Aufstand gegen das Wett-Verbot

Wettanbieter unzufrieden

Aufstand gegen das Wett-Verbot

Aufregung unter den Anbietern von Sportwetten. Wie ÖSTERREICH berichtete, will Sportminister Gerald Klug als Konsequenz aus dem Wettskandal rund um Sanel Kuljic und Dominique Taboga die Ereigniswetten verbieten: Künftig soll man etwa also nicht mehr darauf setzen dürfen, ob es einen Elfmeter gibt. ÖSTERREICH befragte die Wettanbieter.

Bei Ereigniswetten gibt 
es Limit von 1.500 Euro                                                                                                        

  • Für Admiral-Chef Jürgen Irsigler geht Klug damit zu weit: „Wir sind zwar gesprächsbereit und analysieren die Situation auch genau. Ich weise aber darauf hin, dass es bei Live-Wetten dieser Art jeweils ein Gesamtlimit von 1.500 Euro pro Ereignis gibt. Da ist ein Missbrauch wohl kaum möglich“, so Irsigler. Er fordert die Einschaltung des Buchmacherverbandes in die Verhandlungen.
  • Bet-at-home-Geschäfts­führer Michael Quatember ist ebenfalls gegen ein Verbot: „Verbote in einzelnen Ländern führen dazu, dass Kunden zu Anbietern außerhalb der EU abwandern, die weiter Live-Wetten anbieten. Der richtige Weg sind strenge Strafen für Betrüger verbunden mit lebenslangen Sperren. Dies würde abschreckend wirken.“

Am Montag geht der Poker weiter. Die Chefs von ÖGB und Bundesliga sind zu Gast bei Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

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