Strache:

FPÖ-Chef behauptet

 

Strache: "Paris- Bomber waren in Wien"

Die Story hat – im wahrsten Sinn des Wortes – „Sprengstoff“. Die FPÖ behauptet, „eindeutige Informationen“ zu haben, dass zwei der mittlerweile toten Attentäter von Paris ihre Tat in allen Details in Österreich vorbereitet haben.

Konkret sollen die beiden Attentäter in den Tagen vor dem Paris-Terror in einer Wohnung in Wien-Favoriten gelebt und dort ihre Tat vorbereitet haben.

Dabei hätten sie in großen Mengen in einer Apotheke in Favoriten Unkrautmittel, das für Sprengstoff verwendet wird, eingekauft. Nach dem Chemikalien-Kauf hatte die Apothekerin Anzeige erstattet.

Innenministerium dementiert – aber: Anzeige gibt es

Nach den Informationen der FPÖ seien die beiden Attentäter daraufhin von der heimischen Polizei – konkret dem Verfassungsschutz – observiert worden, es habe auch eine Telefon-Überwachung gegeben.

Die heimischen Behörden hätten die Paris-Täter aber entkommen lassen.

Das Innenministerium bestätigte gestern gegenüber ÖSTERREICH die Anzeige durch die Favoritner Apothekerin („Die hat es tatsächlich ge­geben!“), auch dass die Käufer observiert wurden – aber ein Zusammenhang mit den Paris-Attentaten sei „nicht gegeben“.

Der Terror-Verdacht bei den beiden Islamisten hätte sich „nicht erhärtet“ und es gebe keine Hinweise, dass es sich bei beiden tatsächlich um die Paris-Täter gehandelt hat.

"Hinweise auf Terroristen in Wien"

Im ÖSTERREICH-Talk erzählt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache von den Informationen über die Paris-Attentäter.


ÖSTERREICH: Sie befürchten, dass unter den Flüchtlingen auch Terroristen sind?

STRACHE: Es gibt ganz konkrete Hinweise darauf, dass zwei der Paris-Attentäter vor ihren Anschlägen einige ­Tage in einer Wohnung in Wien-Favoriten gewohnt haben, hier offenbar Kontakte zu radikal-islamistischen Strukturen hatten und die Paris-Attentate vermutlich in Wien vorbereitet haben.

ÖSTERREICH: Inwiefern?

STRACHE: Diese zwei Paris-Attentäter sollen in einer Wiener Apotheke große Mengen Unkraut-Ex gekauft haben, die sie offenbar später für Sprengstoff verwendet haben. Die Apotheke hat das angezeigt, die Wiener Polizei hat beide daraufhin überwacht, sie aber offensichtlich laufen lassen.

ÖSTERREICH: Ein Skandal?

STRACHE: Wenn das stimmt, ein unfassbarer Skandal, der zeigt, wie sehr Wien neben Sarajevo zum Zentrum der islamischen Terroristenszene wird. Wir werden dazu nächste Woche im Nationalrat Anfragen stellen und das aufklären, damit diese Terror-Strukturen endlich lahmgelegt werden.

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