Nach Nein in Schweiz
Volksbegehren gegen Minarette?
Wien/Klagenfurt, 01. Dezember 2009 Nach dem Schweizer Nein zu Minaretten werden auch in Österreich Stimmen für ein bundesweites Verbot laut. Die Regierung winkt ab.
Die Entscheidung der Schweizer, Minarette im ganzen Land zu verbieten, sorgt auch in Österreich für heftige Diskussionen. Gerhard Dörfler, Landeshauptmann in Kärnten, wo keine Minarette gebaut werden dürfen, ist für den Schweizer Weg: „Wir können das in Kärnten durch die Bauordnung verhindern.“ Das sei auch bundesweit eine Überlegung wert: „Wenn diese Diskussion weitergeht, muss man sich überlegen, die Bevölkerung zu befragen“, plädiert Dörfler für „ein Volksbegehren oder eine Volksabstimmung“..
Hahns Schwiegermutter kämpft für Minarett-Stopp
Auch
private Initiativen melden sich zu Wort: Hannelore Schuster, Schwiegermutter
von EU-Kommissar Johannes Hahn und Initiatorin der „Bürgerinitiative
Dammstraße“ in Wien-Brigittenau, kämpft gegen die Errichtung von Moscheen in
dicht bebautem Gebiet. Schuster: „Ich stehe für ein Volksbegehren bereit.“
Sie wünscht sich eine Unterstützung durch die FPÖ. Diese bleibt aber noch
vorsichtig. Man wolle die Situation erst analysieren, so Chefideologe
Herbert Kickl, „weil Volksbegehren in Österreich gerne schubladisiert
werden“.
Fekter, Faymann: Verbot wäre „verfassungswidrig“
Das
will auch VP-Innenministerin Maria Fekter: „Wir werden analysieren, welche
Bevölkerungsteile der Schweiz wie abgestimmt haben“ heißt es aus ihrem Büro.
Fest steht allerdings auch, dass dies „keine weiterführenden Konsequenzen
für die österreichische Rechtlage“ bedeutet. Denn: „Die Religionsfreiheit
hat Verfassungsrang.“ Ähnlich argumentiert Kanzler Werner Faymann: „Eine
Einschränkung der Religionsfreiheit wäre verfassungswidrig“, heißt es aus
dem Kanzleramt.
Kärnten und Vorarlberg haben bisher als einzige Bundesländer ein Minarett-Verbot auf Basis der Bauordnung durchgesetzt. Sie richtet sich gegen „Sonderbauwerke“, die nicht ins Ortsbild passen. Ein Konstrukt, das Verfassungsexperte Heinz Mayer als „typisch österreichische Lösung“ bezeichnet. Denn: „Würde sich eine Regelung explizit gegen kirchliche Einrichtungen richten, wären sie verfassungswidrig“, so Mayer: „Aber für einen Verfassungsbruch sind bestehende Gesetze zu allgemein formuliert.“
Dörfler plädiert für Gesetzesänderung
Heißt
im Umkehrschluss: Ein nationaler Rechtsspruch gegen Minarette wäre in jedem
Fall verfassungswidrig – ob mit oder ohne Volksabstimmung. Doch für
Landeshauptmann Dörfler ist der Verfassungsrahmen (wie schon in der
Ortstafelfrage) nicht in Zement gegossen: „Wenn die Menschen ein Verbot
wollen, muss man eben neue rechtliche Rahmenbedingungen schaffen.“
Viel Wirbel für drei bestehende Minarette in Österreich? Für Dörfler nicht. Denn die Islamisierung sei „ein schleichender Prozess.“
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amijl (02.12.2009 10:05)
Wenn
in der Türkei und anderen islamischen Staaten 10.000 röm.-kath. Kirchen unbeschadet stehen, darf man auch bei uns eine Moschee bauen, aber ohne Minarett!
wieso (01.12.2009 21:54)
Darum
Ich habe Respekt vor anderen Religionen und Kulturkreisen. Aber ich sehe nicht ein, dass man deshalb im eigenen Land von Politikern denen man vertraut hat, belogen und betrogen wird. Moscheen sind Multifunktionsbautenund dienen dem türkischen Staat.
Hier wird die Integration verhindert um die türk. Mentaltität zu erhalten.
ichglaubsnicht (01.12.2009 14:28)
...
schleichender prozess? weltverschwörung? hatten wir das nicht schon alles, herr dörfler!?
die na.is von damals sind auch nicht von heute auf morgen aus dem nichts entstanden, es wurde zuvor auch jahrelang gehetzt, paranoia verbreitet und klischeehaft verallgemeinert.
und politiker ihres ewiggestrigen ungeistes sind erneut bewusst! verantwortungslos genug das nun wieder, nur mit anderen feindbildern zu wiederholen und die menschenMASSE ist erneut dumm genug, darauf hereinzufallen.
geschichte bzw. der des lernens unwillige mensch wiederholt sich!
klaxxi (01.12.2009 13:38)
Entbehrlich
mehr kann ich zu einer Volksabstimmung zu diesem Thema nicht sagen.
Bin enttäuscht über das Votum der Schweizer, das jedoch mehr aus Angst vor einer zunehmenden Übefremdung geschehen ist.
Natürlich meldet sich in Österreich das rechtsrechte Lager und stößt ins gleiche Horn.
Wir leben im 3. Jahrtausend!!!!!! Baut endlich eure xenophope Paranoia ab.
Heinrich23 (01.12.2009 12:20)
Kärnten hat Vorbildwirkung
Bravo, weiter so!
Und wer über die Schulden lästert und der ÖVP angehört sollte lieber nicht vergeßen dass unter LH Zernatto 1999 0.8 Mrd Schulden hinterlassen wurden, Haider hat nur 1,2 Mrd der 2Mrd also zuverschulden.
In Wien haben wir auch nächstes Jahr schon 0.8Mrd Schulden in nur 1 Jahr also 2/3 soviel wie in Kärnten unter LH Dr.Jörg Haider,welcher nur 1,2Mrd in 9 Jahren in Kärnten machte.
Die Schweiz ist ein modernes Land, mit diesem Verbot, auch in Kärnten gibt es einen solchen.
Kärnten mit Vorbildwirkung in die Zukunft sage ich da.
rastenburg (01.12.2009 11:58)
Das Minarettverbot
ist wohl eher Symbolisch zu deuten. Es geht einfach darum das ein Zeichen gegen die zunehmende Islamisierung in Europa gesetzt wird. Das soll den Musels einfach klar machen das wir uns nicht so mir nichts, dir nichts übernehmen lassen! Wer sich über Kruzifixe in Klassenzimmern empört, wie beispielsweise Muslime die dadurch sich in ihrem Glauben beleidigt sehen, der darf bei einem Minarettverbot nicht aufschreien! Ganz einfach!
Merker (01.12.2009 11:18)
Warum Türme?
Die Kirchtürme und Minarette dienten dazu zwei Botschaften zu verkünden:
1) Hier ist ein Gotteshaus (Stadtpläne vorhanden!)
2) Lautstarke Ankündigung der Zeiten und der Veranstaltungen. Dies zu einer Zeit, wo die meisten Gläubigen keine Uhr hatten und auch keine Handys, mit welchen man Zeit und Veranstaltung problemlos verlautbaren kann. Heute dürfen die meisten Kirchen (wegen Störung schlafenden Gäste in der Früh) nicht läuten. Die Muezzine werden durch Lautsprecher verstärkt und meist von Tonbändern abgelöst. Auch die werden nicht ihre, meist zu schwachen Stimmen, erheben dürfen.
So nebenbei: es gibt sehr schöne Gotteshäuser auch ohne Turm. Und wer sein zuständiges nicht kennt, ist selbst schuld.
regel41 (01.12.2009 10:58)
Was soll das, ich
brauche keine Kirche in der Türkei,Ich will nur
nicht die Landschaft verschandeln so wie es in
Tirol bereits geschehen ist.
payne (01.12.2009 10:34)
spö
nein wir machen es wie die feige spö wir machen eine volksbefragung wegen hausmeister und ubahn herr häuple sie haben einfach nur angst ihre macht zu verlieren.
Musicant (01.12.2009 09:30)
Meine STIMME HAT SIE!
Hahns Schwiegermutter kämpft für Minarett-Stopp
brunnokreisky (01.12.2009 09:08)
in österreich nicht möglich !!
die Regierung kann und darf nicht eine Volksabstimmung zulassen! Grund ist der neue EU Vertrag bei dem wir das recht auf Volksabstimmung verloren haben § ??? andererseits wenn wir doch dürfen. würden die Grünen sehr laut schreien " hilfe 90% NAZIS in Österreich" hi
alpi (01.12.2009 09:07)
Wie lange noch?
Ich warte auf den Tag an dem die Bürger ernst genommen werden. Die Regierung läßt nicht einmal eine Diskussion zu dabei wäre es so wichtig.
sigurd77 (01.12.2009 12:38)
Wann
die korrupten Politiker endlich abgewählt werden.
Wir haben leider diese Politker die wir verdienen.
karli (01.12.2009 08:50)
Minarette ?
Man soll einmal versuchen eine genehmigung zum Bau einer Katholischen Kirche in,Izmir,Istambul usw.zu bekommen.Was glauben Sie was für eine Antwort man bekommt?????
foxil (01.12.2009 08:50)
Das Ergebnis in der Schweiz
Ist das bisher deutlichste Zeichen, wie sehr die große Mehrheit der Medien und Politiker, die Meinungsforscher und sogenannten Intellektuellen schon von der Stimmung der Bürger entfremdet sind.
semper (01.12.2009 08:46)
Verbot JA
Beispiel: Fahrt ein mal in die Türkei und versucht dort eine Kirche zu bauen. Die Schweiz machts vor und wir machens nach!!!!










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