SPÖ lehnt Kuhhandel zur Schule ab

Gipfel im Kanzleramt

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SPÖ lehnt Kuhhandel zur Schule ab

Offiziell ist man darum bemüht, die Wogen zu glätten: Beim heutigen Schulgipfel im Kanzleramt will man ganz konziliant Eltern, Lehrern und Schülern erklären, was mit den 80 Millionen Euro zusätzlich für die Ganztagsschulen passieren soll.

Morgen Mittwoch will Erwin Pröll den Landeshauptleuten ausschließlich die Vorzüge des Föderalismus nahebringen – in beiden Fällen ist offiziell kein Wort zum Streitthema Nr. 1 der Koalition, zur Schulreform, auf der Tagesordnung.

Pröll bleibt sich treu
Und dennoch schwelt der Konflikt zwischen den Koalitionspartnern um die Schule munter weiter: "Ich bleibe dabei, dass die Lehrer in die Länderhoheit kommen sollen", erklärt VP-Landeshauptmann Erwin Pröll – obwohl selbst die VP-Lehrer und katholische Elternverbände diese Idee vehement ablehnen.

"Blockade“
"Es wird mit uns keinen Kuhhandel zur Schule geben. Wir beharren auf echten Reformen und darauf, dass alle Lehrer beim Bund sein sollen", kontert ebenso grimmig SP-Geschäftsführerin Laura Rudas. Lösung ist keine in Sicht: Die VP ist ebenso einbetoniert wie die SP – die gegenseitige Blockade könnte jede Schulreform verhindern.

"Deshalb setzen wir jetzt darauf, dass die Zivilgesellschaft aufsteht und das Volksbegehren von Hannes Androsch die VP zum Umdenken zwingt", hofft Rudas.

Autor: Josef Galley
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