Wiener Autor watscht FPÖ in deutscher Zeitung ab

"Wie braun ist mein Österreich?"

Wiener Autor watscht FPÖ in deutscher Zeitung ab

Gleich der Aufmacher deutet daraufhin, in welche Richtung dieser Kommentar jetzt gehen wird. Unter dem Titel „Wie braun ist mein Österreich geworden?“ holt der Wiener Krimiautor Manfred Rebhandl in einem Gastbeitrag in der Zeitung „Die Welt“ zum Rundumschlag gegen die Politik der FPÖ und ihren blauen Hofburg-Kandidaten Norbert Hofer aus.

Alle bekommen ihr Fett ab
Dabei findet Rebhandl wenig freundliche Worte für die Freiheitlichen sowie alle, die mit der Politik der FPÖ sympathisieren. Da wird der mit der FPÖ liebäugelnde Felix Baumgartner schon einmal als „einfältig“ bezeichnet und der zu den Blauen gewechselten Ursula Stenzel ein Hang zu alkoholischen Getränken angedichtet.  O-Ton:“Die immer leicht angedüdelt wirkende, ehemalige ORF-Moderatorin Ursula Stenzel„  sowie  „Der etwas einfältige Weltraumflieger Felix Baumgartner jubelte mit den Rechten“.

Doch auch Hofer selbst bekommt sein Fett ab. Der Autor stößt sich dabei vor allem an Hofers Verbindungen zur rechtsextremen Burschenschaft Marko-Germania (Anm. Die Burschenhaft lehnt die „die geschichtswidrige Fiktion einer österreichischen Nation ab").  Auch Strache holt sich beim Autor seine Watsche ab, indem dieser als „Discoboy“ abgestempelt wird.

Auch die Grünen
Was folgt, ist ein Pamphlet gegen die FPÖ. Selbst die Grünen sind vor den Schmähungen des Autors nicht sicher: „Die aufgeklärten Grünwähler kriegen seit jeher keinen Fuß ins richtige Leben der 500.000 Arbeitslosen und Mindestlohnbezieher und Modernisierungsverlierer. Stattdessen versichern sie sich ihrer eigenen Überlegenheit, indem sie wie der Filmemacher David Schalko FPÖ-Wähler pauschal als "dumm" und "ungebildet" bezeichnen oder schlicht als "Nazis".“

Der angesprochene Schalko ließ sich diesen Vorwurf nicht gefallen und hat sich mittlerweile auch auf Facebook dazu geäußert.

Am Ende seines Kommentars gießt der Autor ein weiteres Mal Öl in die "Kornblumen-Debatte" indem er schreibt: "Was also, wenn wir im Juni wirklich Europameister werden und Hofer unseren Spielern bei ihrer Rückkehr auf dem Flughafen Kornblumen ans Revers heftet? Beides ist nicht sehr wahrscheinlich. Aber in diesen verrückten Zeiten muss man langsam wirklich auf alles vorbereitet sein."

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