Pröll übt Druck auf Autoindustrie aus

Klimaschutz

Pröll übt Druck auf Autoindustrie aus

Umweltminister Josef Pröll will in Sachen Klimaschutz den Druck auf die Autoindustrie erhöhen. Pröll sagte im Interview mit ÖSTERREICH: "Das Hauptproblem ist der Verkehr. Ich will den Druck auf die Autoindustrie erhöhen und unterstütze die EU-Initiative, dass Autos mit hohem CO2-Ausstoß umgerüstet werden müssen."

Um den Kyoto-Zielen näher zu kommen sei es nötig, auf "Benzin-Alternativen umzustellen. Der aktuelle Anteil von Biosprit ist 3 Prozent. Das soll bis 2010 auf zehn Prozent angehoben werden." Zudem müsse der Tanktourismus in Österreich unterbunden werden. Pröll: "Ich will die Frage des Tanktourismus mit der EU diskutieren. Es geht nicht an, dass Deutsche bei uns tanken und uns wird der CO2-Ausstoß negativ angerechnet."

Um die Bevölkerung zum Umdenken in Sachen Klimaschutz zu bewegen, kündigt Pröll an: "Wir werden an den Schulen Kampagnen starten. Die Botschaft ist klar: kauft heimische Lebensmittel und erledigt kurze Wege nicht mit dem Auto. 50% der Wege, die mit dem Auto gefahren werden, sind kürzer als fünf Kilometer. Das muss sich durch Aufklärungskampagnen ändern."

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