Razzia der Soko Ost erfolgreich Razzia der Soko Ost erfolgreich

Festnahmen

© GRAWATSCHGNG

 

Razzia der Soko Ost erfolgreich

Viele Autofahrer und Passanten wunderten sich über die höhe Polizei-Präsenz in der Nacht auf Freitag. Was sie nicht wussten: Donnerstag Nachmittag startete die Soko Ost einen neuen geheimen Schwerpunkteinsatz in Wien, Niederösterreich und Burgenland. Und diesmal gab es auch koordinierte Aktionen in Tirol und Vorarlberg.

400 Beamte in fünf Ländern, 17 Festnahmen
Die Sonder-Ermittler von VP-Innenministerin Maria Fekter waren in ihrem „Kampf gegen organisierte Kriminalität“ offenbar erfolgreich. Die Ergebnisse der groß angelegten Polizei-Aktion liegen ÖSTERREICH als erster Zeitung vor:

  • 400 Beamte schlugen zentrale koordiniert in den fünf Bundesländern gleichzeitig zu.
  • Ein Teil der Beamten war uniformiert und damit klar erkennbar taktisch an Hauptverkehrspunkten im Einsatz.
  • Ein anderer Teil der Soko Ost war in Zivil unterwegs.
  • In der knapp 24 Stunden dauernden Aktion gelangen 17 Festnahmen.
  • Sechs Personen wurden auf frischer Tat erwischt und festgenommen.
  • Zusätzlich wurden 11 illegale Migranten festgenommen.

Die Ermittler der Soko Ost zeigen sich in einer ersten Bilanz „sehr zufrieden über den Einsatz“. Bei der großen Razzia „schnappte“ die Polizei bei einer verdeckten Fahndung auch einen Schlepper. Außerdem wurden Einbruchstäter auf frischer Tat angehalten.

Das Ziel „weitere Informationen über die organisierte Kriminalität zu sammeln“ sei „ebenfalls gelungen“, erklärt der Sprecher der Soko Ost, Michael Takacs. Insgesamt gab es von Donnerstagnachmittag bis Freitagmittag 13.000 Fahndungsabfragen der 400 Beamten in den fünf Bundesländern.

Beim letzten Soko Ost-Einsatz im Juni gab es rund 15 Festnahmen. Im Schnitt gehen der Soko Ost bei ihren Einsätzen acht bis 20 Leute in die Fänge.

13.000 Abfragen, Erfolg gegen Schlepper
Dieses Mal wurde erstmals nicht nur im Haupteinsatzgebiet der Soko Ost – Wien, Burgenland und Niederösterreich – sondern eben auch im Westen zugeschlagen. Innenministerin Fekter will die von ihr vor einem Jahr gegründete Sondereinheit auch weiterhin gezielt gegen Schlepper vorgehen lassen. Und sie sagt weiterhin der „Mafia“ klar den Kampf an.

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