Umfrage: Wen wählen die Promis?

Hofburg-Wahl

Umfrage: Wen wählen die Promis?

Noch nie war die Auswahl an Kandidaten für die Präsidentschaft so groß wie heute. Wer stimmt für wen, wenn es um die Nachfolge von Heinz Fischer geht?

Die meisten Bewerber haben eindrucksvolle Prominentenkomitees auf die Beine gestellt, doch auch die Zahl derer, die sich nicht deklarieren wollen, ist groß.

Spannend ist die Frage: Wer hat auf der linken Seite die Nase vorne? Bemerkenswert: Einige Prominente wie Tatort-Star Harald Krassnitzer haben sich immer für die SPÖ ausgesprochen. Diesmal will er nicht verraten, wen er wählt. Hat er Alexander Van der Bellen auf dem Zettel?

Traditionell gering ist die Bekennerquote beim FPÖ-Kandidaten und bei Richard Lugner.

Anfrage beim Baumeister, wer von seinen Freunden ihn wohl wählen werde: „Keine Ahnung.“ Frage: „Nicht einmal der Worseg?“ Lugner: „Ich glaub nicht – der wählt eher den Hofer …“

Wer wählt wen? Bekannte 
Österreicher verraten, wem sie heute ihre Stimme geben.

Thomas Stipsits: Van der Bellen
Er hat was Weltmännisches oder so was von einem netten Onkel – und das meine ich positiv. Er ist ein angenehmer Mensch und man hört ihm gerne zu. Man hat das Gefühl, wenn er etwas sagt, dann stimmt das auch.

Alfons Haider:
Hundstorfer
Ausgrenzung und Intoleranz haben für mich keinen Platz in Österreich. Meine Stimme gehört Rudolf Hundstorfer.

Yvonne Rueff: Khol
Als Unternehmerin wähle ich eigentlich immer schwarz und somit geht meine Stimme an Andreas Khol.

Werner Doralt: Griss
Ich wähle die Frau Dr. Griss deshalb, weil sie die einzig wirklich unabhängige Kandidatin ist und weil sie für mich über die Ausstrahlung verfügt, die ich mir von einer Bundespräsidentin oder einem Bundespräsidenten wirklich erwarte.

Franz Vranitzky: Hundstorfer
Rudolf Hundstorfer ist erfahren, vielseitig und stets den Interessen des Landes verpflichtet. Mit der Wahl zum Bundespräsidenten haben wir alle die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Erfahrung,
Menschlichkeit und Verläss­lichkeit auch weiterhin in der Präsidentschaftskanzlei vertreten sind und sein werden.

Willi Resetarits: Van der Bellen
Ich unterstütze Alexander Van der Bellen, weil er mein volles Vertrauen hat.

Helmut Pechlaner: Griss
Ich wünsche mir für Österreich so etwas wie Marcel Koller für die Nationalmannschaft. Und das kann nur Irmgard Griss sein.

Wolfgang Schüssel: Khol
Andreas Khol kann Europa, kann Sprachen, kann Krise, kann überparteilicher Präsident (vier Jahre Nationalratspräsident) und kann Tarock. Wenn’s einer kann, dann er …

Christiane Hörbiger: Hundstorfer
Österreich und Europa stehen vor großen Herausforderungen. Da braucht es an der Spitze des Staates einen ebenso erfahrenen wie besonnenen Menschen, der die Politik, aber auch die Menschen unseres Landes kennt. Rudolf Hundstorfer ist daher meine Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten. Einen besseren Kandidaten gibt es nicht.

Maresa Hörbiger: Van der Bellen
Van der Bellen strahlt für mich Klugheit, Souveränität, Gelassenheit und Besonnenheit aus, die auf großen politischen wie persönlichen Erfahrungen basieren. Und das erweckt Vertrauen!

Benita Ferrero-Waldner: Khol
Ich unterstütze Andreas Khol, weil er ein Politiker ist,
der innerhalb unseres Heimatlandes und international viel Erfahrung hat, die er für Österreich einbringen kann.

Lotte Tobisch: Griss
Ich unterstütze Frau Griss, weil sie ein neues Gesicht ist. Und auch, weil sie unabhängig ist. Ich wünsche aber auch den „Alten“ alles Gute.

J. Hickersberger: Hundstorfer
Ich kenne Österreich und die Welt und weiß, dass nicht täglich Córdoba ist. Gerade, wenn es unsicher wird, braucht man Menschen, denen man vertraut.

Manfred Baumann: Griss
Irmgard Griss, weil sie eine unabhängige Kandidatin ist und gute Ansätze zeigt.

André Heller: Van der Bellen
Die Zeiten werden täglich umfassend schwieriger und für Politik und Gesellschaft herausfordernder. Daher muss zumindest an der Spitze des Staates eine unopportunistische, unmanipulierbare, welterfahrene Ausnahmepersönlichkeit stehen. Alexander Van der Bellen ist mit seiner fundierten Klugheit, seiner exzellenten parlamentarischen  und wirtschaftlichen Kompetenz, seiner Herzensbildung, seiner Gelassenheit und Souveränität jene Qualität, die wir jetzt dringend benötigen und die Österreich zur Ehre gereichen wird.

Günther Ofner: Khol
Andreas Khol ist mit Abstand der beste Kandidat, was Erfahrung und Qualifikation betrifft. Es geht um den besten Krisenmanager.

Nora Frey: Griss
Ich unterstütze Irmgard Griss, weil sie für mich parteipolitische Unabhängigkeit repräsentiert und fern von Interessengruppierungen und Lobbyismus ist.

Werner Otti: Hofer
Ich und meine John-Otti-Band unterstützen Norbert Hofer, weil er als Einziger wirklich für Österreich steht. Das zeigt
sich in der Flüchtlingsfrage, bei TTIP oder beim Kampf für unser Wasser gegen die internationalen Großkonzerne. Er steht für meine Meinung, dass wir kein zentralistisches Europa brauchen, sondern ein Europa, in dem alle Mitgliedsstaaten die gleichen Rechte haben.

Manuel Rubey: Van der Bellen
Ich unterstütze ihn, weil in so komplexen Zeiten die Fronten wahnsinnig verhärtet sind und er ein Mensch ist, der einem auch den Glauben an die Politik zurückgeben kann. Er hört zu, er traut sich „Ich weiß nicht …“ zu sagen, was ich super finde. Es gibt so ein entlarvendes Lachen, das er manchmal in Diskussionen hat, wenn Armin Wolf die richtige Frage stellt oder wenn sich jemand völlig blamiert hat. Das mag ich sehr.

Felix Baumgartner: Hofer
Alexander Van der Bellen ist zu alt und zu ausgebrannt. Hundstorfer ideenlos. Irmgard Griss auch nicht viel besser. Richard Lugner ist nur angetreten, um sich selber zu vermarkten. Andreas Khol wäre die einzige Option zu Norbert Hofer. Hofers Vorteil ist sein Alter. Wir sollten einem jüngeren Kandidaten eine Chance geben. Einem der politisch nicht ausgebrannt ist.

Werner Tomanek: Lugner.
Ich habe 1998 schon Lugner gewählt und werde ihn heute wahrscheinlich wieder wählen. Ich finde, dass jeder Volksschüler im Land sein Foto in der Klasse sehen soll, und ich finde den Gedanken toll, dass Lugner vor der UNO auf Englisch redet.

Jazz Gitti: ???
Nur weil ich beim Richard Lugner gesungen habe, wähle ich ihn aber noch lange nicht. Ich habe natürlich meinen Favoriten, aber der bleibt streng geheim.

Franz Obel: Van der Bellen
Ich präferiere ihn von Anfang an und weiche davon auch nicht ab. Allerdings hatte ich ihn lebhafter in Erinnerung als jetzt im Wahlkampf. Schärfer. Aber es gibt für mich keine Alternative.

Klaus Liebscher: Khol
Ich kenne Dr. Khol seit Jahrzehnten. Seine große politische Erfahrung, sein Weitblick und seine Autorität sind die besten Voraussetzungen für dieses Amt.

Elke Winkens: Hundstorfer
Ich bin für Rudolf Hundstorfer, weil er sich für Kunst und Kultur interessiert und sich der Anliegen der Künstler annimmt. Außerdem beeindruckt mich sein soziales Engagement seit Jahren.

Hermes Phettberg: Griss

Ich unterstütze Irmgard Griss.

Alois Mock: Khol
Ich kenne Andreas Khol seit 40 Jahren und daher weiß ich, dass er der einzige Kandidat ist, der voll dem Erwartungsprofil eines österreichischen Bundespräsidenten entspricht. Er hat jahrelange Erfahrung als Abgeordneter, ist aber auch sprachgewandt und bewegt sich souverän auf dem internationalen Parkett, kann also auch als Bundespräsident unser Land im Ausland vertreten.

Dietrich Siegl: Van der Bellen
Weil alle anderen Kandidaten eine oder mehrere Grundvoraussetzungen – Anstand, Intelligenz, Herzensbildung, Augenmaß und politische Erfahrung – nur vortäuschen, statt über sie zu verfügen.

Günter Tolar: Hundstorfer
Er ist genau der Mann, den Österreich derzeit braucht. Er hat Erfahrung, ist Garant für Sauberkeit, Sicherheit und soziales Denken. Er kennt unser Land von innen und wird es eben deshalb auch nach außen sehr gut vertreten. Er ist jeder Zoll ein Österreicher im offenen Sinn.

Max Edelbacher: Griss
Irmgard Griss ist als ehemalige Höchstrichterin sowohl unabhängig als auch kompetent. Sie schafft Transparenz, und diese dämmt Korruption ein – das unterstütze ich aus ganzem Herzen.

Rudi Dolezal: Van der Bellen
Ich wähle Alexander Van der Bellen, weil er ein intelligenter und integrer Mensch ist, der weiß, wovon er spricht. Und das ist in der Politik eine Seltenheit. Außerdem würde ein grün denkender Bundespräsident unserem Land gerade jetzt sehr gut stehen.

Fadi Merza: Hundstorfer
Rudolf Hundstorfer – weil ich durch und durch rot bin und für mich einfach nichts anderes infrage kommt.

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