SPÖ: Strache eine Marionette des Künstlers

Secession

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SPÖ: Strache eine Marionette des Künstlers

Politiker von SPÖ und FPÖ nehmen das erregende Kunstprojekt in der Secession, zudem ein Swinger-Club gehört, nun als Vorwand, um den jeweils anderen zu kritisieren.

"Offenbar hat die gesamte FPÖ eine Vereinbarung mit dem Schweizer Künstler Büchel getroffen, dessen Nachtklub-Projekt in der Wiener Secession zu bewerben", meint zum Beispiel der SPÖ-Klubvorsitzende Siegi Lindenmayr über die Kritk der FPÖ. Diese hatte sich in einer Aussendung über die "von der SPÖ mit Steuergeldern geförderten Swinger-Orgie" mockiert.

Lindenmayr zeigt sich überzeugt, dass der Künstler Büchl genau diese Reaktion erreichen wollte. "Strache bekommt nicht einmal mit, dass er eine Marionette des Künstlers ist. Aber so war das auch bei den Pawlowschen Hunden: die haben auch nicht mitbekommen, dass sie von einem Forscher konditioniert wurden", sagt Lindenmayr. Strache sei somit einstweilen Teil des Kunstprojekts. Zu Straches Bürgermeisterplänen ließ Lindemayr verlauten, ihm sei nicht bekannt, dass irgendwo ein Pawlowscher Hund zu solchen Ehren gekommen wäre.

Die Mobbingvorwürfe des FP-Chefs dementiert Lindenmayr: "Sowohl bei den Wiener Linien als auch beim Krankenanstaltenverbund gibt es eigene Mobbingberatungsstellen. Die Stadt Wien selbst verfügt über einen unabhängigen Bedienstetenschutz." Die FPÖ hatte am Dienstag die Stadt Wien erneut im Umgang mit ihren Mitarbeitern kritisiert. So werden laut FP-Chef Heinz-Christian Strache kranke und "unbequeme" Menschen gemobbt oder gekündigt.

Im Falle offensichtlich aggressiver PatientInnen würde die Polizei hinzugezogen, ergänzt der SPÖ-Klubvorsitzende sein Dementi. Die MitarbeiterInnen der Wiener Rettung würden in einem speziellen Ausbildungsprogramm in Sachen Deeskalation, gewaltfreie Kommunikation und Gesprächsführung geschult.

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