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Verbot von Internet und SMS am Steuer fix

50 Euro Strafe

Verbot von Internet und SMS am Steuer fix

Schnell am Steuer eine SMS an die Freundin tippen, während man an der Ampel wartet? Wenn es nach Verkehrsminister Gerald Klug (SPÖ) geht, soll das demnächst verboten werden. Am Dienstag hat er das Gesetz dazu im Ministerrat vorgelegt, jetzt wandert es ins Parlament. Konkret sollen das Schreiben und Lesen von SMS und Mails sowie das Surfen im Internet verboten werden. Bisher umfasste das Verbot nur das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Mit dem neuen Gesetz will man die Regeln an die Realität von Smartphones anpassen, betonte Klug vor dem Ministerrat.

50 Euro Strafe für das Hantieren mit dem Handy
Aktuell muss man 50 Euro blechen, wenn man mit dem Handy am Ohr ohne Freisprecheinrichtung erwischt wird. 72 Euro macht es aus, wenn eine Anzeige erstattet wird. Diese Beträge sollen dann auch für SMS und Co. am Steuer gelten.

Klug betonte, dass er damit Leben retten will: „Knapp ein Drittel aller im Straßenverkehr getöteten Personen kam im vergangenen Jahr durch die Folgen von Ablenkung am Steuer ums Leben.“ Wer bei 50 km/h nur für zwei Sekunden auf das Handy schaue, würde fast 28 Meter im Blindflug fahren - das müsse auf jeden Fall verhindert werden, so der Verkehrsminister.

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