18. November 2010 21:46
"Die gesamte Polizeiaktion war kriminell“, behauptet Peter Pilz von den Grünen (siehe Interview). ÖSTERREICH hat die Affäre gestern aufgedeckt. Wir berichteten, wie sich eine 32-jährige Polizistin 16 Monate lang beim "Verein gegen Tierfabriken“ (VGT) eingeschlichen hat. Unter dem Decknamen "Danielle Durand“ ermittelte die Beamtin verdeckt gegen jene 13 Tieraktivisten um Martin Balluch, die derzeit in Wr. Neustadt in einem Monsterprozess vor Gericht stehen. "Bildung einer kriminellen Vereinigung“ wird den Tierschützern vorgeworfen.
"Sex-Agentin“
Die Beamtin ging sogar mehrmals mit Felix Hnat, führender Tierschutz-Aktivist, ins Bett. Polizeioberleutnant Josef Böck, operativer Leiter der "Soko gegen den Tierschutz“, gab vor Gericht auch zu, dass es verdeckte Ermittlungen gegeben hat. An mehr wollte er sich aber nicht erinnern. Und Erich Zwettler, Chef des Wr. Landesamtes für Verfassungsschutz, sagt zu ÖSTERREICH: "Laufende Verfahren kommentiere ich nicht.“ Dass es die "Sex-Agentin“ gegeben hat, will er aber nicht dementieren.
"Verdeckte Ermittlungen nur im Drogenbereich erlaubt"
Für die Grünen ist die "Undercover-Aktion eine, "Sauerei“, denn verdeckte Ermittlungen sind nur im Drogenbereich erlaubt“, sagt Grün-Politikerin Madeleine Petrovic zu ÖSTERREICH. Peter Pilz wird deshalb eine parlamentarische Anfrage stellen:
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"Wie viele dieser Mata Haris hat es gegeben?“
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"Wo wird noch mit 'Körpereinsatz‘ ermittelt?“
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"Wer hat den illegalen Auftrag erteilt?“
Und: "Wusste Ministerin Maria Fekter von diesen Einsätzen?“
"Die Aktion war kriminell"
Peter Pilz klagt Polizeispitzel-Affäre an
ÖSTERREICH: Wie beurteilen Sie den Undercover-Einsatz?
Peter Pilz: Das war eindeutig kriminell. Während man tschetschenische Terroristen und Massenmörder unbehelligt lässt, werden Tierschützer auf ungesetzliche Art verfolgt. So, als wären sie gefährliche Terroristen.
ÖSTERREICH: Was soll jetzt geschehen?
Pilz: Wir wollen wissen, wie viele Mata Haris es tatsächlich gibt, was deren Auftrag ist und ob weitere Agentinnen ins Bett ihrer Zielobjekte geschickt werden. Es ist absurd, dass das bei uns möglich ist. Normalerweise gibt es das bloß in schlechten Agentenfilmen oder bei drittklassigen Geheimdiensten. Ich will wissen, ob Innenministerin Fekter diese Sex-Einsätze beauftragt hat.
das nenn ich aber treue staatsdienerin
gabs da extra kohle ... übrstundne oder so
was ist nur los in dieser versoffenen bananenrepublik
http://www.youtube.com/watch?v=bbrBjbd-69k
http://www.youtube.com/watch?v=1s0tmQL_vq8
Das war von Peter Pilz nicht zu erwarten-oder doch?.Die Frage um das Recht auf verdeckte Ermittlungen wäre nachvollziehbar,jedoch Er fragt,wieviele "mata Haris" es gäbe...(Bitte kann ihm jemand antworten?)-vielleicht ist er auch nur eifersüchtig..blond heiss vollbusig und auch noch mata hari!(was vermutlich soetwas heisst,wie eine tolle Frau die auch noch toll ist auf sex)-es steht sicher ausser frage,dass das ziel der agentin das Sexbett war.."Jo mei libe,so lang bist scho bei der Polizei und hast ned a moi an Schuss abbekomman..darum schickma di jetz zu die tierschutzterroristen,die hobn sicha an Drang die Wüdn zu befreien,und vielleicht kummts ja gemeinsam zam."
Ich hielt bisher die Sexbettagentinnenszenen für die besseren filme..vorallem tun das laut pilz nur die schlechten geheimdienste..(wenn man bedenkt,wer schon genug mumm hat sich einer sich anbietenden mata hari zu verweigern..eine also eher sichere Praxis).-Er hält also viel von der österreichischen Polizei und viele täuschen sich in Peter Pilz.
letztendlich wäre vermutlich nur eine Frage ausschlaggebend zu diesem Fall,nämlich ob der,die betreffenden,sich sexuell ausgenutzt fühlten oder fühlen oder ob möglicherweise sadistische sexualakte vollzogen wurden,in welcher konkrete fallbezogene Fragen in erscheinung traten und diese Details ausschlaggebend für den Erfolg der Aktion waren.
Fazit für alle die Mitleid für Tiere empfinden:Wer würde nicht gern gegen Aggressoren oder Ungerechtigkeit mit Effekt zeigenden Mitteln vorgehen wollen-jedoch ist genau dies eine Problematik,welche weltweit (an)erkannt und deren primär einzige Lösung nur politische Vorgangsweise sein kann ,vorallem,da nicht zu erwarten ist,dass wegen Errettung oder Sabotierung von Wenigen,generelle Umsetzungen politischer Forderungen möglich ist(falls die Polizei in jenem Fall der Vorhut einer revolution auf die Schliche kam,dann sollten ihre Freunde sie nicht alleine dastehen lassen),es sei denn eine Aktion dient dem Allgemeinwohl,wie bspweise der Informationsbeschaffung,welche an sich schon mittels Aggression und Ungerechtigkeit unterdrückt wird-dies wird als Widerstand gegen Faschismus bezeichnet,was jedoch in jenem Fall der Tierfabrikensaboteure oder was auch immer,nicht der fall sein dürfte-da wenn gesetze jene,die Sie anklagen schützen,dann muss wohl versucht werden zur Aufklärung und Änderung dieser tätig zu sein.
Es ist anerkannt unethisch aus Sklaverei,Folter usw Profite zu machen,wenn dies dennoch geschieht,dann scheint entweder eine Mehrheit dafür zu sein oder die Regierung und Politik ist überfordert,was durchaus nachvollziehbar ist,jedoch wenn dies so wäre..dann läge genau dort die Chance für jene,welche Lösungswege kennen,oder in jenem Fall,für die Seelen der Tiere kämpfen wollen-jedoch nicht dadurch andere möglicherweise viele dadurch zu hintergehen,gesetze zu brechen,an die sich andere halten müssen.
Somit bleibt jenen Aktivisten nur,als Märtyrer gehandelt zu haben,selbst wenn ihr Plan ihnen eben doch nicht gelang-Sie werden nun und fortan möglicherweise nicht mehr dem allgemeinwohl (der Tiere)nützlich sein können und nur mehr in Erinnerung vieler anderer als jene dastehen,welche ihre Forderungen in die Medien brachten,kämpften oder versuchten wofür andere nicht kämpfen konnten,darum müssen sie auch "ihr Leben lassen"welches andere nicht lassen konnten,dies ist was das gesetz fordert-ebenso wie andere Gesetze,welche tausende daran hindern ihre eigenen Forderungen mit Gewalt zu versuchen durchzusetzen.