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Sommergespräch: Strache fordert Neuwahlen

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Sommergespräch: Strache fordert Neuwahlen

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Ohne sich besonders anstrengen zu müssen, ist er der Polit-Profiteur dieses Sommers: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kann in den Umfragen seinen Vorsprung auf die Regierungsparteien ständig ausbauen. Derzeit liegt die FPÖ laut ÖSTERREICH-Gallup-Umfrage mit 28 Prozent klar auf Platz eins vor der SPÖ (25%). Montagabend stellte sich Strache im ORF-Sommer-Talk den Fragen von Peter Resetarits.

Das ganze Wochenende hatte Strache sich mit seinem engsten Vertrauten Herbert Kickl vorbereitet, Fakten gepaukt und Gags eingeübt. Trainingshalber wurden auch Gespräche mit Bürgern simuliert, um in der Sendung auf die Live-Einstiege schlagfertig reagieren zu können.

Neuwahlforderung nach Umfragen-Höhenflug
Vor allem drei zentrale Themen platzierte der FPÖ-Chef in der Sendung: scharfe Angriffe auf die Regierung nach der aktuellen Minister-Rochade („Verhöhnung“) und dem Wechsel an der ÖVP-Spitze, Zuwanderung und Integration sowie soziale Fragen.

Das zentrale blaue Mantra, das Strache im Sommergespräch zu verkünden hatte: seine Forderung nach möglichst raschen Neuwahlen („der vernünftigste Weg“), die er bereits im ÖSTERREICH-Sommer-Talk mit Wolfgang Fellner erhoben hatte.

Strache im ORF: „Die FPÖ sollte die stärkste bestimmende Kraft werden, sonst gibt es nur Weiterwursteln mit SPÖ und ÖVP.“

Die Statements von Strache im Sommertalk

Im Sommer-Talk des ORF verriet H.C. Strache seine Pläne. Seine Statements.

  • Straches Kanzleransage: „Wir stellen ganz klar den Anspruch auf die Kanzlerschaft.“
  • FPÖ bei Umfrage die Nummer 1: „Die FPÖ sollte die stärkste bestimmende Kraft werden, sonst gibt es nur das Weiterwursteln von Rot-Schwarz.“
  • Über Neuwahlen: „Die Regierungsparteien haben laut Umfragen keine Mehrheit mehr und dadurch auch keine moralische Legitimität. Deshalb wären Neuwahlen der vernünftigste Weg.“
  • Über Zuwanderer: „Anständigkeit und Charakter haben nichts mit der Herkunft zu tun. Ich habe nichts gegen Menschen, die hier eine positive Integration vollzogen haben. Ich bin aber gegen Asylmissbrauch und Dschihadisten.“
  • Regierungsumbildung: „Diese Regierungsumbildung empfinde ich als Verhöhnung. Wenn Mitterlehner sagt, es gibt einen Neustart ... Er hat die Wirtschaft auch bisher nicht entfesselt. Und Finanzminister Schelling kommt aus den Volksbanken, die eine Miese von 200 Mio. eingefahren haben.“

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