Was ab heute alles anders wird Was ab heute alles anders wird

Neuerungen

 

 

Was ab heute alles anders wird

In gleich mehreren Bereichen wird sich das Leben vieler Österreicher ab heute ändern.

Die Regierung startet mit dem heutigen 1. September gleich mehrere politische Großprojekte, um die zum Teil monatelang erbittert gekämpft wurde.

  • Neue Mindestsicherung
    Das umstrittenste Projekt ist die neue Mindestsicherung, ein Instrument zur Armutsbekämpfung. Entsprechend zögerlich ist der Start. So richtig los geht es mit dem Projekt ab heute in Wien, Niederösterreich und Salzburg. 744 Euro netto monatlich wird die Mindestsicherung für Einzelpersonen betragen, Paare haben Anspruch auf 1.116 Euro. Ebenfalls neu: Der alte Sozialhilfe-Krankenschein wird bundesweit abgeschafft, alle Bürger bekommen die e-card. „Ein riesiger Fortschritt“, sagt Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ).
  • Weniger Maklergebühr
    Wer künftig über einen Makler eine Wohnung findet, zahlt um eine Monatsmiete weniger als bisher. Für Mietverträge mit einer Dauer von über drei Jahren fallen nur noch zwei Monatsmieten an, bei kürzeren Laufzeiten eine Monatsmiete (siehe auch Wirtschaftsteil).
  • Teurer, aber höhere Gewinne beim Lotto
    Ein Tipp im Lotto kostet künftig 1,10 Euro, also um zehn Cent mehr. Dafür gibt es auch mehr Gewinnmöglichkeiten und eine garantierte Gewinnsumme von einer Million Euro bei einem Sechser. Betrifft aber erst die Ziehungen ab 8. September.
  • Solarium-Verbot für Junge
    Für Jugendliche unter 18 Jahren heißt es in den 800 Solarien des Landes künftig: Bitte draußen bleiben. Auch in Hotels und Fitnessstudios gilt die Altersbeschränkung für das künstliche Sonnenbad. Grund: gesundheitliche Bedenken von Experten.
  • Elektronische Fußfessel
    Rund 500 Häftlinge pro Jahr können künftig ihre Strafe zu Hause absitzen. Kontrolliert werden sie von der Justiz über die neue elektronische Fußfessel. Wer zu weniger als einem Jahr Haft verurteilt wurde oder schon lange in U-Haft sitzt (z. B. Helmut Elsner) kann mit dieser Form der Haft rechnen. Pro Tag müssen Strafgefangene dafür 22 Euro zahlen. Die zuständigen Richter entscheiden, wer dafür infrage kommt.
  • Aus für alte Glühbirnen
    Nach dem Aus für die 100-Watt-Birnen vor einem Jahr werden ab heute auch 75-Watt-Birnen aus den Geschäften verbannt. Nur mehr die Restbestände dürfen verkauft werden. Grund für das Verbot ist eine EU-Verordnung, die den flächendeckenden Umstieg auf Energiesparlampen zum Ziel hat.
  • Neue Gruppenpraxen
    Ab heute ist es für Ärzte möglich, Gruppenpraxen in Form von Ärzte-GmbHs zu gründen. Da durch diese neuen Zentren die Spitals-ambulanzen entlastet werden, rechnet die Politik mit einer Verkürzung der Wartezeiten für Patienten.
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