24. Oktober 2012 23:41

Wahlkampf eröffnet 

VP-Chef: Attacke auf SPÖ

Spindelegger eröffnet Wahlkampf - VP: „SP & FP zerstören Wirtschaft“.

VP-Chef: Attacke auf SPÖ

Die ÖVP bemühte sich gestern in der Fabrikshalle in Wien-Donaustadt um demonstrative Geschlossenheit. Selbst Ex-VP-Vizekanzler Josef Pröll erschien, um seinem Nachfolger an der schwarzen Parteispitze zu lauschen.

Gestern hielt Michael Spindelegger schließlich seine große wirtschafts­politische Rede. Eine Rede, die ganz offensichtlich die verunsicherten schwarzen Schäfchen wieder motivieren sollte. „Jeder kann es schaffen“, rief der VP-Vizekanzler den anwesenden Wirtschaftstreibenden und VP-Funktionären zu.

So, als wollte er sich selbst beteuern, dass die ÖVP aus dem Umfragetief kommen könne.

Programmatisch positionierte sich der VP-Obmann bei seinem ­inoffiziellen Wahlkampfstart als „Partei der Mitte“. Und rechnete scharf mit der SPÖ – die roten Steuerpläne „gefährden unseren Wirtschaftsstandort“ – und den Blauen – diese wollten Mauern bauen und wären der „Tod der Wirtschaft“ – ab.

„Ideologische Spinnereien“ & Absage an Reichensteuer
Die Budgetverhandlungen mit der SPÖ bezeichnete Spindelegger ungewohnt dramatisch als „schwersten Teil meines politischen Lebens“. Und erteilte den roten Vermögenssteuerplänen eine klare Absage: „Die Armen werden nicht reicher, wenn ein paar Reiche ärmer werden.“ Armut sei „ein Skandal, nicht Reichtum“, polterte Spindelegger zur Freude seines Publikums.

„Du bist ungestüm, ich liebe das“ für Fekter
Für amüsiertes Getuschel sorgte dann Spindel­eggers Liebeserklärung an VP-Finanzministerin Fekter: „Du bist ungestüm. Ich liebe das.“ Fekter habe eine „quirlige Art“ und sei „mit allen Wassern gewaschen“, lobte der VP-Chef.

„Zwischen uns passt kein Löschblatt“, suchte er Gerüchte über Animositäten zwischen ihm und Fekter zu zerstreuen. Die Finanzministerin zeigte sich im ÖSTERREICH-Gespräch jedenfalls „sehr zufrieden“ über die Rede des Parteichefs – auch wenn Fekters Lächeln etwas gequält wirkte. Offen unzufrieden mit der Rede Spindeleggers zeigte sich SPÖ-Geschäftsführerin Laura Rudas. „Die ÖVP hat sich mit diesen Positionen als Schützerin der Superreichen positioniert“, ätzt Rudas im ÖSTERREICH-Gespräch. Der Wahlkampf ist eröffnet …

Das Superwahljahr 2013
Die Parteien bereiten sich bereits auf das Superwahljahr 2013 vor.

  • Wehrpflicht: Den Startschuss für das Superwahljahr macht die Volksbefragung über die Wehrpflicht am 20. Jänner. Derzeit sehen die Umfragen allerdings eine klare Mehrheit für die Wehrpflicht.
  • Kärnten: Noch ist das Datum nicht offiziell, aber am 10. März soll Kärnten einen neuen Landtag und damit Landeshauptmann wählen. Die SPÖ möchte Kärnten von der FPK zurückerobern. Genaues Datum im März noch offen.
  • Niederösterreich: Im größten Bundesland hat VP-Landeshauptmann Erwin Pröll beste Chancen, die absolute Mehrheit zu halten.
  • Tirol: Im tiefschwarzen Bundesland hat sich die ÖVP zwar gespalten. Aber auch die SPÖ bleibt dort schwach.
  • Nationalratswahl: Spätestens in der letzten Septemberwoche wird im Bund neu gewählt.

Spindelegger auf geheimer Mission im Irak
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Spindelegger auf geheimer Mission im Irak
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Spindelegger auf geheimer Mission im Irak
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Spindelegger auf geheimer Mission im Irak
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Spindelegger auf geheimer Mission im Irak
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Spindelegger auf geheimer Mission im Irak

Autor: Isabelle Daniel



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9 Postings
wolfganggenowitz meint am 26.10.2012 18:38:21 ANTWORTEN >
„spindelegger:
wirtschaftskompetenz – leistungsträger – und der wunsch auf wählerstimmen“???!!!
selbst der neopolitiker stronach weis das die sogenannten „leistungsträger“ arbeiter brauchen um dann ihre leistung überhaupt erst erbringen zu können.
ha, da würde spindelegger schauen wenn alle arbeiter als einmannunternehmer auftreten würden. weil leistungsträger „verdienen“ berechtigt millionen €.
AUFWACHEN – des gibt’s eh net.
aber wenn spindelegger immer nur leistungsträger“(politiker,unternehmer,generaldirektoren,…) vertritt, wie will er da wählerstimmen bekommen

denn der hackler lässt sich nicht mit einem knochen abspeisen!!!
Betriebswirtl (GAST) meint am 26.10.2012 00:37:37 ANTWORTEN >
Wenn hier wer was zerstört, ist es die ÖVP; allein schon mit ihrer betriebswirtschaftlichen Denke!

Sie hat noch nicht begriffen, dass diese Denkweise zu kurz greift. Die Betriebswirtschaft hat nur Kostensenkung, Personalabbau und Preismaximierung im Sinn und glaubt, dass Private allein seligmachend alles klüger und viel besser machen. Welch unglaubliche Überheblichkeit und Arroganz!!!!

Immer mehr Menschen bekommen bereits die tatsächlichen Auswirkungen dieser tollen ÖVP-Wirtschaft zu spüren! Stetig sinkende Reallöhne, massive Zunahme der Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit bei der Jugend und starker Anstieg bei (Privat)konkursen und Verschuldung. Aber das ist der ÖVP egal, sie hält an Ihrer Doktrin fest und schreit ewig die gleichen gestrigen Parolen.

Ich möchte gar nicht wissen, wie die ÖVP unser Österreich zuschanden gefahren hätte. Da wären wir schon in der NATO, da wäre bereits das Wasser und der Wald privatisiert, die Energie käme von einem Atomkraftwerk, die meisten kulturellen Einrichtungen wären verkauft und nicht mehr im Einfluß Österreichs, die Löhne und Gehälter wären mit denen in Kambodscha vergleichbar, weil die Sozialpartnerschaft längst aufgekündigt worden wäre und wir wären milliardenstark verschuldet, weil die meisten Finanzaktionen genau über jene "ÖVP befreundeten" Finanzinstitute abgewickelt worden wären, die als erste Pleite gegangen sind und die Weltwirtschaftskrise verursacht haben. Ihr Wachstumsmarkt sind Gerichte und Rechtsanwälte, die noch jahrelang ihre dubiosen Machenschaften aufklären und ihre Freunderlwirtschaft bereinigen wird müssen.

Lieber Herr Spindi, ich bitte Sie höflichst, verschwinden Sie politisch mitsamt Ihrer Partei und verschonen Sie unser Österreich.
post-vom-poster meint am 25.10.2012 19:58:30 ANTWORTEN >
VP: „SP & FP zerstören Wirtschaft“.

und was Wirtschaft und Gesellschaft noch zerstört: die KORRUPTION, an der auch die VP politisch Mitschuld trägt!

Da stellen sich der Spindele und das Strach doch glatt hin und sülzen uns etwas von ihrer unendlichen Liebe vor, um von ihrer Korruptionsbelastung abzulenken.

In Wirklichkeit "lieben" sie eigentlich nur
- unsere Wählerstimme
- unser Steuergeld
- ihr Machtpöstchen und
- ihre korruptionsbelasteten Freunderln.

Lassen wir uns nicht für blöd verkaufen, unsere Antwort kann nur heißen:

ABWAHL der korruptionsbelasteten Parteien 2013!
Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise lösen, die es hat entstehen lassen. Daher ist das Problem Korruption mit korruptionsbelasteten Parteien wohl kaum lösbar.

Wahlverweigerung oder ungültig wählen zementiert nur die üblen Zustände.

==> http://www.korruption-abwahl-jetzt.at <==

SilentPain meint am 25.10.2012 12:05:16 ANTWORTEN >
Wenn es sich so verhält, wie Spindi hier predigt, dann ist er für eine Beibehaltung der derzeitigen Politik-Linie! Quo Vadis, Herr Spindelegger?? Wie sieht denn eigentlich sein Weg für die Zukunft aus? Das geht aus dem Artikel nicht hervor!

Dass die Reichensteuer der SPÖ Schwachsinn ist, da gebe ich ihm recht! Faymann möchte der fortschreitenden Armut nicht entgegentreten sondern dem Wahlvolk nur das Gefühl vermitteln, nicht die einzigen zu sein, die „drankommen“! Wohlwissend aber, dass die Steuer keine Besserung der Lage zur Folge hätte!
Und hier liegt der Hund begraben! Die Reichensteuer dient nur zur Lage-Beruhigung. In Wahrheit verbirgt sie die Absicht, das Volk weiter auszunehmen - mit der Reichensteuer als Art "sozialen Ausgleich".
Hätte Faymann eine echte Absicht, etwas gegen die Armut zu unternehmen, müsste er umverteilen, sprich, gleichzeitig mit der Reichensteuer das Volk entlasten. Aber das möchte er nicht! Und so bleibt die Steuer nur eine Wahlkampftaktik, um dem murrenden Volk ein wenig das Gefühl von Gerechtigkeit zu vermitteln!
Die Reichen sind nämlich nicht das Problem!!! Das Problem sind die Banken und die „kapitalistisch veranlagte“ Politik!

Spindelegger sollte auch beachten, wohin uns „sein Weg“ führen wird, wenn er sich dem EU-Wahnsinn nicht stellt und mal etwas „mauert“! Sein Weg führt ebenso direkt in eine totale Wirtschafts- und Staatspleite – nur eben zeitverzögert, verbunden mit noch höheren Schulden, Haftungen und Kosten! Der Wahnsinn wird kein Ende nehmen, solange man das Problem stützt, statt es zu lösen!
Somit ziehe ich den Schluss: Mit einer schwarzen Regierungsbeteiligung sehe ich schwarz für Österreich's Zukunft!
kirsanno meint am 25.10.2012 11:06:10 ANTWORTEN >
Wirklich schön wäre es, wenn SPÖVPGRÜNEgemeinsam NICHT 50% haben! FPÖ (X) HC STRACHE für mich der einzig wählbare!
Spindi spiele (GAST) meint am 25.10.2012 09:26:23 ANTWORTEN >
dich nicht, sonst geht noch Rot mit Blau zusammen. lool
wer was (GAST) meint am 25.10.2012 09:15:17 ANTWORTEN >
zerstört kann man leicht ein paar jahre dahinter sagen, aber nie im vorraus, ausser es ist bereits in anderen ländern so geschehen(musterland).

die aussage jungunternehmer zu fördern, von dem spricht ÖVP schon 50j und es gibt nur vereinzelte jungunternehmer in AT, weil banken vermiessen den jungunternehmern ihre tätigkeit. daher gehen viele jungunternehmer und spezialisten ins ausland. selbst die gesammte industrie, bis auf wenige sind bereits abgewandert.

wenns so weiter geht, wird AT zur schlaf- und urlaubsgegend und von diesen könnens kaum steuern fordern.

das ewige sagen, das der andere alles schlecht macht, ist keine kunst, wenn man selbst alles schlecht macht.
ab 2013 wirds vermutlich eine vielfachparteienregierung geben, wo dann fast gar nix weiter geht, weils andauernd streiten.

PROST 2013 AT
Minarta (GAST) meint am 25.10.2012 19:18:03
@
auch wenn sie immer andere benutzernamen nehmen
----
Du solltest A) nicht immer von dir auf andere schließen
und B) was hat das mit diesem Artikel und dem Posting hier zu tun
mit einem wort
ja- entbehrlich
Auch wenn Sie immer neue Benutzernamen verwenden (GAST) meint am 25.10.2012 10:12:40
die eigenartigen Statements, die holprige Schreibweise und immer die gleichen Rechtschreibfehler verraten Sie. Entbehrlich!
Seiten: 1
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