So brutal wird die Stichwahl

Hofburg-Wahl

So brutal wird die Stichwahl

Laut letzter ÖSTERREICH-Umfrage dürfte das Duell in der Stichwahl für die Hof burg Alexander Van der Bellen gegen Norbert Hofer heißen.

In der Gallup-Erhebung für ÖSTERREICH (400 Befragte, 7.-13. April) kommt der grüne Professor auf 26 Prozent der Stimmen, der blaue Dritte Nationalratspräsident auf 24. Grün gegen Blau, links gegen rechts: Das wird brutal.

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Flüchtlings-Causa als dominierendes Thema
Auch der Wahlkampf bis dahin könnte heftig werden, denn beide Kandidaten wissen, dass sie auf markante Aussagen und Botschaften setzen müssen, um ihre Anhänger zu den Urnen zu bewegen.

Wichtigstes Thema dabei ist die Flüchtlingsproblematik. Hier haben Hofer und Van der Bellen völlig gegensätzliche Standpunkte: auf der einen Seite besonnene "Willkommenskultur", auf der anderen der Ruf nach vollkommener Abgrenzung und dem Bau von Zäunen an der Grenze.

Wie hart die Konfrontation zwischen den beiden Umfragesiegern ist, zeigt das ÖSTERREICH-Doppelinterview.

Stichwahl. Auch im Wahlkampf für die Stichwahl wird der Ton zwischen den beiden Gegnern harsch bleiben. Van der Bellen weiß, dass seine Position der "offenen Grenze" kaum die Mehrheitsmeinung der Österreicher widerspiegelt. Er wird daher auf andere Themen setzen müssen, um Hofer das Wasser abzugraben.

Van der Bellen führt bei der Stichwahl knapp
ÖSTERREICH hat das Gallup-Institut auch die potenzielle Stichwahl zwischen Hofer und Van der Bellen abfragen lassen. Aktuell führt der grüne Professor bei dieser noch -allerdings nur knapp. Er kommt auf 52 Prozent, sein blauer Kontrahent auf 48.

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Mit anderen Worten: Da ist noch alles offen. Da ist Spannung garantiert.

Das ÖSTERREICH-Duell Van der Bellen vs. Hofer

Norbert Hofer über Alexander Van der Bellen: "Demokrat" ist hier sicher die falsche Bezeichnung. ( ) Alles andere ist Willkür und Despotismus. Und das hat in der Hofburg sicher nichts verloren.

Alexander Van der Bellen über Hofer: Sie, Herr Hofer, wollen ein parteiischer Bundespräsident sein und als verlängerter Arm Straches in der Hofburg agieren.

Hofer: Dass ausgerechnet Sie, der sich als Grüner als Unabhängiger verkauft, mich als parteiisch bezeichnen, finde ich kühn. ( ) Nicht Strache steht zur Wahl, sondern ich.

Van der Bellen: Nach jahrelangem Streit zwischen SPÖ und ÖVP braucht Österreich einen Neubeginn. Wenn ich Präsident bin, will ich einen politischen Kassasturz.

Hofer: Die grüne Willkommenskultur für alle diskriminiert die tatsächlich an Leib und Leben bedrohten Flüchtlinge.

Van der Bellen: Eine Obergrenze ist verfassungswidrig.

Hofer: Meine Verbindung hat ( ) die österreichische Nation niemals abgelehnt.

Van der Bellen: Deutschtümelei hat in der Hofburg nichts verloren.

VOTING: Wer ist Ihr Favorit für die Hofburg?
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