Strache-Talk wurde zum Flop

Langeweile

Strache-Talk wurde zum Flop

Die Latte des Vorjahres lag hoch: 617.000 Seher hatten sich das Sommergespräch mit dem FPÖ-Chef angesehen – doch dieses Ziel schien Dienstagabend in weite Ferne gerückt. Bei tropischen Temperaturen – mehr als 32 Grad in der Wiener Innenstadt – lieferten sich Moderatorin Ingrid Thurnher und Strache ein mattes Duell.

Der Reigen reichte von der Verurteilung des Kärntner FPK-Chefs Uwe Scheuch über die Themen Frauen und Ausländer bis nach Europa. Erst in den Schlussminuten, als es um die Euro-Krise ging, wurde es etwas emotionell. Hier die wichtigsten Inhalte:

  • Strache zeigte leichte Distanz zu seinem nicht rechtskräftig wegen Korruption verurteilten Parteifreund Uwe Scheuch: Der sei ein Kooperationspartner, aber offenbar kein Freund mehr.
  • Der FPÖ-Chef gab das Bekenntnis ab, mehr Frauen in der Politik zu wollen.
  • Auch beim EU-Thema kam Altbekanntes: Der FPÖ-Chef würde als Kanzler einen Rabatt der Mitgliedsbeiträge verlangen wie seinerzeit die britische Premierministerin Margaret Thatcher. Und: Einen Austritt aus der EU schließe er nicht komplett aus.

Egal ob es am Wetter lag oder an der eher quotenschwachen Sendung vorher (heuer wird Universum gespielt, im Vorjahr hatte Thurnher noch Elizabeth T. Spiras Alltagsgeschichten als Anheizer), die Sommergespräche floppen: Lockte BZÖ-Chef Josef Bucher vor einer Woche noch 318.000 Zuseher (2010: 562.000), waren es bei Grünen-Chefin Eva Glawischnig nur noch 306.000.

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