Eklat um Erwin Pröll und ORF-Pressestunde

Spannungen

© TZ Österreich/Lechner

Eklat um Erwin Pröll und ORF-Pressestunde

Der ORF tuschelt über eine pikante Affäre: Vergangenen Sonntag durften die Zuseher Kärntens FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler in der Pressestunde "bewundern". Dörfler ist allerdings bloß kurzfristig eingesprungen: Ursprünglich hätte Niederösterreichs VP-Landeshauptmann Erwin Pröll von einem ORF- und einem Printjournalisten befragt werden sollen.

Bereits vor zwei Wochen hatte der ORF bei Pröll angefragt. Dann wollte der Küniglberg aber lieber SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann oder VP-Finanzminister Josef Pröll einladen. Beide Herren sagten allerdings wegen des Budgets ab.

Also fragte der ORF wieder bei Erwin Pröll an. Der nun wollte sich wie immer von seinem "Vertrauten", Kurier-Chefredakteur Helmut Brandstätter, befragen lassen, der Pröll gegenüber immer kuschelweich auftritt. Der ORF allerdings lehnte Brandstätter wegen "seiner Dauerkritik an ORF-Chef Alexander Wrabetz" ab. Was wiederum den Kurier-Chef zu einem "lautstarken Telefonat mit Wrabetz" bewogen habe, heißt es aus der ÖVP.

Erwin Pröll sagte schließlich ab. Sein engster Vertrauter, Peter Kirchweger, sagt ÖSTERREICH: "Nach langem Hin und Her hat man Erwin Pröll nur wenige Tage vor der Pressestunde eingeladen. Der Landeshauptmann sagt langfristig geplante Veranstaltungen nicht nur wegen des unkoordinierten Vorgehens des ORF ab."

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