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Nachfolge fix

So schnell machte Pröll Mikl zur "Landes-Hanni"

„Sie sind ja von der niederösterreichischen ÖVP gewohnt, dass es Schlag auf Schlag geht“, witzelte Erwin Pröll am Mittwoch gelöst. Der „Landesvater“ hatte gerade seine Nachfolgerin im Eilzugstempo einstimmig durch den Parteivorstand gebracht. ÖSTERREICH hatte das Ergebnis bereits vorausgesagt: Johanna Mikl-Leitner (52) wird auf dem Parteitag am 25. März zur NÖVP-Chefin und Anfang April im Landtag auch zur Landeshauptfrau gewählt. Die erste Niederösterreichs, österreichweit ist sie nach Waltraud Klasnic und Gabi Burgstaller die dritte Frau an einer Landesspitze. Nur eine Stunden dauerte die Sitzung, in der Johanna Mikl-Leitner zur „Landes-Hanni“ wurde.

Warum so rasch? Zum einen hatte er die Nachfolge schon lange geregelt, auf der andere Seite hätte ein längeres Interregnum den NÖ Bauernbund auf die Idee bringen können, doch noch für seinen Favoriten Stephan Pernkopf zu mobilisieren. Der dürfte jetzt Mikls Nachfolger im NÖ-Finanzressort und ihr erster Stellvertreter werden. Damit das Machtgefüge gewahrt bleibt, soll Bauernbund-Direktorin Klaudia Tanner in die Landesregierung einziehen.

Pröll ist sicher: Auch die Hanni schafft die Absolute

Mikl-Leitner zeigte sich erfreut, war „demütig“: „Wer Erwin Pröll nachfolgt, muss in große Fußstapfen treten.“ Sie erinnerte daran, dass sie das politische Handwerk vom Langzeit-Landeshauptmann selbst gelernt habe.

Der gab sich im Interview mit oe24.TV optimistisch, dass auch Mikl-Leitner die Absolute erreichen wird. (gü)

Mikl-Leitner: "Nennen Sie mich Landeshauptfrau"

ÖSTERREICH: Sie treten das politische Erbe Erwin Prölls an – ist man da nicht nervös?

Johanna Mikl-Leitner: Ich empfinde vor allem Respekt und Demut vor der Lebensleistung Erwin Prölls. Seine Entscheidung ist ein historisches Ereignis. Und natürlich weiß jeder: Erwin Pröll hinterlässt große Fußstapfen.

ÖSTERREICH: Wieso lief diese Parteivorstandsitzung so rasch ab? War mit internem Widerstand zu rechnen?

Mikl-Leitner: Bei solchen Entscheidungen zeigt in der niederösterreichische Volkspartei immer große Geschlossenheit. Die Mitglieder haben mir Ihre Unterstützung versichert. Und ich hab da eine große Wertschätzung erfahren – für die ich mich bedanke.

ÖSTERREICH: Die erste Landeschefin Österreichs, die Steirerin Waltraud Klasnic, ließ sich noch „Frau Landeshauptmann ansprechen. Wie wird das bei Ihnen sein?

Mikl-Leitner: In der heutigen Zeit ist das für mich ganz klar „Landeshauptfrau“. (gü)

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