UETD distanziert sich von Hass-Postings

Nach Gadenstätter-Interview

UETD distanziert sich von Hass-Postings

Die Union Europäischer Türkischer Demokraten in Österreich (UETD) hat sich am Sonntag in einer Aussendung von antisemitischen und rassistischen Äußerungen im Internet distanziert. Man toleriere dies keinesfalls, wurde betont. Auslöser hierfür waren Hass-Postings gegen die Moderatorin nach einer Studiodiskussion der "ZiB 24" mit UETD-Chef Abdurrahman Karayazili vergangene Woche.

Polizei ermittelt
ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter war nach einer Studiodiskussion mit wüsten Schmähungen von Anhängern der UETD konfrontiert. Die Hass-Postings auf der Facebook-Seite von Karayazili sind inzwischen Gegenstand von Ermittlungen des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT).

Die UETD reagierte am Sonntag und erklärte, dass sie "keinerlei antisemitische sowie rassistische Äußerungen sowohl auf Facebook als auch in diversen sozialen Medien toleriert und befürwortet". Vorrangigstes Ziel der Organisation sei viel mehr eine Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Ethnien friedsam miteinander leben.

Weiters wies die UETD darauf hin, dass sie verhetzende Äußerungen einzelner auf sozialen Plattformen nicht verantworte. "Wir rufen jeden Einzelnen auf, ausländerfeindliche Hass-Kommentare sowie fremdenfeindliches Handeln in jeglicher Art zu unterlassen", forderte die Vereinigung.

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