Sonderthema:

ÖSTERREICH-Umfrage

"Django" 
rettet die neue ÖVP

Der „Django-Effekt“ hat der ÖVP gutgetan. Der Wechsel an der Parteispitze von Michael Spindelegger zu Reinhold Mitterlehner hat der Partei kräftigen Aufwind verschafft. Das zeigt die erste ÖSTERREICH-Umfrage seit der Regierungsumbildung (Gallup, 400 Befragte, 2. bis 4. 9.):

Bei der Sonntagsfrage kann die ÖVP im Vergleich zur Vorwoche um ein Prozent zulegen. Sie liegt jetzt bei 20 %, Tendenz steigend – eine klare Mehrheit der Österreicher glaubt, dass die ÖVP mit Mitterlehner stärker geworden ist (46: 24 %). Noch eindeutig vor der ÖVP: die FPÖ unverändert auf Platz eins (28 %) vor der SPÖ (25 %). Die Gewinne der ÖVP gehen zulasten der Neos. Sie rutschen (minus 1 %) wieder unter die 10-Prozent-Marke.

Umfrage
Kanzlerfrage

Sensationell ist die Kanzlerfrage
Könnte Österreich den Bundeskanzler direkt wählen, würde ÖVP-Chef Mitterlehner SPÖ-Konkurrent Faymann schlagen. Er könnte mit 28 % der Stimmen rechnen, der Bundeskanzler nur mit 27 %. Eine weitere Momentaufnahme im direkten Duell sollte Faymann zu denken geben. Mitterlehner ist den Österreichern mit 53 % sympathischer als der Kanzler (47 %).

Der schwarze Aufschwung lässt sich auch am Politbarometer ablesen (Welcher Politiker ist Ihnen positiv/negativ aufgefallen?). Fast alle ÖVP-Minister können zulegen. Mitterlehner selbst legt um rekordverdächtige 25 % zu, liegt nur bei 32 % Saldo. Superwerte auch für den neuen Finanzminister Hans Jörg Schelling, der aus dem Stand auf 18 % kommt. Bessere Noten auch für Wolfgang Brandstetter (17  %) und Andrä Rupprechter (14 %).

Umfrage
Sympathie-Werte

Unerreicht weiterhin Außenminister Sebastian Kurz, der seinen Bestwert noch um 4 % steigern kann und nun bei 61 % Zustimmung liegt. Die SPÖ-Regierungsmitglieder fallen dagegen großteils zurück. Ausnahmen: die neue Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (plus 5 % auf 13 %) und Verteidigungsminister Gerald Klug (plus 5 % auf 16 %).

Viel Vorschusslorbeer für den neuen Finanzminister: 42 Prozent glauben, dass Schelling ein besserer Finanzminister wird als Vorgänger Spindel­egger, nur drei Prozent glauben, dass er seine Sache schlechter machen wird. 45 Prozent trauen ihm eine Steuerreform zu, die wirklich etwas bringt, nur 30 Prozent bezweifeln das.

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