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NR-Wahl 2013

Grüne zückt Taferl, FP-Chef wird laut

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Video zum Thema Glawischnig versus Strache: Analyse mit Josef Broukal

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

Duell.png © APA

Das Duell um Platz 3 in der Wählergunst hielt, was es versprach: Heinz-Christian Strache und Eva Glawischnig lieferten sich im ORF-Wahlduell (ab 20.15 Uhr) einen Schlagabtausch.

Button_Strache_Glawischnig.png

(Das Voting ist beendet, zum Endergebnis auf den Button klicken)

Strache greift an: "Die Grünen haben sich in Wien mit der SPÖ ins Bett gelegt." Glawischnig – etwas nervös – hält dem FP-Chef einen Korruptions-„Taferl“ vor – u. a. mit Straches verurteiltem Freund Uwe Scheuch.

Diashow Strache gegen Glawischnig: Alle Fotos

Thema Mindestlohn

Strache ist für eine Mindestsicherung von 1600 Euro. Die Grünen wollen weniger.

Mitbestimmung des Volkes

Strache erklärt, wie die FPÖ zu Volksbegehren steht. Er wirft Glawischnig in punkto Mariahilferstraße vor, nicht die Bevölkerung gefragt zu haben. Die Grünen-Chefin kontert.

Kritik an Thurnher

...Strache beschwert sich, dass die Moderatorin ihm ins Wort fällt.

Wiener Mariahilferstraße

...jetzt wird über die neue Fußgängerzone in Wien diskutiert..

Eva Glawischnig

...erklärt die Position der Grünen zur Flüchtlingspolitik.

Themenwechsel..

Jetzt geht es um den Bürgerkrieg in Syrien. Thurnher will wissen, was Strache davon hält, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Spindelegger hatte angekündigt, 500 ins Land zu nehmen.

Ton wird rauher...

Thema Heizkostenzuschuss: Glawischnig: "Ihr ärgster Feind ist die Wahrheit, Herr Strache".

Blick ins Studio..

Strache hat schon 6:40 Minuten gesprochen, Glawischnig 5:28 Minuten.

Heinz-Christian Strache

Der FP-Chef muss lachen, als Eva Glawischnig ihm einen Erlagsschein über 600.000 Euro vorlegt. (Anm.: Sie fordert die FPÖ auf, diesen Betrag zu überweisen, es soll sich um Telekom-Geld handeln).

Eva Glawischnig

Eva Glawischnig zückt das nächste Taferl: Sie fragt ihn nach einer Werbebroschüre mit dem FP-Chef. Steuergeld?

Eva Glawischnig

Die Grünen-Chefin holt eine Tafel heraus, auf der teilweise verurteilte Politiker abgebildet sind (u.a. Uwe Scheuch) und fragt Strache, wie er zu diesen Personen steht. Der FPÖ-Chef unterstellt Untergriffigkeit.

HC Strache

...hier nimmt er zu der Frage Stellung, wie die FPÖ mit dem Thema Korruption umgeht.

Eva Glawischnig

...sie hat als Erste das Wort.

Die Kontrahenten haben im Studio Platz genommen

Ingrid Thurnher moderiert..

Blick ins TV-Studio

Blick ins TV-Studio

Blick ins TV-Studio

Blick ins TV-Studio

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Belämmerte Plakate
Strache wird daraufhin persönlich: „Sie bezeichnen sich ja selbst auf Plakaten als belämmert.“ Als der FPÖ-Chef behauptet, Rot-Grün hätte in Wien Heizkostenzuschüsse gestrichen, ist Glawischnig sauer: „Ihr größter Feind ist die Wahrheit.“

Kurze Entspannung
Strache ist dafür, 500 Syrienflüchtlinge aufzunehmen – wettert aber gegen kriminelle Asylwerber. Turbulent wurde es wieder bei Thema Mariahilfer Straße, wo Strache die Fuzo abschaffen will.

Resultat: Glawischnig gewinnt die oe24-Umfrage mit 57% vor dem FP-Chef.

Strache vs. Glawischnig: O-Töne 1/3
Kampf gegen Korruption Eva Glawischnig: Strache behauptet, er habe mit der Korruption Schluss gemacht. Uwe Scheuch wurde wegen Korruption verurteilt. Susanne Winter wegen Verhetzung verurteilt. Schaut so Saubermachen aus?
H.C. Strache: Ich habe eine Partei übernommen, mit Schulden und drei Prozent übernommen. Wer vorher verantwortlich war, ist zum BZÖ gegangen.
Eva Glawischnig: Korruption hat in diesem Land Zukunft aufgefressen. Hätten wir diese Freunderlwirtschaft wie zum Beispiel in Kärnten hätten wir Geld für wichtige Fragen wie Bildung. Das ist auf gut kärtnerisch zum Zubeplärrn.
Asylrecht H.C. Strache: Wenn wir in Österreich nicht eine so große Asylbetrugs-Rate hätten, hätten wird auch Platz und Geld Menschen zu helfen, die wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugung verfolgt werden. Menschen brauchen unsere Hilfe, aber nicht Betrüger.
Eva Glawischnig: Es gibt ein Asylrecht. Wenn das Verfahren ordentlich durchgezogen wird, kann man der Familie ins Auge schauen und sagen das geht nicht, dass sie bleiben.
Mariahilfer Straße
Eva Glawischnig: Als die Kärtner Straße in den 1970er Jahren zur Fußgängerzone werden sollte, gab es Unkenrufe wie die Innenstadt verödet. Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen.
H.C. Strache: In Wien hätte die Bevölkerung ein recht gehabt mehr mitzureden. Die Direkte Demokratie führen sie immer auf der Zunge, aber unseren Antrag, die auch durchzuführen, haben sie abgewiesen.

Autor: gü

Nächste Seite: Der Liveticker vom Duell Strache vs. Glawischnig zum Nachlesen

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