Stronach im TV-

Polit-Talk

© TZ Österreich

Stronach im TV-"Herbstgespräch"

Diese Woche legt Parteigründer Frank Stronach richtig los. Am Donnerstag präsentiert er seine neue Partei – „Team Stronach“ soll sie dem Vernehmen nach heißen.

Zuvor will er am Montagabend im Privatfernsehen seinen seltsamen ZiB2-Auftritt im ORF vergessen machen und talkt mit Corinna Milborn um 21.15 Uhr auf "Puls4".

Mit Inseraten und TV-Spots startet dann die große Kampagne. Bis zu 100 Mio. Euro wolle Stronach investieren, sagen Insider. Er selbst nennt keine Summe: „so viel, wie eben nötig ist“, sagt er.

Frank Stronach im ÖSTERREICH-Interview

ÖSTERREICH: Wann präsentieren Sie Ihre Partei?
Frank Stronach: Am Donnerstag, den 27. September, halten wir in Wien eine Pressekonferenz ab und am Abend laden wir alle Freunde unserer politischen Bewegung ins Magna Racino ein, da werde ich sie selbst vorstellen. Voraussetzung ist eine Anmeldung im Internet: anmeldung@stronachinstitut.at.

ÖSTERREICH: Wie viel Geld investieren Sie in Ihre Kampagne?
Stronach: Ich nenne keine Summe, aber ich werde so viel investieren, wie eben nötig ist, um die Österreicher zu informieren, für welche Werte ich stehe und was ich für Österreich tun kann.

ÖSTERREICH: Können Sie sich einen Alltag als Abgeordneter vorstellen?
Stronach: Ich habe immer gesagt, ich suche kein Amt und keinen Titel. Ich bin gerne bereit, mich auch ins Parlament zu setzen.

ÖSTERREICH: Haben Sie schon eine Antwort von Ihrem Wunsch-Bundeskanzler Sigi Wolf?
Stronach: Sigi Wolf wäre ein guter Kandidat. Er hat noch nicht Ja gesagt, hat aber auch nicht Nein gesagt. Es gibt auch andere fähige Leute, die gute Kanzler sein könnten.

ÖSTERREICH: Sie kritisieren, Österreich sei überverwaltet. Brauchen wir einen Bundespräsidenten?
Stronach: Wir werden alles durchleuchten. Es geht immer um die zentrale Frage: Wie können wir unnötige Kosten sparen und was ist gut für die österreichischen Bürger.

ÖSTERREICH: Sie haben angeboten, die ÖBB zu retten. Gab es schon Gespräche?
Stronach: Ich hoffe, ich kann mich bald mit Regierungsverantwortlichen treffen, um über eine konstruktive Vorgangsweise zu sprechen, wie wir die ÖBB auf eine gesunde Basis bringen können.

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