Spindelegger:

"Ich werde Spitzenkandidat"

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Nach tagelangen Dementis hat ÖVP-Parteiobmann Michael Spindelegger nun zugegeben, dass er über einen Wechsel vom Außen- ins Finanzministerium nachgedacht hat. Bereits vor einem Jahr habe er sich "gegen die Idee, Finanzminister zu werden, entschieden". Nachdem es nun einen entsprechenden "Vorschlag" gab, habe er "mit einigen darüber gesprochen" und letztlich "endgültig entschieden, es nicht zu tun", sagt Spindelegger im ORF-"Sommergespräch.

Bis zu 731.000 Zuseherinnen und Zuseher ließen sich das gestrige ORF-"Sommergespräch" am Montag, dem 3. September 2012, von Armin Wolf mit ÖVP-Parteiobmann Dr. Michael Spindelegger nicht entgehen. Im Schnitt waren 696.000 bei einem Marktanteil von 27 Prozent (17 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) via ORF 2 dabei. Damit war das gestrige "Sommergespräch" das bisher reichweitenstärkste mit einem ÖVP-Obmann.

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 Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht. 1/7

Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht.

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Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht.

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Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht.

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Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht.

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Spindelegger gibt zu: Er habe über einen Ressort-Wechsel ins Finanzministerium nachgedacht.

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Spindelegger sieht sich trotz der Ablöse-Spekulationen in den letzten Tagen fest im Sattel sitzen. Beim Heurigen Pröglhöf in Perchtoldsdorf stellt der VP-Parteiobmann klar: "Ich gehe als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl", von der er überzeugt ist, dass sie "sicher im Herbst 2013" stattfinden wird. "Ich bin gerne Obmann und bleibe es auch", meint er zu den "Gerüchten" der vergangenen Woche.

Zur geänderten Haltung der ÖVP bei der Bundesheerdiskussion sagte der VP-Chef: "Ich habe gesagt, machen wir ein Beispiel für direkte Demokratie - und jetzt haben wir ein Beispiel." Sehr konkret wird Spindelegger in der Frage Gesamtschule: "Ein differenziertes Schulwesen ist das Nonplusultra. Das Gymnasium bleibt, das ist mein Programm."

Wenn es im Zuge der "Inseraten-Affäre" zu einer Anklage gegen Bundeskanzler Werner Faymann (S) kommen sollte, könnte dieser, nach Meinung von Spindelegger "sein Amt nicht mehr weiter ausüben", aber auch allenfalls der Korruption angeklagte ÖVP-Politiker "müssten gehen. Das ist meine Auffassung."

Angesprochen auf mögliche Koalitionen nach der Wahl meint Spindelegger: "Ich schließe keine Partei aus. Ein Wähler möchte eher wissen, wofür eine Partei steht, als über Koalitionen zu spekulieren." Eine wie von der FPÖ geforderte Volksabstimmung über den Euroaustritt sei als Koalitionsbedingung "mit der ÖVP nicht drin".

Angesprochen auf die Kandidatur Frank Stronachs und dessen Forderung nach Rückkehr zum Schilling meint der ÖVP-Parteiobmann: "Eine Rückkehr zum Schilling ist gefährlich, bedeutet weniger Arbeitsplätze, keinen Wohlstand mehr. Jeder Wähler muss sehen, damit ist seine Zukunft infrage gestellt." Er selbst habe "vor Stronachs Lebenswerk großen Respekt" und habe "die Hoffnung, dass er sich wieder in eine vernünftige Richtung bewegt". So könnte Stronach "die ÖBB kaufen und sanieren".

Michael Spindeleggers Ziel für die Nationalratswahl: "Mehr als das letzte Mal. 2013 ist das Jahr der ÖVP."

Wir berichteten LIVE vom ORF-Sommergespräch. Lesen Sie unseren großen LIVE-Ticker auf der nächsten Seite nach:

 

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