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Video zum Thema So war TV-Elefantenrunde + Reaktionen
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Elefantenrunde

Punktsieg für Hofer und Griss

Es war die entscheidende Schlacht vor der spannendsten Präsidenten-Wahl der Zweiten Republik.

Bei der ORF-Elefantenrunde saßen erstmalig alle sechs Kandidaten an einem Tisch. Inklusive Richard Lugner, der bei den ORF-Duellen nicht eingeladen war.

Diashow Die besten Bilder der Elefantenrunde

Die besten Bilder der Elefantenrunde

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Richard Lugner war es auch, der als Erster Pfeffer in die Runde brachte. Nach etwas langsamem Beginn – jeder Bewerber durfte den eigenen Wahlkampf loben – entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch, als der Baumeister Favoriten Alexander Van der Bellen wegen dessen "Unabhängigkeit" angriff.

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Irmgard Griss begann defensiv, musst sich am Anfang gegen Nazi-Vorwürfe wehren. Im Laufe der Diskussion konnte sie sich steigern: Inhaltlich stark, ließ sie sich nie aus der Ruhe bringen.

Andreas Khol, in den Umfragen weit abgeschlagener ÖVP-Kandidat, attackierte Griss im Kampf um die bürgerlichen Wähler – gar nicht „Sir“ – frontal: „Sie überholen ja Van der Bellen links...“

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Khol zeigte sich sehr aggressiv, ließ auch ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher, die manchmal bei der Diskussion ins Schwimmen kam, nicht ungeschoren: „Lernen Sie Verfassung!“

Norbert Hofer gab sich freundlicher als bei den ORF-Duellen und fuhr, siehe oe24-Votings, offensichtlich gut damit. Das schärfste Duell lieferte er Van der Bellen, der ihm vorwarf :“Herr Hofer, Sie wollen sofort Strache zum Kanzler machen.“

Video zum Thema Aufgaben des Amts - Gefecht Hofer & Van der Bellen
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Rudolf Hundstorfer lieferte eine souveräne Vorstellung, erntet nur einmal Hohn: Als er beteuert, noch nie einen Posten nach Parteibuch besetzt zu haben.

Alexander Van Der Bellen wirkt angriffslustiger als bisher, aber immer noch zu professoral.

Fazit: Hofer und Griss hinterlassen den besten Eindruck. Kommt Griss noch an Van der Bellen heran?

Video zum Thema Themen TTIP & Intervention
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Alle Diskussionsrunden in der Detail-Analyse von Wolfgang Fellner und Politik-Experte Thomas Hofer

Runde 1 – Für Griss 
ein Lagerwahlkampf

Griss startet gut durch, Hofer zieht erst später an. Wahlkampf war für alle spannend.

Fairness. „Ich hatte den Eindruck eines Lagerwahlkampfes“, sagt Irmgard Griss. „Die Streitereien Blau-Grün, Grün-Blau ist das Letzte, was Österreich braucht.“ Hofer: „Von einer Politikverdrossenheit der Jugend war bei diesem Wahlkampf keine Rede.“ Und Hofer weiter: „Von einem ,Rambo‘ bin ich weit entfernt.“ Hundstorfer: „Ich habe keine Lustlosigkeit, keine Gleichgültigkeit. Ich bin aber kein Populist. Ich stehe für sachorientierte Politik.“

Khol: „Das Fairnessabkommen wurde von allen Kandidaten respektiert. Die These von Polit-Verdrossenheit der Jugend ist falsch. Das entscheidende Thema waren die Flüchtlinge. Lugner: „50 Jahre rot-schwarze Koalition sind genug.“

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Fellner: Erste Runde geht an Griss. Hofer eher blass. Hundstorfer souverän. Khol eher peinlich. Van der Bellen am Schluss sehr defensiv.

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Hofer: Griss hat gleich zu Beginn eine Generalattacke auf die geübte politische Praxis geritten. Van der Bellen kommt nicht in die Offensive.

Runde 2 – Das Amt: Khol als Fußballtrainer

(Ohn-)Macht. „Der Bundespräsident hat die Macht des Wortes, er muss sie aber sehr dosiert einsetzen“, sagt Khol. Hundstorfer hätte sich zum Thema Asyl bei der Regierung informiert und auch öffentlich geäußert. Hofer will ein aktiver Präsident sein. Er hätte sich zum Deal zwischen EU und Türkei gemeldet: „Die Türkei darf nicht zur EU kommen.“ Van der Bellen kontert: „Aufgabe des Bundespräsidenten ist es nicht, die Schlagzeile des nächsten Tages zu liefern.“ Griss: „Die Bundespräsidentin kann zu wesentlichen Themen, wie die Verschärfung des Asylrechts, etwas sagen.“ Lugner: „Die Politik wird von der Regierung gemacht. Aber mit dem wirtschaftlichen Stillstand unter Schwarz-Rot muss Schluss sein.“

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Fellner: Hundstorfer souverän. Khol sieht BP wie Fußballtrainer – verwirrt. Hofer punktet mit Thema Asyl. VdB gut: „Aufgabe des Bundespräsidenten sind nicht Schlagzeilen!“

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Hofer: Khol versuchte mit heftigen Attacken auf Griss Abfluss aus seinem Lager in ihre Richtung zu verhindern. Präsidentiell war das nicht.

Runde 3 - HC als Kanzler

"Muss ein Präsident den Vorsitzenden der stärksten Partei mit der Regierungsbildung beauftragen?", fragte Van der Bellen und antwortete gleich: "Nein". Hofer reagierte empört: "Der Wählerwille ist kein Schaden Herr Professor! Ich würde einen Grünen angeloben."

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Fellner: Die 3. Runde über die „Allmachts-Fantasien“ startet wieder mit Hundstorfer – heute überraschend gut. Khol wirkt wie ein Oberlehrer. Hofer endlich witzig. VdB langatmig.

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Hofer: Norbert Hofer überaus hart in der Sache, gezielte, professionelle Ansprache des Lagers. Lugner bemüht sich mit harten Attacken.

Runde 4 - Proporz und Parteibuch-Wirtschaft

Zum Lachen? Er habe als Minister etliche Posten neu besetzen müssen, so Hundstorfer: „Ob Sie es mir glauben oder nicht: Ich weiß von niemandem, welche Partei er hat.“ Lautes Gelächter im Publikum – man war beim Thema Parteibuch-Wirtschaft. Griss beklagte, dass das Parteibuch noch immer eine große Rolle spielt: „Es kann aber die Qualifikation nicht ersetzen.“ Und sie betonte erneut ihre Unabhängigkeit: „Eine Präsidentin, die niemandem verpflichtet ist, ist auch niemandem etwas schuldig.“

Lugner wird auch hier wieder offensiv: „Wir haben Stillstand, es geht nix mehr weiter. Interessant: Hofer schwieg dazu.

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Fellner: Hofer der Beste, punktet mit Absage an TTIP, will „aktiver Präsident“ sein. Hundstorfer rutscht aus, weil er weismachen will, dass er nie nach Parteibuch besetzt hat – Lacherfolg.

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Hofer: Hundstorfer setzt keine Akzente.

Runde 5 - Auslandsreise zu Erdogan?

„Der BP soll nur dann ins Ausland reisen, wenn er damit den Interessen Österreichs dient“, meint Hofer. Khol sagt: „Ich will mehr Bürgernähe schaffen.“ Hundstorfer findet den „Dialog mit dem Ausland“ allerdings extrem wichtig. Welche Themen er mit dem türkischen Präsidenten Erdogan sprechen würde, wird Hofer gefragt: „Keine. Europa darf in keine Abhängigkeit zur Türkei geraten.“ Griss ist „für Gespräche“ mit der Türkei, um die Verhältnisse dort zu verbessern.

Van der Bellen: „Bei einer italienischen Einladung würde ich über eine europäische Lösung des Flüchtlingsproblems sprechen – meine erste Auslandsreise wäre aber zum Endspiel nach Paris.“

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Fellner: Lugner wird zum Spaß-Kandidaten. Griss will sich verstärkt in Afrika engagieren – lieb! VdB will mit Spitzenbeamten eine Siebe-Jahres-Strategie entwickeln – gute Idee. Hofer schwach.

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Hofer: Hundstorfer versuchte sich bei dem Thema Heinz Fischer anzuhängen.

Runde 6 - Es geht ums Heer

Habt Acht! Van der Bellen und Griss stimmten 2013 für das Bundesheer. Für Hundstorfer ist "das Thema entschieden". Hofer: "Der Wehrdienst ist der richtige Weg." Khol will auch die Wehrpflicht. "Nur so gibt es einen Zivildienst." Lugner fordert "g'scheide Ausbildung".

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Fellner: Beim Thema Heer kann niemand wirklich punkten. Lugner hier peinlich: Frauen sollen Kinder kriegen, nicht zu Heer.

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Hofer: Van der Bellen wirkte teilweise unschlüssig, etwa bei der Frage zum Präsenzdienst. Griss zeigte auch bei diesem Thema kaum inhaltliche Schwächen

Zwei Sieger im TV

Van der Bellen: „Poleposition“

Der Grüne gab sich staatsmännisch, aber auch kantiger als zuletzt. Alexander Van der Bellen verteidigte gestern, dass er als „unabhängiger Kandidat“ angetreten sei. Und er appellierte an seine Wähler: „Es ist sehr schön, in der Poleposition zu sein. Aber es müssen erst alle meine Unterstützer auch wirklich wählen gehen.“ Es könne „sehr, sehr knapp werden“. Diesmal zeigte sich der grüne Professor denn auch aufgeweckter als in anderen TV-Debatten. Der Ex-Grünen-Chef zeigte sich vor allem gegen FP-Kandidat Norbert Hofer kantiger als zuletzt.

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Fellner: Eher defensiv. Van der Bellen muss noch um jede Stimme kämpfen. Etappenweise gut.

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Isabelle Daniel: Diesmal aufgeweckter und aktiver in der Debatte, aber immer noch nicht offensiv genug. Am ehesten stark gegen Hofer.

Hofer: „Bin kein Polit-Rambo“

Der FP-Kandidat bemühte sich um Zurückhaltung und einen moderaten Stil. Norbert Hofer zeigte sich in der Elefantenrunde als freundlicher, betont  fader Blauer – weit zurückhaltender als in den ORF-Duellen vergangenen Donnerstag – und „freute sich über die gute Stimmung in diesem Wahlkampf“.

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In der Sache selbst blieb er hart: Er kritisierte den Türkei-Deal, dem er „alles entgegengesetzt“ hätte. Und betonte, dass er „TTIP nicht unterschreiben“ würde. Hofer versuchte aber auch, Breite zu signalisieren.

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Fellner:
Zu Beginn wirkte Hofer eher blass. Dann zunehmend stärker. Punktet bei Asyl und TTIP.

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Isabelle Daniel: Hofer bemühte sich diesmal um Samtpfoten. Er ging recht geschickt nicht auf die Angriffe seiner Konkurrenz ein.

Griss: „Brauchen keinen Lagerwahlkampf“

Irmgard Griss setzte sich bereits bei ihrer Anreise zum ORF – sie kam per öffentlichen Bus – von den übrigen Hofburg-Kandidaten ab. Die Ex-OGH-Chefin zeigte sich souverän und appellierte geschickt gegen ihre Konkurrenten: „Wir brauchen keinen Lagerwahlkampf Grün-Blau.“

Wie ein roter Faden zog sich ihre Kritik „am parteipolitischen System“. Und: „Eine unabhängige Präsidentin kann verhindern, dass Parteien überall Parteifreunde hinsetzen.“

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Fellner: In der ersten Runde – sie warnte vor Schlammschlacht – wirkte Griss am besten. Dafür bei Postenschacher schwach.

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Daniel: Für Politeinsteigerin erstaunlich routiniert. Griss wirkte souverän, aber bisschen oberlehrerhaft.

Hundstorfer: „Bin, wie ich bin“

Mit dunkelblauem Anzug und hellblauer Seidenkrawatte gab sich Rudolf Hundstorfer als „Einziger, der ein aktives Amt zurückgelegt“ habe. Er versuchte, „klarzustellen, dass es nicht um die Regierung, sondern um das Amt des Bundespräsidenten geht“. In der ORF-Elefantenrunde bemühte sich der SP-Kandidat aber auch wieder, einfach der „Rudi“ zu sein: „Ich bin so, wie ich bin. Von mir kriegt man vielleicht nicht die Schlagzeile.“

Der SPÖ-Kandidat versuchte – zumindest in der Live-Sendung – zu signalisieren, dass er noch daran glaube, in die Stichwahl zu kommen. Sein Hauptkontrahent war eindeutig FP-Mann Norbert Hofer. Der SPÖ-Mann versuchte vor allem, seine „soziale Kompetenz“ zu betonen.

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Fellner: Überraschend souverän – vor allem bei Bildung und Asyl. Hundstorfer will Brücken bauen. Unspektakulär, aber verlässlich.

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Daniel: Er gab sich wieder authentischer als zuletzt. Klug war Hundstorfers Satz: „Ich bin, wie ich bin.“

Khol: "Bin kein Zuchtmeister"

Andreas Khol – samt seiner obligaten rot-weiß-roten Krawatte – bewies auch in der ORF-Abschlussrunde wieder seine Kampfeslust. Er griff sofort Irmgard Griss an: „Sie sieht 90.000 Flüchtlinge als kein Problem. Aber das schaffen wir nicht.“ Etappenweise wurde der Schwarze richtig aggressiv und kanzelte selbst ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher ab: „Lernen Sie Verfassung.“ Khol meinte trotzdem: „Ich bin kein Zuchtmeister.“

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Fellner: Khol wirkte wie ein Oberlehrer, der sich mit Griss anlegte. Er will sich als Bürger- und Europa-Präsident positionieren.

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Daniel: Khol war vor allem gegen Griss zu aggressiv. Image des Zuchtmeisters nicht abgelegt.

Lugner: "Ich spare 500.000 Euro ein"

Vor der ORF-Zentrale fuhr Richard Lugner mit einem Cabrio vor und winkte den Zaungästen. Lugner versuchte, auch zum Amüsement des Publikums außenpolitische „Kompetenz“ zu zeigen: „Frieden zwischen Israel und Palästinensern kann ich nicht schaffen.“

Für Lugner typisch: „Frauen sollen nicht zum Heer gehen, sondern Kinder kriegen.“ Sonst übte er sich vor allem in Kritik am „rot-schwarzen Proporzsystem“, zückte Taferl und gelobte, er würde „500.000 Euro einsparen“.

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Fellner: Lugner war etwas wirr und schaltete auf Textautomat. Später dann der sympathische Kasperl und Spaß-Kandidat.

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Daniel: Lugner schwankte zwischen Polit-Kasperl und Mini-Haider gegen Rot-Schwarz mit Taferl.

Das Endergebnis des oe24-Votings

Voting-Ergebnis.jpg

Video zum Thema Wer schaffts in die Stichwahl?
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Nachlesen: Diesmal waren Griss und Hofer die Gewinner

Nachlesen: Die Videos zur Elefantenrunde

Nachlesen: ORF-Elefantenrunde: Das twittert das Netz

 

Unten finden Sie den Liveticker zum Nachlesen.

22:05
 

Das sagt ÖSTERREICH

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Am Donnerstag erreichte der Wahlkampf den vorläufigen Höhepunkt.

Die Elefantenrunde im ORF hat das Match um die Stichwahl noch knapper und noch weniger übersichtlich gemacht als bisher. Kein Kandidat kann sich wirklich als klare Nummer 1 präsentieren - mindestens Vier kämpfen um die Stichwahl:

Norbert Hofer hat wieder am meisten gepunktet - er hat mit den Themen Asyl, Flüchtlinge, TTIP einen Elfmeter nach dem anderen, präsentiert sich als "sehr, sehr aktiver" Präsident, angriffig, locker. Wenn die Elefantenrunde entscheidet, dann winkt ihm die Stichwahl.

Irmgard Griss kommt ähnlich gut über den Bildschirm wie Hofer - sie punktet natürlich mit ihrer Unabhängigkeit, auch mit ihrem Mut als Frau. Bei Sachthemen aber bleibt sie blass, verteidigt viel zu oft ihre Interview-Patzer. Ob sie wirklich viele Unabhängige mobilisieren kann, wird erst der Sonntag zeigen.

Rudolf Hundstorfer war diesmal überraschend gut - er will sich als Brückenbauer und soziales Gewissen, vor allem aber als Retter der Pensionen präsentieren. Ob diese etwas defensive Brückenbauer-Rolle für die Stichwahl reicht, wird sich zeigen.

Alexander Van der Bellen kann nur hoffen, dass seine Auftritt bei den TV-Duellen nicht das alleinige Kriterium für eine Stichwahl sind. Er wirkt deutlich weniger sympathisch als Griss, viel zu langatmig, viel weniger offensiv und angriffig als Hofer. Sprich: In dieser Elefantenrunde war Van der Bellen ganz sicher kein Protest-Kandidat, eher schon ein Staatsmann. Ob das die Mehrheit der Wut-Wähler am Sonntag wirklich zu schätzen weiß?

Lugner und Khol waren eindeutig die Außenseiter - immer mit Wortschwall unterwegs. In die Stichwahl haben sich die beiden gestern nicht geredet - aber das hat auch niemand erwartet.

Wenn diese Elefantenrunde etwas bewegt hat - dann hat sie Norbert Hofer näher an die Stichwahl gebracht und Irmgard Griss näher an Van der Bellen.

22:02
 

Hier das oe24-Voting-Ergebnis:

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Hofer siegt im Voting, Griss ist auf Platz 2, Van der Bellen Dritter.

22:00
 

Elefantenrunde zu Ende

Damit beendet Ingrid Thurnher die Elefantenrunde. Gleich kommt hier das Voting-Ergebnis.

21:59
 

Van der Bellen

"Ich rechne mit einem Dreier, äh einem Dreikampf", so Van der Bellen. Das Publikum lacht.

21:58
 

Hundstorfer

"Mir ist egal, wer neben mir in die Stichwahl kommt. Wer da ist, ist da."

21:57
 

Khol

"Eine pikante Sache wäre, wenn ich und Van der Bellen in die Stichwahl kommen. Wir sind beide Tiroler und waren ja sogar in der gleichen Schule."

21:56
 

Hofer zur Stichwahl:

"Ich rechne mit einer Stichwahl Hofer gegen Van der Bellen."

21:55
 

Griss zur Stichwahl

"Habe keine Präferenz, gegen wen ich antrete. Wichtig ist mir, dass ich es schaffe."

21:54
 

Lugner

"Der Opernball ist ein internationales Ereignis, da sollte man Leute einladen, die man auch international kennt. Aber wir sollten auch einmal darüber nachdenken, ob der Bundespräsident eine Sommerresidenz in Mürzsteg braucht."

21:53
 

Griss

"Ich glaube, ich kann die Kompanie würdig abschreiten. Aber am meisten freuen würde mich die Gelegenheit, von Zeit zu Zeit, eine Rede zu halten, wo viele Leute zuhören."

21:52
 

Hofer

Zum 8. Mai: "Es ist kein Tag der Freude, wenn Menschen sterben. Auch der Bundespräsident hat an diese Menschen zu denken."

21:51
 

Khol

"Ich war der zweite Mann im Staat und habe viele Verpflichtungen ausüben müssen. Aber ich liebe dieses Land, ich bin stolz auf dieses Land. Freude macht mir das nicht, aber ich würde das so machen, dass die Menschen im Land zufrieden sind."

21:50
 

Hundstorfer

"Ich gehe sehr gerne auf Bälle, auf 16 pro Jahr. Aber alleine was der Bundespräsident im Kultursommer an Programm absolvieren muss, ist ja keine Belastung, sondern eine Freude. Für mich wäre das Amt keine Belastung."

21:49
 

Van der Bellen

"Freue mich begrenzt auf den Opernball, freue mich darauf interessante Leute kennenzulernen."

21:48
 

Van der Bellen

"Die Neutralität hat sich bewährt."

21:46
 

Lugner

"Österreich hat sich die Schweiz als Vorbild genommen, um neutral zu sein. Innerhalb von Europa sollen wir die gemeinsamen Grenzen sichern."

21:45
 

Hofer

Auf die Frage, ob Österreich gegen den IS kämpfen soll: "Nein, ich möchte nicht, dass junge Männer aus Österreich auf einem Schlachtfeld sterben, wo wir nichts verloren haben."

21:44
 

Khol

"Wir sollten an Neutralität festhalten."

21:42
 

Hundstorfer

Soll Österreich an einer europäischen Aktion gegen ISIS teilnehmen? "Da muss der österreichische Nationalrat zustimmen. Aber das hat es noch nie gegeben. Ich bin froh, dass wir diese Neutralität haben."

21:41
 

Lugner

"Die Frauen sollen nicht zum Bundesheer. Die haben Kinder zu kriegen."

21:39
 

Hofer

"Ich bin für die Wehrpflicht, der Wehrdienst ist der richtige Weg. Ich habe selber gedient. Wenn es eine besondere Situation gibt, dann würde ich einer Verlängerung der Wehrpflicht zustimmen."

21:37
 

Khol

"Ich bin für die Wehrpflicht."

21:36
 

Hundstorfer

"Zur Stunde würde ich nicht für eine Verlängerung des Präsenzdienstes nicht unterschreiben. Das Thema Berufsheer oder Wehrpflicht ist erledigt, es gab dazu eine Abstimmung."

21:34
 

Van der Bellen

"Ich habe auch für das Berufsheer gestimmt. Mir ist wichtig, dass das Bundesheer keine polizeilichen Aufgaben übernimmt."

21:33
 

Griss

"Ich habe für das Berufsheer gestimmt, aber jetzt haben wir halt die Wehrpflicht. Wichtig ist mir, wie steht es mit der Einsatzfähigkeit des Bundesheeres. In welchem Verhältnis steht die militärische Landesverteidigung zum Assistenzeinsatz."

21:31
 

LIVE_analyse.png

In der 5. Runde fragte Thurnher nach der außenpolitischen Rolle, die jeder spielen will - eher Klestil oder eher Queen?

Lugner beginnt mit einem Wortschwall, will gleich den Frieden in der Ukraine schaffen und vergleicht sich mit Kreisky - großér Lacherfolg - endlich wird er zum Spass-Kandidat.

Irmgard Griss will sich verstärkt in Afrika engagieren - lieb !

Van der Bellen will mit Spitzenbeamten eine Sieben-Jahres-Strategie entwickeln - gute Idee. Und liefert mit der Idee, seine erste Reise als Präsident zum EURO-Finale unseres Teams zu machen, einen netten Gag.

Norbert Hofer diesmal schwach - plaudert was von "Interessen Österreichs" - nona.

Khol will sich als Bürger-Präsident positionieren - diesmal guter Einstieg.

Hundstorfer will sich wieder als Präsident des Dialogs zeigen, auch als "Türöffner" - unspektakulär, aber verlässlich.

Diese Runde geht am ehesten an Van der Bellen, auch an Khol, der sich als Europa-Präsident zeigte - mit Lugner als sympathischem Kasperl.

21:30
 

Griss

"Ich würde auch mit Putin sprechen, denn nur der Dialog kann uns weiterbringen. Da kann sich Österreich als Vermittler einbringen."

21:28
 

Van der Bellen

"Wenn mich die Italiener einladen, würde ich das Gespräch damit beginnen, dass auch Italien so wie Österreich im Stich gelassen wurde. Und ich würde mit dem italienischen Präsidenten beratschlagen, wie man das Problem der Flüchtlings-Krise auf europäischer Ebene lösen kann. Meine erste Auslandsreise wäre aber Paris: Denn wenn Österreich im EURO-Finale ist, dann fahre ich dort hin."

21:26
 

Hofer

Thurnher fragt, was Hofer mit Erdogan besprechen würde: "Die Türkei ist kein europäisches Land. Ich würde natürlich mit ihm reden, aber über die Frage der Menschenrechte. Ein EU-Beitritt der Türkei kommt aber nicht in Frage. Was man jetzt machen muss, ist den engen Kontakt mit Italien zu suchen. Wir halten nicht noch einmal 90.000 Flüchtlinge aus."

21:25
 

Khol

"Also ich hätte Orban sicher keinen Besuch abgestattet. Mein erster Besuch als Bundespräsident würde nach Brüssel führen zu EU-Präsident Donald Tusk."

21:24
 

Hundstorfer

"Es ist dringlich, den Dialog mit Deutschland wieder herzustellen, so dass er gut ist. Ich wäre wahrscheinlich schon bei Herrn Gauck gewesen."

21:23
 

Hundstorfer

Sein Außenpolitik-Verständnis: "Wir müssen die Dialog-Fähigkeit auch auf Präsidenten-Ebene aufrecht erhalten und der Präsident muss ein Türöffner sein. Ich würde noch stärker auf Wirtschaftskontakte setzen."

21:21
 

Khol

"Ich will das Amt zum Bürgerpräsidenten gestalten. Sprechtag in den Bundesländern, Kommunikation mit den Bürgern via Internet."

21:21
 

Hofer

"Immer wenn es den Interessen Österreichs dient, ist eine Reise sinnvoll."

21:19
 

Lugner

Er nimmt Bezug auf Kreisky und spricht zu Israel und Palästina. "Auch Kreisky konnte dort keinen Frieden schaffen."

21:19
 

Ergebnis des oe24-Votings für die zweite Halbzeit

Voting-Ergebnis.jpg

21:18
 

Van der Bellen

"Ich würde die Spitzenbeamten des Außenministeriums zu mir bitten: Entwerfen wir doch eine Strategie für die nächsten Jahre. Kontinuität ist gerade in der Außenpolitik wichtig."

21:14
 

Griss

"Bundespräsident kann sich für Schwerpunkte in der Außenpolitik einsetzen. In Gesprächen mit der Regierung kann man darauf hinwirken. Aber man kann nicht eigenständig Außenpolitik machen."

21:13
 

LIVE_analyse.png

Es geht um Postenschacher und Parteibuch-Wirtschaft.

Norbert Hofer klar der Beste, punktet mit heftiger Absage an TTIP, will "sehr, sehr aktiver Präsident" und nicht "Staatsnotar" sein.

Andreas Khol will auch Kämpfer gegen TTIP sein, beginnt mit Hofer zu streiten, ob Schüssel ein Atom-Lobbyist ist - er hats halt schwer mit seiner Partei.

Griss diesmal eher blass - obwohls ihr Thema ist.

Hundstorfer rutscht diesmal aus, weil er allen wiesmachen will, dass er nie einen Posten nach Parteibuch besetzt hat - und einen Lacherfolg erntet.

Lugner wortgewaltig wie immer - aber ein bisserl wirr.

Van der Bellen wieder viel zu defensiv und langatmig.

21:12
 

Redezeit

Bei der Redezeit führt Khol vor Van der Bellen.

21:10
 

Van der Bellen

"Ich würde durchaus davon Gebrauch machen, Straftäter zu begnadigen. Der Bundespräsident handelt hier aber auf Vorschlag der Bundesregierung. Das wird sich der Bundespräsident ansehen und in aller Regel akzeptieren."

21:08
 

Lugner

"Ich habe keinen Orden vom Bund, obwohl ich schon 83 Jahre alt bin. Wenn jemand ein Ehrenzeichen bekommt, muss es einen Grund geben, warum er das bekommt." Das Statement ist eher wirr.

21:05
 

Hundstorfer

"Ich glaube man muss hier was aufklären: Ich weiß von niemandem, welches Parteibuch er hat, obwohl ich viele Posten besetzt habe." Gelächter im Publikum ...

21:04
 

Hofer-Attacke auf Khol

Hofer greift Khol an: "Sie sind gegen Atompolitik und Schüssel ist in einem Atomkonzern tätig."

21:03
 

oe24-Voting-Ergebnis der ersten halben Stunde

Voting-Ergebnis.jpg

21:02
 

Khol

"Für mich ist der Bundespräsident Oberbefehlshaber. Auch ich würde TTIP nicht unterschreiben. Ich würde Initiativen ergreifen für den europaweiten Atomausstieg."

21:00
 

Hofer

Hofer spricht zu TTIP: "Ich werde den TTIP-Vertrag nicht unterschreiben, ich möchte dazu eine Volksabstimmung. Die Zeiten haben sich geändert, im Jahr 2016 brauchen wir einen sehr aktiven Präsidenten."

20:59
 

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Die 3. Runde über die "Allmachts-Fantasien" der Hofburg-Kandidaten startet wieder mit Hundstorfer - heute überraschend gut, präsentiert sich als soziales Gewissen, durchaus sympathisch.

Khol wirkt wieder ein bisserl wie ein Oberlehrer - nach Griss legt er sich jetzt Ingrid Thurnher an ("Lernen Sie Verfassung!").

Hofer in dieser Runde endlich witzig und locker - macht sich über andere Kandidaten lustig. In dieser Runde klar der Beste.

Van der Bellen wieder etwas abgehoben, langatmig - positioniert sich als Europa-Fan und streitet sich mit Hofer wieder mal über die Angelobung von Strache als Kanzler: "Muss ich nicht!" Demnächst fangen die beiden noch zu raufen an !

Irmgard Griss zieht ihre Show als unabhängige Kandidatin ab: "Ich bin als einzige parteifrei - Schluss mit der Parteibuch-Wirtschaft!"

Lugner wird offensiv, will den Kanzler entlassen - "Wir haben Stillstand, es geht nix mehr weiter!"

Diese Runde geht an Hofer und Griss - weil sie am offensivsten waren. Aber auch Hundstorfer und Lugner haben durchaus gut gepunktet. Khol und Van der Bellen reden heute viel - punkten aber wenig.

20:57
 

Lugner

"Wenn die Regierung nichts weiterbringt, dann muss man Gespräche führen. Der Bundespräsident hat die Möglichkeit, die Regierung zu entlassen. Wir haben wirtschaftlichen Stillstand. Wir müssen aufhören damit, dass immer Rot und Schwarz alle Posten besetzen."

20:54
 

Griss

"Der Bundespräsident hat ein gewichtiges Wort bei der Besetzung der höchsten Staatspositionen mitzureden. Und da würde ich mich einbringen, damit nicht irgendjemand einen Job bekommt, nur weil er das richtige Parteibuch hat. Mir kann niemand sagen, du bist uns was schuldig. Es spricht nichts dagegen, dass es Parteien gibt, aber es spricht sehr wohl was dagegen, dass Parteien Posten besetzen, obwohl die Personen dafür nicht geeignet sind."

20:53
 

Hofer gegen Van der Bellen

Hofer und Van der Bellen greifen einander an - es geht um die Angelobung eines FPÖ-Bundeskanzlers. "Auch sie müssen den Wählerwillen respektieren", so Hofer. Van der Bellen: "Sie glauben doch nicht, dass die FPÖ 50% erreichen wird?"

20:51
 

Van der Bellen

"Keiner glaubt, dass Bundespräsident allmächtig ist. Aber ich bin der Meinung, dass Österreich in der europäischen Familie gut aufgehoben ist. Und ich bin der Meinung, dass unsere Interessen nicht gut vertreten werden, wenn man aus Europa austreten will. Und eine Partei, die FPÖ, predigt genau das."

20:48
 

Hofer

"Herr Khol tritt wie Haider auf, Van der Bellen sagt er ist kein Grüner, Frau Griss sagt, Türkei kann EU beitreten. Ich sage die Sachen, so wie sie sind. Ich gebe ehrliche Antworten, wenn ich gefragt werde. Zuerst muss man sich um die Österreicher kümmern, das ist mein Zugang."

20:45
 

Khol angriffig

Angriff auf Thurnher: "Lernen Sie Verfassung!"

20:44
 

Hundstorfer

"Als Bundespräsident ist man nicht die Regierung. Aber mir war die soziale Sicherheit immer wichtig. Und ich kann dafür mitsorgen, dass die Ausbildungsgarantie auch weiter umgesetzt wird."

20:43
 

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In der 2. Runde, wie stark sich ein Bundespräsident in Tagespolitik zu Wort melden soll, beginnt Hundstorfer wieder eher souverän, will sich bei Asyl und Bildung zu Wort melden.

Khol sieht Bundespräsident wie Fußballtrainer zur Nationalmannschaft - Wortschwall, der eher verwirrt.

Hofer geht sofort aufs Thema Flüchtlinge los, will sich gegen Türkei stellen - punktet wieder mit dem Thema Asyl.

Van der Bellen gibt sich zurückhaltend und wirkt diesmal gut: "Aufgabe des Präsidenten ist es nicht um die Schlagzeile des nächsten Tages zu kämpfen!"

Griss verteidigt wieder mal ihre missverstandenen Interviews - in dieser Runde ziemlich schwach. Wird von Khol niedergeredet - mehr als unhöflich.

Lugner schaltet seinen Text-Automat ein - will Druck auf Regierung ausüben.

Diesmal sind Hundstorfer und Van der Bellen am besten, Lugner überrascht mit Bürgernähe, Khol und Griss nerven.

20:42
 

Lugner

"Wir haben einen politischen Stillstand. Da muss man mit der Regierung sprechen, was tun wir, damit wir die Probleme lösen. Man sollte das Gespräch in aller Ruhe suchen, aber man muss mehr Druck auf die Bundesregierung ausüben."

20:41
 

Khol gegen Griss

Khol und Griss liefern sich wieder einen Schlagabtausch. Es geht um die Aussage von Griss, dass 90.000 Flüchtlinge kein Notstand sind. Griss zu Khol: "So eine böswillige Unterstellung hätte ich Ihnen nicht zugetraut."

20:39
 

Griss

"Also ich glaube, dass die Bundespräsidentin zu wesentlichen Themen wie der Verschärfung des Asyl-Rechts etwas sagen sollte. Das ist ein ganz grundlegendes Thema. Die Frage, wo stehen wir in der Asyl-Frage, das ist ein wichtiges Thema, das über die Tagespolitik hinausgeht."

20:38
 

Van der Bellen

"Aufgabe des Präsidenten ist es nicht, um die Schlagzeilen des nächsten Tages zu kämpfen. Der Bundespräsident soll sich vornehm zurückhalten und diplomatisch bleiben. Er muss den Erfolg auch der Bundesregierung gönnen. Es darf nicht dieser politische Kampf um die Zeilen in den Medien sein."

20:37
 

Hofer ist dran

"Der Deal mit der Türkei ist fürchterlich! Ich hätte hier alles entgegengesetzt, was man entgegensetzen kann."

20:34
 

Khol spricht

"Der Bundespräsident hat die Macht des Wortes. Er muss sie aber sehr dosiert einsetzen. Der Bundespräsident ist nicht der Super-Bundeskanzler! Ich würde das Instrumentarium des Bundespräsidenten abgestuft nützen. Hinter der Tapetentür kann man auf die Durchsetzung des Regierungsprogramms drängen." Nachsatz: "Der Bundespräsident hat für die Bundesregierung Rolle des Fußballtrainers"

20:33
 

Hundstorfer startet

"Ja, ich hätte mich zu tagespolitischen Themen geäußert. Zum Thema Asyl, zum Thema Schule!" Zum Asyl-Gesetz sagt Hundstorfer: "Als Bundespräsident hätte ich mich erkundigt, wie die Begutachtung aussieht."

20:32
 

Zweite Runde

Jetzt geht es weiter: Sehen Sie Anlass, sich zu tagespolitischen Themen zu äußern?

20:31
 

Live-Analyse von Wolfgang Fellner

LIVE_analyse.png

In der ersten Runde zur Wahlkampf-Bilanz wirkt Griss am besten. Sie warnt vor Schlammschlacht, sagt: Blau-grüne Polarisierung ist das Letzte was Österreich braucht. Norbert Hofer dagegen beim ersten Auftritt eher blass - bestreitet, dass er ein "Rambo" ist. Hundstorfer überraschend souverän, will Brücken bauen. Khol freut sich über positives Echo - eher peinlich. Lugner wie erwartet etwas wirr. Van der Bellen am Schluss sehr defensiv und schwach. Erste Runde geht an Griss.

20:27
 

Lugner legt los!

Lugner spricht sich in Rage und geht gleich zu Beginn auf Rot-Schwarz los. Man darf gespannt sein, wie Lugner sich weiter schlägt.

20:26
 

Erste Attacke von Khol!

Griss kassiert gleich am Anfang eine verbale Breitseite von Khol - das sitzt! Es geht um das Interview im Standard wonach 90.000 Flüchtlinge kein Notstand wären.

20:24
 

Khol findet Wahlkampf toll

"Die jungen Leute sind hochinteressiert, von Politikverdrossenheit habe ich nichts gemerkt. Was mich fasziniert hat war: Auf der einen Seite wenig Themen. Das Hauptthema war natürlich Flüchtlinge: Das hat natürlich alles andere überlagert"

20:23
 

Jetzt spricht Hundstorfer

"Ich bin so wie ich bin, ich bin kein Populist. Ich stehe für Sachpolitik."

20:23
 

Live-Analyse von Politik-Insider Isabelle Daniel zu Norbert Hofer

isabelle-daniel_.png

Norbert Hofer gibt sich – wie erwartet – zurückhaltend. Er betont, dass er „kein Polit-Rambo“ sei.

Andreas Khol geht gleich in seiner ersten Wortmeldung auf Angriff - gegen Imgard Griss. Er versucht sie ins Eck der „Politik der offenen Grenzen“ zu drängen.

20:23
 

Jedes Wort wird im Wahlkampf auf die Waagschale gelegt sagt Norbert Hofer.

20:20
 

Jetzt Hofer: "Ich habe ja schon einige Wahlkämpfe erlebt. Was ich mir aber nicht gedacht hätte, dass die Stimmung so gut ist. Von Politikverdrossenheit hab ich nichts gemerkt."

20:19
 

Live-Analyse zu Irmgard Griss von Politik-Insider Isabelle Daniel

isabelle-daniel_.png

Imgard Griss wirkt sehr selbstsicher. Sie tritt sehr ladylike auf. Warnt vor einer „Spaltung der Gesellschaft“ und übt sich gleich in ihrer ersten Wortmeldung mit einem Seitenhieb auf ihre Konkurrenten um die Stichwahl: „Wir brauchen keinen blau-grünen Lagerwahlkampf“. Griss lächelt deutlich mehr als sonst.

20:18
 

Thurnher beginnt mit Griss und will wissen, wie sie den Wahlkampf erfuhr: "Es hat mich schon verwundert, wie heftig die Auseinandersetzungen waren. Auch die Polarisierung in der Gesellschaft hat mich erstaunt. Man bekommt den Eindruck, dass es einen Lagerwahlkampf gibt."

20:17
 

Zuerst werden die "Spielregeln" erklärt. Es geht mal wieder um die Redezeit. Auch das Publikum wird gebeten sich etwas zu zügeln (Stichwort: Applaus). Thurnher wünscht sich eine faire Diskussion.

20:15
 

Jetzt geht es los!

Die letzte TV-Schlacht: Ingrid Thurnher eröffnet die Elefantenrunde. "Es ist Tag X minus drei. Drei Tage vor der Bundespräsidentenwahl."

20:10
 

Diesmal auch mit Richard Lugner

19:53
 

Um 20.15 Uhr geht es los!

Die Spannung steigt. Die Kandidaten befinden sich in den finalen Vorbereitungen für die letzte TV-Schlacht vor der Hofburg-Wahl. Wer wird wohl als großer Sieger hervorgehen? In unserem Voting können Sie mitbestimmen, wer Ihnen am besten gefallen hat.

19:41
 

Herzlich willkommen zum oe24-Live-Ticker

Heute geht es in die letzte TV-Schlacht vor der Hofburg-Wahl. Jetzt gilt es alles aus sich herauszuholen um unentschlossene Wähler für sich zu mobilisieren. Im Laufe des Live-Tickers wird Österreich Herausgeber Wolfgang Fellner für Sie die Elefantenrunde analysieren. Wie bereits bei den TV-Duellen vor einer Woche können Sie auch dieses Mal wieder für ihren Favoriten voten.

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