Umfrage: Welche Koalition klappt

Aktuelle Sonntagsfrage

Umfrage: Welche Koalition klappt

Sebastian Kurz im Glück. Wäre die Nationalratswahl nicht erst am 15. Oktober, sondern schon heute – der ÖVP-Wunderwuzzi könnte mit 33 % klar Platz 1 einfahren. Dies erhob research affairs für ÖSTERREICH (600 Befragte vom 18. bis 20. 7. 2017).

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Die aktuelle Sonntagsfrage: "Welche Partei würden Sie wählen?" (Research Affairs). (c) GRAFIK TZ ÖSTERREICH

Aber das ist nicht die einzige gute Nachricht für die ÖVP, denn: Sowohl SPÖ als auch die FPÖ werden von den kleineren Listen wie Peter Pilz angeknabbert: Aktuell kommen die Roten auf 24 %, Straches Blaue nur auf 23 %.

Die Folge: Kurz ist derzeit der Einzige, der sich seine ­Koalitionspartner aussuchen kann. ÖSTERREICH rechnete die Umfragewerte auf tatsächliche Nationalratsmandate um, und: Derzeit gehen sich nur zwei Koalitionen mit zwei Parteien aus. Und bei beiden ist die ÖVP dabei: Kurz und die SPÖ (von Christian Kern) kämen auf satte 109 Mandate – also auf deutlich mehr als die Mindesthürde von 92 Sitzen. Doch: Kurz kann auch locker mit der FPÖ koalieren – macht immer noch eine bequeme Mehrheit von 107 Mandaten.

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Umfrage: Das wäre die Sitzverteilung (Umfrage Research Affairs). (c) GRAFIK TZ ÖSTERREICH

Frauen, Ältere, Maturanten & NÖ-Bürger wählen Kurz

Abgesehen von diesen Varianten wird’s kompliziert. Das Antreten von Pilz etwa nimmt der SPÖ Prozente weg. Kern hätte zusammen mit der Strache-FPÖ nur 90 Mandate – zwei zu wenig. Und dass sich eine andere Partei – Grün, Pilz oder Neos – zum Mehrheitsbeschaffer für Rot-Blau hergeben wird, kann getrost ausgeschlossen werden.

Kerns Lieblingsvariante ist ohnehin Lichtjahre von einer Mehrheit entfernt: Sogar mit Pilz käme Rot-Grün-Neos nur auf 76 Sitze. Umgekehrt kann Kurz notfalls auch auf eine gar nicht so unwahrscheinliche Vierer-Koalition setzen: Zusammen mit Grünen, Neos und Pilz käme die ÖVP immerhin auf 93 Mandate — eine knappe Mehrheit, deshalb wohl wirklich nur eine Notfallvariante.

Zielgruppen. Doch wer wählt Kurz? Die Zielgruppen zeigen: Frauen, Ältere, Niederösterreicher und Maturanten – sie alle machen Kurz derzeit so stark.

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