Rosenkranz tritt bei Hofburg-Wahl an Rosenkranz tritt bei Hofburg-Wahl an

ÖSTERREICH

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Rosenkranz tritt bei Hofburg-Wahl an

Nun ist es endgültig fix: Die niederösterreichische FPÖ-Landesrätin Barbara Rosenkranz wird bei der Bundespräsidenten-Wahl antreten. Das berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf mehrere hochrangige FPÖ-Politiker. Am Dienstag wird die FPÖ die Entscheidung beim Parteivorstand offiziell absegnen.

In ÖSTERREICH gibt Rosenkranz auch ihr erstes Interview nach Bekanntgabe der Kandidatur und lässt gleich mit einer politischen Ansage aufhorchen: "Das Thema, das die Leute ganz klar am stärksten bewegt, ist die Sicherheit. Wir haben innerhalb des Schengen-Vertrages Möglichkeiten, in Österreich wieder Grenzkontrollen einzuführen. Und dafür bin ich und dafür werde ich mich auch einsetzen. Diese Grenzkontrollen sind eine wirksame Methode und ich finde, es ist an der Zeit, diese auch umzusetzen."

Die zehnfache Mutter spricht im ÖSTERREICH-Interview auch über ihre private Situation: "Die Familie kommt für mich an erster Stelle, das war bei uns immer so. Meine Familie trifft sich jeden Sonntag. Bei diesem gemeinsamen Treffen darf man nur mit Entschuldigung fehlen, so streng sind meine Kinder da."

ÖSTERREICH veröffentlicht in der Sonntagsausgabe auch die erste Umfrage zur Präsidentschaftswahl, bei der das renommierte Meinungsforschungsinstitut Gallup das Duell zwischen Bundespräsident Heinz Fischer und Barbara Rosenkranz abgefragt hat (Stichprobengröße: 800 Befragte, Befragungszeitraum: 25. bis 26. Februar 2010). Im Direkt-Duell für die Hofburg würden laut Gallup-Umfrage 79 Prozent Heinz Fischer, 21 Prozent Barbara Rosenkranz wählen. Bei den ÖVP-Wählern könnte Rosenkranz immerhin 26 % der Stimmen erhalten. Bei FPÖ-Wählern kommt Rosenkranz sogar auf 48 Prozent, Fischer auf 52 Prozent. Laut Gallup-Umfrage sind aber erst 49 Prozent der Österreicher "ganz sicher", dass sie zur Bundespräsidentenwahl gehen, 16 Prozent antworteten mit "eher ja", 8 Prozent mit "eher nicht", 7 Prozent mit "sicher nicht".

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