Rathgeber:

Salzburger Finanzskandal

Rathgeber: "Bin der Sündenbock"

„Keine Abrechnung, sondern eine Klarstellung“ will die ehemalige Salzburger Finanzbeamtin Monika Rathgeber mit ihrem Buch Am System zerbrochen vor­legen. Und aufzeigen, dass sie als Sündenbock hingestellt wurde: „Es war eine Hexenjagd“, schreibt die Frau, die mit 1,8 Milliarden Euro an Landesgeld spekuliert hatte. „Die Wahrheit wird herauskommen, ich war keine Einzeltäterin.“ So gibt es Passagen, die aufzeigen, wie sich „Politiker erkundigten, um für Fehl­spekulationen nicht zur Verantwortung gezogen zu werden“. In jedem Fall ein Buch mit Sprengkraft.

Rathgeber im Interview: "Auch ich habe Fehler gemacht"

ÖSTERREICH: Fühlen Sie sich als Opfer oder auch als Täterin?
Monika Rathgeber: Ich war Teil dieses Systems, und auch ich habe Fehler gemacht. Welche, das beschreibe ich im Buch.

ÖSTERREICH: Ist Ihr Buch eine Abrechnung mit jenen, die Sie als Einzeltäterin darstellen?
Rathgeber: Nein, ich wollte ganz einfach nur meine eigene Sichtweise des Finanzskandals darstellen.

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