Terror-Alarm um Außenminister Kurz

Verdächtige Koffer

Terror-Alarm um Außenminister Kurz

Zwei Koffer in Wien-Meidling, die im Vorhaus der Privatwohnung von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) von einem Unbekannten abgestellt wurden, haben am Montag für einen Einsatz der Exekutive gesorgt. Dies bestätigte Polizeisprecher Christoph Pölzl gegnüber der APA. "Die Koffer erwiesen sich als leer, es wurden keine Evakuierungen durchgeführt", sagte Pölzl.

Unbekannte deponierte Koffer
Ein Zeuge beobachtete zuvor gegen 7.00 Uhr, wie ein Unbekannter die Gepäckstücke im Vorhaus deponierte. Der Mann wollte den Unbekannten zur Rede stellen, dieser ergriff allerdings die Flucht.  Der Zeuge alarmierte umgehend die Exekutive. Sprengstoffkundige Polizeibeamte stellten schließlich fest, dass vom Koffer keine Gefahr ausging.

„Einen Zusammenhang mit dem Wohnort des Außenministers können wir nicht ausschließen“, heißt es aus Ermittlerkreisen. Es könnte sich auch um eine bewusste Drohung gegen Kurz gehandelt haben, der zuletzt öffentlich mehrfach ein härteres Vorgehen gegen radikale Islamisten gefordert hatte.

Außenminister Kurz war zur entsprechenden Zeit zu Hause, erfuhr allerdings erst später vom Einsatz. Das Außenamt wollte den Bomben-Alarm offiziell nicht bestätigen.

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