28. August 2012 13:32

Immense Kosten 

Referendum kostet 4 Millionen Euro

Bis Mitte November muss die genaue Fragestellung formuliert sein.

Referendum kostet 4 Millionen Euro
© APA

Will die Regierung im Jänner 2013 eine Volksbefragung durchführen, muss sie sich bis spätestens Mitte November auf eine Fragestellung einigen. Dies ergibt sich aus dem Fristenlauf im Innenministerium. Kosten wird die Befragung auch einiges: Allein für den Bund ist laut den aktuellen Vergütungssätzen mit rund 3,9 Millionen Euro zu rechnen, zuzüglich einiger 100.000 Euro für Drucksorten (Stimmzettel etc.), hieß es in der Wahlabteilung des Ministeriums.

Kommunen müssen zahlen
Auf die Gemeinden kommen insgesamt gesehen noch mehr Ausgaben zu, denn die Kalkulation der Gesamtkosten sehe einen Anteil von 40 Prozent für den Bund vor, 60 Prozent haben die Kommunen zu tragen.

Der Nationalrat sollte die Volksbefragung - inklusive Fragestellung - allerspätestens an den Plenartagen vom 13. bis 16. November beschließen, soll das Ganze im Jänner 2013 über die Bühne gehen. Denn das Innenministerium braucht rund acht Wochen ab der Kundmachung (bzw. ab dem Stichtag), um die Volksbefragung vorzubereiten, hieß es.

Ministerrat zur Bundesheer-Volksbefragung
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4 Postings
Oracle meint am 28.08.2012 23:22:04 ANTWORTEN >
immer Interessant meint am 28.08.2012 20:01:23

Es dürften keine 3 Mio. Fragebögen sein, sondern so ca. 6 Mio., womit sich dann Deine Kalkulation schon mal verdoppelt; dazu kommt dann noch der nicht unwesentliche Posten Porto! Jeder Fragebogen wird versendet und kommt auch auf dem Postwege wieder zurück, also 6 Mio. mal doppeltes Porto! Alleine das Normalporto wären schon 7,44 Mio. EURO.

*******************
Gast000 (GAST) meint am 28.08.2012 21:28:50

Natürlich lieber in die EU, denn das ist effektiv und nützlicher angelegtes Geld, als ca. 6 Mio. Österreicher von 16 Jahren an zu befragen, egal wie viel oder wie wenig Ahnung die von der Materie haben. Die Ahnungslosigkeit ist von mir noch nicht einmal böse gemeint, aber es braucht wohl etwas mehr, als ein paar Politikerparolen, Zeitungsberichte oder TV-Sendungen, um sich ein halbwegs vernünftiges Bild zu machen. Wegen eines eingewachsenen Fussnagels gehst Du auch zum Arzt oder fragst da den Fleischhauer?
Wenn ich dann noch berücksichtige, wie "immer interessant" den wichtigsten Kostenfaktor eines Referendums nicht erkennen will oder kann, soll ich den über Wehrpflicht oder nicht entscheiden lassen?
Gast000 (GAST) meint am 28.08.2012 21:28:50 ANTWORTEN >
@Oracle....sei froh... lieber geld für volksbefragungen anstatt Mrd in die EU stecken
immer Interessant meint am 28.08.2012 20:01:23 ANTWORTEN >
Was ich immer der Strache damit zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Aber gut, der Hass schürt diese Einstellung. Eine Volksabstimmung sollte bei Dingen die das Volk betreffen, immer statt finden, für das ist sie gedacht.
Man sollte sich eher die Frage stellen, warum eine Befragung 10 mil kosten soll, weil wenn ich mal angenommen 100 Personen für ein Monat zur Erstellung des Fragebogens benötige dann sind das: 100x8Stundenx21Tage=16.800 Stundenx40Euro=672tEuro (rechnen wir mal 2 weil es ja so üblich ist, dass alles doppelt soviel kostet=rund 1,3mil so dann der Druck 3mil Fragebögenx0,5euro (mehr kostet der nicht) = 2,8 und wo sind die restlichen mil? Kosten die offenen Abgabelokale soviel?
Oracle meint am 28.08.2012 15:11:36 ANTWORTEN >
Ist ja super - kostet ja fast nix

Mind. 4 Mio. für den Bund = 40% der Gesamtkosten
+ 60% = + 6 Mio.
Alles zusammen: 10 Mio. für eine Volksbefragung
Ist ja fast geschenkt.

Jedes Mal wenn der Strache das Wort "VOLKSBEFRAGUNG" in den Mund nimmt, kostet es ja nicht sein Geld, sondern jedes Mal 10 Mio's vom Steuerzahler. Ich bin super-begeistert, wie der mit unserem Geld umgeht, nur um im Gerede zu bleiben.
Bei diesen Kosten der Volkbefragungen und der inflationären Forderungen nach diesen, wäre es an der Zeit, die, die diese unverantwortlich oft fordern mit ins Boot zu nehmen und an den Kosten zu beteiligen.
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