Stronach fixiert den Partei-Namen

Ehrenkodex im Parteiprogramm

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Stronach fixiert den Partei-Namen

Frank Stronach macht bei seiner Partei Tempo: Name und Programm stehen laut Insidern fest. Nächste Woche präsentiert er die Details.

Denn der Name der Stronach-Partei steht bereits fest: „Es gibt zwei Namensmodelle, jetzt muss Frank Stronach nur noch eines davon absegnen“, verrät ein Stronach-Vertrauter. Die Partei soll „Stronach für Österreich“ heißen. Auch Farbe (wahrscheinlich violett) und Logo seien so gut wie fix. Die Werbekampagne wird im Oktober starten.

Bereits vergangene Woche hat der Vorstand der Stronach-Partei (darunter der Spittaler SPÖ-Bürgermeister Gerhard Köfer sowie die BZÖ-Abgeordneten Robert Lugar und Erich Tadler) eine Klausur abgehalten, bei der das Parteiprogramm erarbeitet wurde. „Den Entwurf werden wir Frank Stronach in den nächsten Tagen vorlegen, damit er ihn absegnet“, bestätigt Köfer gegenüber ­ÖSTERREICH. Auch eine Position zum Thema Wehrpflicht ist darin enthalten. Dem Vernehmen nach soll Stronach für die allgemeine Wehrpflicht sein.

In den Umfragen liegt Frank Stronach indessen immer besser: Laut Gallup wollen 36 %, dass die Stronach-Partei in der nächsten Regierung vertreten ist!

Stronach: "Es gibt kein Limit"

ÖSTERREICH: Letzte Woche soll das Parteiprogramm erarbeitet worden sein. Können Sie uns verraten, was drinnen steht?
Frank Stronach: Für den Feinschliff unseres Programms wird noch ein Weisenrat miteinbezogen. Erst danach gibt es Details. Ein Ehrenkodex ist Teil unseres Programmes.

ÖSTERREICH: Wann starten Sie Ihre Parteikampagne?
Stronach: Wir wollen im Oktober damit beginnen, verstärkt mit der österreichischen Bevölkerung zu kommunizieren und zu erklären, wofür wir stehen und welche Lösungen wir anzubieten haben. Wir wollen Korruption abschaffen und für Wirtschaftswachstum sorgen. Wir wollen ein vereinfachtes Steuersystem ohne Schlupflöcher und Privilegien, das die Wirtschaft ankurbelt.

ÖSTERREICH: Was sagen Sie dazu, dass der ESM nun abgesegnet wurde?
Stronach: Die Bürger hätten gefragt werden sollen. Man hat sie nicht gefragt, nicht einmal informiert, was das wirklich bedeutet. Das ist kein Sieg der Demokratie. Jetzt wird einfach mehr Geld gedruckt und das heißt, unser aller Geld wird weniger wert.

ÖSTERREICH: Wie viel Prozent wollen Sie bei der Wahl denn erreichen?
Stronach: Wenn wir die Möglichkeit haben, den österreichischen Bürgern unsere Werte zu vermitteln, gibt es kein Limit. Ich glaube, die Bürger wünschen sich jemanden, der ihnen die Wahrheit sagt und nicht Teil des Systems ist.

(unw)

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