13. Oktober 2012 23:35
© TZ ÖSTERREICH/Kronsteiner
Seit zwei Wochen schäumen die Wiener und weitere 430.000 Pendler vor Wut: Seit 1. Oktober gilt in Wien die neue Parkraumbewirtschaftung. Im Klartext heißt das: Die Stadt Wien hat die Erweiterung der Parkpickerl-Zone bis an den westlichen Stadtrand Wiens durchgepeitscht. Jetzt wird auch in den Bezirken Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals abkassiert. Verantwortlich für die Erregung: Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
(43).
Sie ist nun das neue Feindbild Nummer eins der Autofahrer, aber auch der Hausbesitzer in den idyllischen Gegenden am Rande Wiens. Denn seit 1. Oktober sind als Folge der Parkpickerl-Ausweitung diese Grätzeln zugeparkt.
Viele Feinde
Auch Österreichs mächtigste Männer machen gegen die Grüne mobil: NÖ-Landesvater Erwin Pröll und Wirtschaftskammerchef Christoph Leitl heizten mit ihrer Kritik den Pickerl-Zoff zusätzlich an. „Das ist ein unfreundlicher Akt gegenüber Tausenden Pendlern, die die Wirtschaft in Wien beleben“, sagte Niederösterreichs Landeschef.
Vassilakou bleibt cool
Die „grüne Maria“, die neben Eva Glawischnig als mächtigste Grüne gilt, lässt die Kritik kalt. Sie weiß, dass ihre Maßnahmen zwar im Moment schmerzhaft und unpopulär, aber notwendig sind. „2030 leben im Ostraum drei Millionen Menschen, da braucht es jetzt mutige Verkehrskonzepte“, so Vassilakou.
Formel-1-Fan
Ob diese Mission bei der nächsten Wahl alle Wiener der Vizebürgermeisterin danken werden? Die gebürtige Griechin ist überzeugt davon. Mit 18 Jahren kam sie mit ihrem Freund nach Wien, um hier zu studieren. Aus Protest gegen Haider und die FPÖ zu den Grünen. Jetzt gilt sie als Horror aller Autofahrer. Dabei hat Vassilakou durchaus Verständnis für passionierte Auto-Fans. Sie fordert auch nicht die autofreie Stadt, sondern nur ein Umdenken: „Nicht jede Autofahrt ist notwendig.“ Und siehe da, im Interview gibt Vassilakou auch ein Geheimnis preis: Sie schaut durchaus gerne Formel-1-Grand-Prix.
ÖSTERREICH: Frau Vassilakou, Sie mussten wegen der neuen Parkpickerl-Verordnung jede Menge Kritik einstecken. Fühlen Sie sich als Buhfrau?
Maria Vassilakou: Es war klar, dass nach der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung die Lager geteilt sind. Die einen jubeln. Und diejenigen, die nun mit den Verdrängungseffekten konfrontiert sind, sind frustriert. Dass es nun Kritik gibt, liegt in der Natur der Sache, denn ich bin auch die Verantwortliche.
ÖSTERREICH: Sie spielen die Kritik herunter: Der Wiener VP-Bezirksrat Peter Zauner wünschte Ihnen den Tod. Ist das nicht unter der Gürtellinie?
Vassilakou: Aber dieser Stil ist nicht wegen mir erfunden worden. Schläge unter der Gürtellinie sind in der Politik schon seit Längerem etabliert. Er trifft nicht nur mich, und man soll in der Politik bei Gott nicht wehleidig oder eine Mimose sein. Hier muss man über den Dingen stehen. Es heißt: „Wer die Hitze nicht aushält, darf nicht in die Küche gehen.“
ÖSTERREICH: Wenn Sie Peter Zauner im Rathaus treffen, werden Sie ihn grüßen?
Vassilakou: Selbstverständlich. Er hat sich entschuldigt.
ÖSTERREICH: Sie haben sich auch mit einem der mächtigsten Männer Österreichs angelegt, mit Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll.
Vassilakou: In Amerika heißt es: „The more danger, the more honor.“ – „Je größer die Bedrohung, desto größer die Ehre“ (lacht). Klimaschutz und Umweltschutz bedeuten, dass man das heiße Eisen Verkehr mit konsequenten Maßnahmen anfassen muss. Und ja, die Maßnahmen sind zumindest zu Beginn auch unpopulär. Ich finde es bedauerlich, wenn Landeshauptmann Pröll oder Wirtschaftskammerchef Leitl noch immer der autozentrierten Politik aus den 1970er-Jahren nachhängen. Die Politik muss jetzt die Weichen stellen, damit die drei Millionen Menschen, die 2030 in der Ostregion leben werden, rasch, sauber und auch leistbar nach Wien gebracht werden. Dafür braucht es eine Wende hin zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.
ÖSTERREICH: Dann verraten Sie den Pendlern, die sich nun abgezockt fühlen, welche Vision Sie mit dem Parkpickerl verfolgen …
Vassilakou: Wir haben das Ziel, dass innerhalb der nächsten Jahre 80 Prozent der Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, ihre Wege auf ökologische Weise zurücklegen. Also mit den Öffis, dem Rad oder zu Fuß. Deswegen haben wir die Jahreskarte auf einen Euro pro Tag verbilligt. Es ist übrigens die billigste Jahreskarte unter den westeuropäischen Städten. Wir investieren auch in den Radverkehr, um doppelt so vielen Wienern Geschmack aufs Rad zu machen.
ÖSTERREICH: Ist es nicht zu wenig, nur die Jahreskarte zu verbilligen? Müssen nicht die Intervalle für Öffis verkürzt werden?
Vassilakou: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wir brauchen kürzere Intervalle auf der S-Bahn. Dann würde das Umsteigen funktionieren. Wien und das Umland müssen sich das Ziel setzen, innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte das öffentliche Verkehrsnetz so auszubauen, dass man nicht länger als 15 Minuten wartet.
ÖSTERREICH: Ist das nicht der falsche Weg: Zuerst Parkpickerl einführen und dann erst an kürzeren Intervallen arbeiten?
Vassilakou: Die Diskussion ist wie „Henne oder Ei“. Die Verdichtung der Intervalle ist mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden. Und es ist nur fair, dass man die Mittel aus der Parkraumbewirtschaftung in die Hand nimmt, um die Intervalle zu verdichten oder Park-and-Ride-Anlagen zu bauen.
ÖSTERREICH: Glauben Sie, dass Sie nach der nächsten Wahl trotz Parkpickerl noch Vizebürgermeisterin sind?
Vassilakou: Glauben gehört in die Sphären der Religion. Die Umfragen der letzten zwei Jahre zeigen, dass die Wiener Grünen im Aufwärtstrend sind. Das, was wir tun, wird auch goutiert.
ÖSTERREICH: Wie oft verwenden Sie das Auto?
Vassilakou: Ich bin dazu übergegangen, die Wege in der Früh mit der Straßenbahn zu machen. Der Dienstwagen kommt nur dann zum Einsatz, wenn ich sehr weite Wege habe oder spätnachts unterwegs bin. Selber habe ich kein Auto. Und ich lege mir keines mehr zu. Wenn ich eines brauche, dann genügt mir Carsharing.
ÖSTERREICH: Es wird behauptet, Sie seien eine Scheinradlerin. Sie kommen medienwirksam zu Terminen mit dem Rad, das Auto steht einige Straßen weiter …
Vassilakou: (lacht) Das ist sehr amüsant. Ich besitze ein Faltrad. Das habe ich extra deswegen gekauft, damit ich im Sommer mit dem Rad ins Rathaus fahre. Aber es passt auch in den Kofferraum meines Dienstwagens, wenn ich Auto und Rad kombinieren muss. Und wenn jemand sieht, wie ich das Rad in den Kofferraum lege, ist es nichts Besonderes.
ÖSTERREICH: Mögen Sie keine Autofahrer oder haben Sie Verständnis für Menschen, die mit Leidenschaft Auto fahren?
Vassilakou: Doch, ich verstehe sie. Es gab, als ich 17, 18 Jahre alt war, Zeiten, wo ich sehr gerne mit dem Auto gefahren bin. Es gab mir das Gefühl, erwachsen und unabhängig zu sein. Aber abseits dessen, was uns Spaß macht, müssen wir auch an die Menschen denken, die uns am Herzen liegen. Sprich: an unsere Kinder. Wir wissen alle, dass das Auto viele Annehmlichkeiten darstellt, aber für unsere Städte viele Probleme bringt. Niemand will noch mehr Abgase, noch mehr Stau.
ÖSTERREICH: Das heißt, Menschen, die sich für PS, Formel 1 & Co. interessieren, denken nicht an die Zukunft?
Vassilakou: Sie werden es nicht glauben, aber auch ich schaue gerne Formel 1 (lacht). Ich werde leider sehr klischeehaft gesehen. Dabei geht es mir nur darum, dass man sich folgende Frage stellt, bevor man den Motor startet: Ist diese Autofahrt jetzt wirklich notwendig? Wenn ja, dann soll es so sein. Wenn es aber eine Alternative gibt, dann kann man auch mal darauf verzichten. Und unser aller Aufgabe ist es, diese Alternativen zu schaffen.
HÄUPL maßgebend beteiligt, weil er ihr Handeln goutiert.
Der adipöse Häupl wird sich noch wundern.
Du bist aber böse :-) zu diesem "Chameäleon", von dem auch im Thread http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Opposition-schimpft-Schuldenriesen-Fekter folgender Eintrag stammen dürfte:
@Equalizer66 udn Tunichtgut (GAST) meint am 17.10.2012 06:44:44
Ihr beide habt zum Unterschied vom 323er, 9 Jahre die Sonderschule geschwänzt, gelle:-)))
Auch dort verwendet er nämlich statt dem bei uns gebräulichen "gell" das Germanische "gelle" ;-)
Das hat mir jetzt aber auch weh getan - wo ich doch nur die Wahrheit verbreite und ganz ehrlich versuche einigen in ihrer Unfähigkeit behilflich zu sein. Leider verstehen die das aber nicht, die sagen noch nicht einmal "Danke" wie jeder, dem man bei der Einkaufstasche oder über die Strasse hilft.
Es gibt halt charakterliche Unterschiede, je nachdem ob geistige oder körperliche Defekte.
Gut dass Du es ansprichst. Hättest Du es jetzt nicht so geschrieben, wäre mir mal wieder die Unfähigkeit von einigen vorlauten Lesern wie Dir entgangen. Daher noch einmal: Ich halte die flächendeckende Einführung von Parkpickerln in Wien für absolut notwendig und gerecht. Mehr oder weniger ausführlich habe ich mich hierzu bereits geäußert, z.B. hier:
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Parkpickerl-1-Oktober-noch-nicht-fix/70506525
Oracle meint am 28.06.2012 09:21:30
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Zauner-entschuldigt-sich-bei-Vassilakou/81031480
Oracle meint am 10.10.2012 08:35:04
Oracle meint am 10.10.2012 08:36:47
Wobei ich das Parkpickerl selbst nicht gut finde, leider lässt die Situation, besser die Strassenstruktur in Wien nichts anderes zu.
Mir ist deutlich klar geworden, dass es für jemanden wie Dich "Stuss" sein muss, wenn Dich Deine Erinnerung bereits nach einer Woche im Stich lässt. Dazu herzliches Beileid. Ob ich zukünftig Rücksicht auf Deine geistige Schwäche nehme, werde ich nicht garantieren - Dein Kommentar hat gezeigt, dass Du für eine sachliche Auseinandersetzung zu unbedarft bist. Bestimmt auch zu vulgär, wenn man Dir noch den Beitrag: schaut euch die Vasi-Kuh genau an: (GAST) meint am 16.10.2012 23:18:28 zuschreibt.
Tatsächlich bin ich noch immer ziemlich sportlich, mache auch täglich Gymnastik und "strample" auf meinen Ergometer, aber bergauf gehen zählte nie zu meinen Leidenschaften.
Na dann, es geht ihr ja NUR um Klimaschutz und um Gottes Willen NICHT ums Geld, gelle:-)))))
Da geht es nicht um die alten örtlich eingeschränkten "Kurzparkzonen" im 1. oder 6. Bezirk, es geht um das flächendeckende Parkpickerl (Kurzparkzonen) für "ganz" Wien, ihr beiden Gscheitlinge.
"Übtertrefft" find' ich lieb, Stuß schreibt man Stuss ;-)
Und wenn man so wie Du offensichtlich nicht mitbekommen hat, dass @Oracle, @Frosch und ich über das Thema Parkraumbewirtschaftung seit der Ausweitung auf die Neo-Bezirke in diversen Threads diskutieren, dann ist man zwar kein Besserwisser aber mit Sicherheit ein ... :-)
Du schreibst "Übrigens wurden in Wien die Kurzparkzonen bereits 1959 eingeführt und waren ab dem 14.04.1975 gebührenpflichtig."
Das habe ich ja zum Abschluss meines Eintrags ausführlich gepostet :-)
@Frosch
Wenn ich die von Ihnen und mir angegeben Quellen sowie unsere persönlichen Ansichten zusammenfasse, resultiert daraus eine leider sattsam bekannte und wenig erfreuliche Tatsache: Politiker aller Couleurs sind Wendehälse der Sonderklasse!
Da ist mir sogar noch der unselige Gottlieb Wendehals mit seinem "Gummihendel" lieber :-)
Bewegung ist der Motor des Lebens! :-)
Dazu besteht nicht der geringste Grund :-)
Übrigens:
Obwohl ich bekanntlich in einer "freien" Zone wohne, habe ich heute ein Parkpickerl ab 1.11. online käuflich erworben, damit wir wenigstens nach einem Fußmarsch (großteils ziemlich steil bergauf) einen Parkplatz haben, weil meine Frau wegen der endlosen Parkplatzsuche bereits "auf dem Zahnfleisch geht".
Sie muss nämlich täglich nach Liesing fahren, um ihre schwerkranke Mutter zu betreuen und die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert im Schnitt eine Stunde pro Richtung.
Vielleicht bekommen wir aber auch kein Pickerl, weil ich mich bei der Bezirksvorstehung in massiver Schriftform über den Fleckerlteppich im 14. Bezirk beschwert habe!
Ich bin aber lieber ein Art Michael Kohlhaas als alles widerspruchslos hinzunehmen ;-)
Stimmt - Entschuldigung, habe ich irgendwie überlesen - das sollte also keine "bessere" Formulierung oder Nachbesserung sein. Mein Fehler!
Also mit den Öffis, dem Rad oder zu Fuß.
mit dem Rad oder zu Fuß fällt im Winter weg.
Wo sollen dann alle die Fußgänger und Radfahrer in den Öffis Platz finden. Ist eh schon jetzt alles voll mit Ausländern.
Da Dein Kommentar jetzt noch nicht vom Frosch beantwortet wurde, eine kleine Zusatzinformation:
Im Rahmen eines "Verkehrskonzept 1994" wurde in 1993 gemeinsam von allen beteiligten Parteien, Einzelhandelsverband, AK, Kirche und Interessengruppen als Parkraumbewirtschaftungskommission gemeinsam beschlossen, die Pickerl im 1. Bezirk als Pilotprojekt einzuführen. Die zunächst vorhandene Zustimmung der ÖVP kippte, als deutlich wurde, dass die Ausnahmeregelung für Betriebe nicht zeitgleich mit realisiert werden können und noch verhandelt werden.
Ich entnehme daraus, dass die ÖVP eine perfekte Kehrtwende vollzog, als ihre Klientel nicht weiter wie bisher hin- und herfahren und parken konnte. Das erscheint mir in dem Zusammenhang schon als sehr wichtig.
Übrigens wurden in Wien die Kurzparkzonen bereits 1959 eingeführt und waren ab dem 14.04.1975 gebührenpflichtig.
Sie hat zwei Dinge auf einmal erreicht: Die dummdreiste Forderung nach einer Bürgerbefragung als das gezeigt was es ist: ein Blödsinn. Gleichzeitig hat sie die Verantwortung auf die Schreihälse verlagert. Ganz schön clever die Frau.
Und ein weiterer Nebeneffekt. Es ist mehr als deutlich geworden, dass JEDE, aber wirklich JEDE Bürgerbefragung nichts anderes sein kann, als ein Tummelplatz von Populisten, die die niederen Instinkte der Bürger schamlos ausnutzen.
Man muss realistisch sein: der gemeine Österreicher ist nicht reif für so ein demokratisches Instrument. Selbst die Schweiz mit einer ewig langen Tradition beim Einsatz solcher Abstimmungen hat heute große Zweifel an dessen Effiktivität und diskutiert die Abschaffung.
"1) Begonnen hat diese Kurzparkzone im 1. Bezirk (1993) auf extremen Druck der ÖVP."
Nachdem Sie dies schon in verschiedenen anderen Threads gepostet haben, darf ich folgende politisch unabhängige und inhaltlich vollkommen divergierende Quellen anführen:
Quellen vom 10.4.05 sowie 17.7.12:
http://diepresse.com/home/panorama/wien/1268381/Parkpickerl-bringt-der-Stadt-60-Mio-Euro
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/473344_Die-Geschichte-des-Parkpickerls.html
Premiere feierte der kostenpflichtige Aufkleber am 1. Juli 1993. Damals wurde die Innenstadt generell zur Kurzparkzone erklärt.
Bereits dieses Ur-Parkpickerl wurde übrigens von SPÖ und Grünen im Stadtsenat beschlossen. ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.
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Quelle vom 16.7.12: http://wien.orf.at/news/stories/2541463/
Am 1. Juli 1993 begann in Wien die Parkpickerl-Ära. Schonfrist gab es keine, am ersten Tag wurden rund 3.200 Strafmandate ausgestellt. 300 Schilling waren damals zu zahlen.
Die Maßnahme wirkte. Laut Zahlen der Stadtplanungsabteilung im Wiener Rathaus ist die Parkplatzauslastung deutlich zurückgegangen. Nach wenigen Monaten sprachen die Wiener Grünen daher von einem vollen Erfolg für das Pickerl. Und schon damals verlangte der Grüne Christoph Chorherr die Ausdehnung auf möglichst alle Bezirke.
Ich kann daher den Inhalt Ihrer bereits mehrfach angegebenen "günen" Quelle nicht so wirklich nachvollziehen!
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Quelle: DER STANDARD Samstag / Sonntag, 23. / 24. Jänner 1999, Seite 8
Wien - "Überall diese häßlichen Kugeln." (Anrainerin) - "Ihr Problem, wenn S' überall Kugeln sehen." (SPÖ-Bürgermeister Helmut Zilk).
Damals, am 1. Juli 1993, als die Poller in die Innenstadt kamen und die City zur großen Kurzparkzone wurde, gab es durchaus Bedenken - die auch Zilk nicht alle niederreden konnte.
Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek (SPÖ):.
Für die Bezirke außerhalb des Gürtels sei das Parkpickerl keine Lösung. "Wen soll ich dort hinausschmeißen? Den Bewohner selbst?", fragt sich Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek. Denn: Außerhalb des Gürtels gebe es wenig Unis, Behörden, Betriebe - "dort überparken die Bewohner selbst". Da helfe das Anrainerpickerl wenig.
Wie Sie sicherlich wissen, fing das Ganze allerdings schon wesentlich früher an:
Quelle vom 6.4.2005: http://www.vienna.at/30-jahre-kurzparken-in-wien/vienna-news-eskoda-20050406-074859
Am 14. April 1975 trat eine Verordnung in Kraft, durch die das Auto-Abstellen in den Kurzparkzonen der Bundeshauptstadt gebührenpflichtig wurde.
Beschlossen wurde die Gebühr mit den Stimmen der SPÖ, die vor einer wirtschaftlichen Schädigung durch 8.000 Dauerparker in der Wiener Innenstadt warnte. ÖVP und FPÖ waren vehement dagegen.
Die Idee des Kurzparkens selbst wurde in Wien übrigens schon viel früher realisiert, nämlich am 16. März 1959. Anfangs galt die Einschränkung auf eine Stunde Parken nur in bestimmten Bereichen der Inneren Stadt, und zwar an Werktagen und Samstagen. Kontrolliert wurde mittels Parkscheibe. SP-Bürgermeister Franz Jonas verwies damals auf die Regelungen in Paris, Straßburg, Rom und Salzburg als Vorbild.
Pressekonferenz der ÖVP Wien am 25.1.2012:
http://handelskai.kilu.de/buergerbeteiligung/PArkkonzept%2003.2012.pdf
Ich kann nur wieder einmal auf diesen Link verweisen und diese Kommentare entsprechen den Tatsachen - das kann ich Ihnen versichern, da ich auch Zeitzeuge dieser Sache war.
Dass die ÖVP dann dagegen stimmte, bedeutet einmal gar nichts - es findet sich für die Opposition immer ein Grund dagegen zu sein.
Vielleicht wollten sie das Pickerl für die Anrainer umsonst, vielleicht sollte die Kurzparkzone länger dauern usw. - so nach dem Motto: Wir sind dafür, aber...
http://wien.gruene.at/2012/05/11/parkpickerl
Warum glauben Sie wohl, ist die ÖVP in Wien auf diesem Stand - gute Politik kann dafür nicht verantwortlich gewesen sein!!!
und wenns um Umwelt geht wieso ist Wien das einzige Bundesland ohne Alternativenergieförderung warum sind Hybrid/E-Pkws etc nicht ausgenommen.
Grüne = Eine Mogelpackung nach der Anderen.
Nie wieder Grün
Wofür eine Reichensteuer? Damit man den Leuten, die 70-80h in der Woche hart arbeiten, am Ende auch noch das erarbeitete Geld aus den Taschen ziehen kann.. Diese soziale Neidgesellschaft/Missgunst in Österreich ist doch so armselig, jeder hat die Möglichkeit, etwas aus seinem Leben zu machen, wenn ich eine Ausbildung mach, und dann mit 1300er Netto ein Leben lang auskommen muss und/oder am Existenzminimum lebe, bin ich doch selbst schuld.
Die Leute, die über 100k € im Jahr verdienen, die haben (meistens) auch relativ viel Verantwortung in ihrem Job, und die sind eher ihren Job los, als die Bandarbeiter..
freundliche Grüße ;-)
ÖSTERREICHER VON GANZ ÖSTERREICH, ORGANISIERT EUCH UM NACH WIEN ZU MASCHIEREN , wenn es sein muss mit der Heugabel. Wir Wiener sind verzweifelt. Ganze Bezierke(23) sind bereits in Muslemischer oder Slawischer Hand. ÖSTERREICH WAR NIEMALS IN SEINER GESCHICHTE SOZIALISTISCH:KOMMUNISTISCH. Wir das Volk müssen die alten Werte und Kultur wieder herstellen.
GOTT BESCHÜTZE ÖSTERRECIH : X X X 2013 STRACHE+STRONACH
Das Auto ist die heilige Kuh des Österreichers und darum möchte sich ein Jeder (politisch) irgendwie um dieses Problem herumschwindeln.
Die Parkplatzsituation in großen Teilen Wiens ist für die Bevölkerung schon unerträglich geworden. Die Bewohner in Gürtelnähe können davon ein Lied singen - auch die in Währing und Döbling.
Diese unerträgliche Situation wird immer weiter nach Außen verlagert, da sich eben diese Kurzparkzone ausbreitet - die Bewohner im 12., und 15., bzw. 14., 16., und 17. Bezirk in Gürtelnähe sind jetzt größtenteils ein Befürworter dieses Parkpickerls.
Nur zwei Details um auch die Sache ein wenig zu relativieren:
1) Begonnen hat diese Kurzparkzone im 1. Bezirk (1993) auf extremen Druck der ÖVP.
2) In Klagenfurt gibt es auch so eine Kurzparkzone (Parkpickerl) mit FPK-Bürgermeister.
Ganz Wien ist ja auch keine Kurzparkzone.
In Klagenfurt gilt innerhalb des Rings eine Kurzparkzone und ein Parkpickerl für 2 Jahre kostet 215 Euro - liegt also ungefähr auf dem Niveau von Wien.
Mit 2010 wurden auch die Kurzparkzonen außerhalb des Rings massiv ausgedehnt - gebührenpflichtig natürlich.
Und jetzt zum Vergleich:
Wien: Fläche ca. 415 Km² und ca. 1,75 Mio Einwohner
Klagenfurt: Fläche ca. 120 Km² und ca. 95.000 Einwohner
Wien hat nicht einmal die 4fache Fläche von Klagenfurt, dafür aber die 19fache Einwohnerzahl!
Wer zockt da jetzt ab? Die in Wien, oder doch die FPKler in Klagenfurt?
Vollkoffer.
Aber eins sollte dir schon mal klar sein--- bist sicher lernfähig. Dass die Grünen da drin sind, ist einfach die Folge eines Wahlergebnisses. Und in einer Koalition muß, gibt, es einfach Kompromisse. Jetzt mal ganz klar: hätten die Wiener Koffer entsprechend die SPÖ gewählt --- dann würden wir die Grünen nicht brauchen --- und somit hätte sich das Parkpickerlproblem gar nicht gestellt. Liebe Grüße -- Heuriger!
Grüne sind Bürger erster Klasse? Höchstens erstklassige Vollidioten!
Nur leider schafft die gute Dame keine Alternativen, sondern bestraft einfach nur das Autofahren. Und somit gibt's in Wien jetzt ein Fleckerlteppich-Chaos und noch immer kein umfassendes Gesamtkonzept. Na Hauptsache, ein Grünes Prestigeprojekt mehr...
blauer...
scarlet hat vollkommen recht-keine toleranz für totalitäre züge wie sie grün in sich trägt.
tasuendmal lieber blau als braun=rotgrüner matsch
kein Konzept - keine Lösungen - gegen den Bürger - dafür Diktat
Weitere Anmerkungen erübrigen sich, da diese bereits von anderen Usern gepostet wurden.
ach, wenn sie nur in der küche bliebe. dann würde uns viel erspart bleiben.
Wer 2013 sein Kreuzchen brav bei SPÖ macht, wählt auch GRÜN. Und was werden dann die morgendlichen Folgen sein. Der Pendler, der um 7 Uhr zu arbeiten anfängt, steht um 4 Uhr auf, damit er den Bus um 5 Uhr erreicht und dann nach Wien fährt. Für einen viel zu hohen Fahrpreis, da die Nachfrage den Preis bestimmt, verbringt man dann eine endlos erscheinende Zeit in einem überfüllten Massentransport, da man sich das Auto nicht mehr leisten kann - Stichwort STRASSENMAUT für PKW mit 10 Cent pro Kilometer. Und somit verbringt man doppelt soviel Zeit oder noch mehr, auf dem Weg zur und von der Arbeit.
In Wien sinjd diesen Massentransporte schon an der Tagesordnung. Man steht dicht aneinander gedrängt in der U4 und hofft, dass es zu keiner der schon üblich gewordenen Fahrtunterbrechungen konnt, dank derer aus einer 10-Minuten-Fahrt eine 30-Minuten-Fahrt wird. Mein persönlicher Negativrekord für die Strecke Schottenring - Längenfeldgasse war die erzwunge Benutzung von 3 U-Bahn-Garnituren.
Allerdings, was kann man sich von einer linken Möchte-Gern-Politikerin, deren feuchtester Traum die Kanzlerschaft ist, erwarten. Gott schütze uns davor.
Also eines ist sicher, DIESE Entscheidung birgt weder ein Konzept in sich noch war sie mutig! - sie war einzigartig dumm und unüberlegt!!!
Das Parkpickerl ist reine Abzocke zur Geldbeschaffung und keinesfalls eine vorausschauende Planung für 2030.
Der Dame wäre anzuraten sich aus der Politik zurückzuziehen und sich jenen Dingen zuzuwenden die sie versteht, etwa Formel 1 schauen...
Warum will diese Frau nicht zurück in ihre griechische Heimat ? Weil sie dort den Parkpickerl-Unfug nicht machen kann und ihr EGO befriedigen.
Da sollten nicht nur die Wiener bei den nächsten Wahlen dran denken wem sie die Abzocke zu verdanken haben sondern ALLE Österreicher!
Aufpassen bei den nächsten Wahlen, denn Spö bedeutet auch Grün. Gibt ja schon einige LH welche sich für eine KOA auf Bundesebene mit Grün stark machen.
Also wollt ihr auch auf Bundesebene noch mehr Abzocke---- dann wählt Spö oder Grün!
Bis auf einen Satz hier auch kein kritisches nachfragen.
Intervallverdichtung zu teuer, P&R zu teuer, U5 zu teuer aber Autofahrer sofort schröpfen ohne Alternativen.
Komisch das für jeden Milimeterradweg für jede sinnlose Gehsteigvorziehung die dann wieder für Feuerwehr und Müllabfuhr zurückgebaut werden muss, für das Aufstocken der BlauenSheriffs immer genug Geld da ist.
Entschlackunng des Beamtentums in der Gemeinde, Reform der aber tausenden sinnlosen Verordnungen für jedes Futzerl in Wien dafür haben Rot/Grün auch offensichtlich weder Zeit noch Geld.
Wie ich euch 2 scheinheiligen Parteien verachte das ihr Strache mit eurer rückgradlosen null Politik zum Bürgermeister macht
Nie wieder Rot oder Grün