St. Pölten Wahl: SPÖ hält Absolute, FPÖ legt zu

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St. Pölten Wahl: SPÖ hält Absolute, FPÖ legt zu

Bei der Gemeinderatswahl am Sonntag in St. Pölten hat die SPÖ mit Bürgermeister Matthias Stadler ihre absolute Mehrheit ausgebaut. Die Sozialdemokraten steigerten laut dem vorläufigen Endergebnis (inklusive Wahlkarten) ihren Stimmenanteil um 2,12 Prozentpunkte auf 58,88 Prozent und 26 Sitze, nach 56,76 Prozent und 25 von insgesamt 42 Mandaten 2011. Die FPÖ hat zwei Mandate dazugewonnen.

ÖVP
Die ÖVP verlor 4,9 Prozentpunkte und kam auf 20,39 Prozent (2011: 25,29) und neun (elf) Mandate. Die FPÖ erreichte das angestrebte "historisch beste Ergebnis" (bisher 12,7 Prozent 1997) und verbuchte 14,69 (10,71) Prozent und sechs (vier) Mandate. Die Grünen verloren ein Mandat und erhielten 2,74 Prozent und einen Sitz. 2011 lagen die Grünen noch bei 4,88 Prozent (zwei Mandate).

NEOS
Die NEOS (1,57 Prozent) haben bei ihrem erstmaligen Antreten bei der St. Pöltner Gemeinderatswahl ebenso wie die Bürgerliste "BLÜH" (0,48 Prozent) und "dieKÜHNEN.jetzt" (1,24 Prozent) den Einzug ins Rathaus nicht geschafft. Damit sind weiterhin vier Parteien im Gemeinderat vertreten.

Wahlbeteiligung
45.545 Bewohner der niederösterreichischen Landeshauptstadt waren am Sonntag wahlberechtigt. Ihre Stimme gaben 28.980 Personen ab. Die Wahlbeteiligung stieg auf 63,63 Prozent, nachdem sie bei der letzen Gemeinderatswahl am 3. Juli 2011 um rund zehn Prozentpunkte auf 58 Prozent gesunken war.

Von den gültigen Stimmen entfielen 16.846 auf die SPÖ, 5.834 auf die ÖVP, 4.204 auf die FPÖ und 785 auf die Grünen. Die NEOS kamen auf 448 Stimmen, "dieKÜHNEN.jetzt" auf 356 und "BLÜH" auf 137.

FPÖ legt zu
Erfreut zeigt sich FPÖ NÖ- Landesparteiobmann NAbg. Dr. Walter Rosenkranz über die freiheitlichen Stimmzuwächse bei der heutigen Gemeinderatswahl in St. Pölten und gratuliert der FPÖ St. Pölten unter ihrem Spitzenkandidaten GR Mag. Klaus Otzelberger zu diesem historisch besten Ergebnis.

„Dieses Wahlergebnis ist für uns Freiheitliche sehr erfreulich und bestätigt den Erfolgskurs der FPÖ ein weiteres Mal. Da es sich hier um den vorletzten, großen Urnengang vor der NÖ Landtagswahl 2018 handelt, kommt diesem Wahlerfolg zusätzliche Bedeutung zu. Das Erreichen unseres Zieles, 2018 die SPÖ zweitstärkste politische Kraft in Niederösterreich zu werden, kommt immer näher“, so Rosenkranz.
 

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