Schengen-Aus würde 110 Milliarden kosten

Wirtschaftliche Folgen

Schengen-Aus würde 110 Milliarden kosten

Mit dem Ende des Schengen-Raums spekulieren derzeit viele, wenn meistens auch nur als politische Provokation. Derzeit gilt es noch als ein Worst-Case-Szenario, aber Experten beschäftigen sich dennoch damit. Im Auftrag der französischen Regierung hat die Denkfabrik „France Strategie“  ausgerechnet, wie viel es die Europäische Union kosten würde, wenn Schengen ausgesetzt werde. Die Finanzexperten kamen auf die Summe von 110 Milliarden Euro in zehn Jahren.

Laut der Berechnung müssten die Schengen-Staaten einen Schaden von 0,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts rechnen. Wobei unter einer Grenzschließung vor allem der Handel und der Tourismus leiden würden. Demnach würde das Handelsvolumen um ganze 20 Prozent einbrechen. Frankreich müsste in zehn Jahren zehn Milliarden Euro zahlen.

Schwere Folgen

Auch der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammer (CDU) warnte seine Kollegen vor vorschnellem Sympathisieren mit dem Aussetzen der freien Grenzen. Laut seinen Informationen habe allein die Verschärfung der Grenzkontrollen erhebliche Auswirkungen auf Europa. Der dadurch entstandene Verlust sei demnach wesentlich höher, als die derzeit „beachtlichen Kosten“ der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge, wird Lammert in der „Passauer Neuen Presse“ zitiert.

Auch Österreichs Wirtschaft leidet unter den verschärften Kontrollen. Besonders die Transportbranche leidet unter der momentanen Situation. Durch lange Wartezeiten an den Grenzen entstehen täglich Kosten in der Höhe von 8,5 Millionen Euro.

Zerreißprobe

Viele befürchten mit dem Aussetzen des Schengen-Raums ein Zusammenbrechen der ganzen Europäischen Union. Immerhin ist der freie Personen- und Warenverkehr einer der Grundpfeiler des Staatenbündnisses. Jedoch wurde die Flüchtlingskrise zunehmend zur Zerreißprobe für das Gemeinschaftsprojekt Europas. Mehrere Länder, darunter auch Österreich haben wegen dem starken Zuzug wieder Grenzkontrollen eingeführt.

Mit dem Ende des Schengen-Raums spekulieren derzeit viele, wenn meistens auch nur als politische Provokation. Derzeit gilt es noch als ein Worst-Case-Szenario, aber Experten beschäftigen sich dennoch damit. Im Auftrag der französischen Regierung hat die Denkfabrik „France Strategie“  ausgerechnet, wie viel es die Europäische Union kosten würde, wenn Schengen ausgesetzt werde. Die Finanzexperten kamen auf die Summe von 110 Milliarden Euro in zehn Jahren.

Laut der Berechnung müssten die Schengen-Staaten einen Schaden von 0,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts rechnen. Wobei unter einer Grenzschließung vor allem der Handel und der Tourismus leiden würden. Demnach würde das Handelsvolumen um ganze 20 Prozent einbrechen. Frankreich müsste in zehn Jahren zehn Milliarden Euro zahlen.

Schwere Folgen

Auch der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammer (CDU) warnte seine Kollegen vor vorschnellem Sympathisieren mit dem Aussetzen der freien Grenzen. Laut seinen Informationen habe allein die Verschärfung der Grenzkontrollen erhebliche Auswirkungen auf Europa. Der dadurch entstandene Verlust sei demnach wesentlich höher, als die derzeit „beachtlichen Kosten“ der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge, wird Lammert in der „Passauer Neuen Presse“ zitiert.

Auch Österreichs Wirtschaft leidet unter den verschärften Kontrollen. Besonders die Transportbranche leidet unter der momentanen Situation. Durch lange Wartezeiten an den Grenzen entstehen täglich Kosten in der Höhe von 8,5 Millionen Euro.

Zerreißprobe

Viele befürchten mit dem Aussetzen des Schengen-Raums ein Zusammenbrechen der ganzen Europäischen Union. Immerhin ist der freie Personen- und Warenverkehr einer der Grundpfeiler des Staatenbündnisses. Jedoch wurde die Flüchtlingskrise zunehmend zur Zerreißprobe für das Gemeinschaftsprojekt Europas. Mehrere Länder, darunter auch Österreich haben wegen dem starken Zuzug wieder Grenzkontrollen eingeführt.
 

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