wochen bezahlten Urlaub gönnen, hänselten Pröll aufs Heftigste: „Er soll die Badehose wieder auspacken und zum U-Ausschuss kommen“, so der Grüne Peter Pilz. Ähnlich deftig BZÖ-Mann Ewald Stadler: „Das ist eine Flucht auf die Insel.“

Versäumt hat der Vizekanzler zu Hause freilich wenig an substanziellen Entscheidungen. Die wird er ab heute angehen:

Gemeinsam mit Kanzler Werner Faymann wird er den Mittwoch-Ministerrat vorbereiten. Am Mittwoch wird er dann die Beamten-Verhandlungen mit in die Hand nehmen. Und am Donnerstag wird Pröll zum Treffen der Europäischen Volkspartei nach Bonn (Deutschland) fliegen – wo er mit der CSU über die Hypo-Milliarden verhandeln wird.

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