Skurriler Streit an Kärntner Volksschule

Kurz vor Schulstart

Skurriler Streit an Kärntner Volksschule

Wenige Tage vor Schulstart gibt es an der Volksschule 2 in der Kärntner Bezirksstadt Feldkirchen statt Vorbereitung nur Wirbel: Wie die "Kleine Zeitung" berichtete, stellten praktisch alle Lehrer Versetzungsanträge. Das Klima mit der Direktorin sei vergiftet, bestätigte Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger den Konflikt. Nun sollen auch noch 100 der 140 Kinder die Schule wechseln.

Gespräche und Mediationen brachten nichts
"Die Lehrer wollen dort nicht mehr unterrichten", sagte Altersberger. Weil Gespräche und Mediationen nichts brachten, stellten alle sieben Klassenlehrer und eine weitere Lehrkraft Versetzungsanträge. Theoretisch gäbe es keine einzige Vollzeitkraft mehr an der Schule. Altersberger beruhigte: "Für Ersatz wurde bereits gesorgt."

Eltern drohen nun mit Schulwechsel

Am Donnerstag wurde berichtet, dass nun die Eltern von 100 Schülern damit drohen, ihre Kinder in die andere Volksschule der Stadt, in die Volksschule 1 ummelden zu lassen, sollten tatsächlich die acht Lehrer anstelle der Direktorin gehen müssen. "Man kann eine Direktorin nicht einfach so versetzen. Es gibt keine Verfehlungen, die das rechtfertigen würden", sagte dazu der Landesschulratspräsident. Die Eltern könnten ihre Kinder natürlich wechseln lassen, dann werde man die Klassenanzahl in den beiden Volksschulen entsprechend anpassen.

Altersberger verwies darauf, dass das Problem ohnehin nur für ein Jahr bestehen werde: "In einem Jahr übersiedeln beide Schulen in einen neuen Campus. Dann könnte es eine Zusammenlegung geben." Dies sei dann aber Sache des Schulerhalters, der Stadt Feldkirchen.

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