Wie sich die neue Ministerin verletzte

Gipsbein

Wie sich die neue Ministerin verletzte

Es war eine rutschige Stiege und eine einzige Sekunde: Beatrix Karl war am 12. Jänner gerade auf dem Weg zum ÖVP-Neujahrsempfang. Sie eilte Richtung U-Bahn-Station Rathaus und wollte gerade die Treppe Richtung U2 hinuntergehen, als sie ausrutschte und unglücklich stürzte.

Fußwurzelknochen
Im Spital wurde dann Bruch eines Fußwurzelknochens – im Mittelfußbereich – diagnostiziert. Die Ärzte entschieden, dass die 42-Jährige einen Liegegips und völlige Schonung bräuchte. Am Freitag sollte der Liegegips gegen einen Gehgips getauscht werden – für weitere zwei Wochen.

Aber weil die neue Wissenschaftsministerin am Freitag im Parlament ihre Antrittsrede hält, lässt sie sich bereits am Donnerstag den Liegegips gegen einen Gehgips austauschen.

Hart, aber herzlich
Bislang musste die Neo-Ministerin ja mit zwei Krücken durch die Gegend humpeln. Ab Freitag kann sie zumindest wieder auftreten. Allerdings sollte sie bei solch einem Bruch laut Ärzten eigentlich leiser treten. Aber Schonfrist ist für die Nachfolgerin von Johannes Hahn freilich nicht angesagt.

Karl wurde gleich mit Protesten begrüßt, musste schon in ihren ersten Ministerrat und von Sitzung zu Sitzung eilen. Vertraute von Karl berichten, dass die neue Ministerin „hart im Nehmen“ sei. Sie sei insgesamt „hart, aber herzlich“.

Als sie gemeinsam mit dem damaligen VP-Landwirtschaftsminister Josef Pröll 2007 in der VP-Perspektivengruppe saß, benötigte Pröll übrigens wegen einer Knieverletzung Krücken. Und so wird Pröll wohl Verständnis haben ...

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