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Sitzenbleiben kostet 300 Millionen Euro

Teure Ehrenrunde

Sitzenbleiben kostet 300 Millionen Euro

Die große Sommerpause ist da – doch viele Schüler werden sie nicht so recht genießen können. Denn 40.000 Schüler bleiben in Österreich pro Jahr sitzen. Das kostet 300 Millionen Euro an Steuergeld.

Grüne fordern Abschaffung
Doch der Effekt der Klassenwiederholung sei durchaus nicht gesichert, meinen Bildungsexperten. Sinnvoller sei es, wenn Schüler den Stoff der negativ beurteilten Fächer im nächsten Jahr in speziellen Kursen nachholen, anstatt gleich alle Fächer noch einmal zu pauken. Der grüne Bildungssprecher Harald Walser fordert daher, dass das Sitzenbleiben abgeschafft wird.

Gesamtschule ohne Sitzenbleiben
Bei Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) dürfte er da offene Türen einrennen: Denn in der von ihr forcierten Neuen Mittelschule bleibt niemand sitzen. Schmied möchte das auch im Regelschulwesen durchsetzen.

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