Sonderthema:
Vassilakou fast griechische Ministerin

ÖSTERREICH-Interview

© TZ ÖSTERREICH / FALLY

Vassilakou fast griechische Ministerin

ÖSTERREICH: Warum haben Sie Premier Giorgos Papandreou abgesagt? Sagt man da gleich nein oder überlegt man nicht doch eine Weile?
MARIA VASSILAKOU: Nein, ich bin ja keine heilige Maria, die ein solches Angebot gleich ausschlägt. Ein bisschen denkt man schon nach. Es ist ja faszinierend, hier soll es ein Superministerium für Umwelt, Energie, Planung und Klimawandel geben. Es ist ja schließlich durchaus ein ehrenvolles Angebot.

ÖSTERREICH: Aber letztendlich haben Sie abgesagt. Warum?
VASSILAKOU: Ich bin einfach eine Wiener Politikerin. Ich habe ja auch bisher alle Angebote abgelehnt, für den Nationalrat zu kandidieren. Ich will in Wien Kommunalpolitik machen, will bei der Gemeinderatswahl 2011 antreten, will in der Stadt etwas bewegen. Ich bin vielen Wienerinnen und Wienern im Wort.

ÖSTERREICH: So mancher wird sich fragen, wie geht das mit zwei Staatsbürgerschaften? Warum haben Sie eine Doppelstaatsbürgerschaft?
VASSILAKOU: Das ist keine Lex Vassilakou, es ist ganz einfach: Als ich die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt habe, wollte ich natürlich die griechische Staatsbürgerschaft zurücklegen. Doch Griechenland akzeptiert so etwas nicht, zwei Mal haben sie meine Ausbürgerung abgelehnt. Jetzt habe ich halt beide Staatsbürgerschaften.

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