16. Juni 2011 13:20

Mit Applaus 

Molterer verlässt das Hohe Haus

Der langjährige Abgeordnete wechselt zur Europäischen Investitionsbank.

Molterer verlässt das Hohe Haus
© APA/ Schlager

Seinen Abschied vom Hohen Haus nahm am Donnerstag der langjährige ÖVP-Abgeordnete, frühere Minister und Vizekanzler Wilhelm Molterer. Er wird Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank und legt sein Mandat nach dieser Sitzung zurück. In seiner letzten Rede plädierte Molterer für "Respekt" auch der Politiker untereinander und wandte sich gegen die "Ausgrenzung" von Parlamentsparteien.

Applaus
Molterer - der von 1990 bis 1994, von 2002 bis Anfang 2007 und dann wieder ab Ende 2008 Abgeordneter war - wurde von den anderen Parteien mit Applaus verabschiedet. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) dankte ihm für die "gute Zusammenarbeit", auch mehrere Abgeordnete und VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner schlossen sich an.

Lob
FPÖ-Abg. Peter Fichtenbauer nannte Molterer gar einen "hoch geschätzten Freund" - dies wohl auch, weil dieser erklärt hatte, dass jede ins Parlament gewählte Partei für die Regierung legitimiert sei. "Ausgrenzung ist keine Lösung, Selbst-Ausgrenzung allerdings auch nicht", meinte Molterer, der unter Schwarz-Blau Landwirtschaftsminister und ÖVP-Klubobmann war.

Die Politiker forderte Molterer auf, bei den großen Themen Budget samt Pensions-, Gesundheits- oder Pflegereform, Energie, Wettbewerbsfähigkeit und Migration "nicht wegzuschauen", sondern sie "anzufassen". Verwalten reiche nicht, Gestaltung sei nötig. So müsse man auch in der EU "Hand anlegen" und dürfe "Europa nicht den Demagogen überlassen".


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
6 Postings
karpfen meint am 17.06.2011 09:11:21 ANTWORTEN >
Wieder einmal typisch für die Leistungspartei ÖVP - eine reine Augenauswischerei.

Von überhaupt gar nichts eine Ahnung, aber für sämtliche Posten auf der Welt geeignet...Wollens diesen Blödmann, der nicht einmal schreiben kann, nicht gleich als Astronaut einsetzen?

Es kann nachgewiesen werden, dass der Diplombauer Molterer nicht im Geringsten qualifiziert ist. Aber bei der Arschpartei ÖVP ist dieser Umstand auch schon völlig wurscht. Wer lange genug dort herumkrebst und Blödsinn macht, wird schon irgendwie befördert.

Ein genauso abschreckendes Beispiel ist in Niederösterreich der Musiklehrer Landesrat Sobotka. Auch das Geil-O-Mobil Männchen Kurz zählt zu diesen Witzfiguren.

Ausbaden dürfen diese dauernden Fehlbesetzungen der ÖVP bei der Personalauswahl natürlich die Steuerzahler. Hauptsache, die ÖVP ist die Leistungs- und Wirtschaftspartei. Sie leistet nichts, sie leistet sich nur permanent etwas. Die ÖVP ist der Arsch der Welt.

branwhen meint am 17.06.2011 06:46:06 ANTWORTEN >
Auffällig ist.........
dass auf fast ALLE Versager der schwarzen Partei, die höchsten
Posten warten............................
karpfen meint am 17.06.2011 08:57:26
Und im Falle von Politversagern wie Molterer gibt es dann Vorstandsposten bei Bank und Finanz. Vor allem von der ÖVP.
Jetzt wissen wir auch, warum wir keine Zinsen bekommen und sauteure Kreditraten und Spesen zahlen dürfen.
Aluschnig meint am 17.06.2011 05:36:08 ANTWORTEN >
Einzige Gute: man sieht diesen Totalversager jetzt nicht mehr.
erko07 meint am 16.06.2011 20:16:59 ANTWORTEN >
Bravo, gute Arbeit!
Und wieder ein österreichisches Polit-Zniachtl auf einen EU-Posten entsorgt ... aber kein Problem, Nachschub ist in Hülle und Fülle vorhanden.
napoleon meint am 16.06.2011 17:26:22 ANTWORTEN >
Sippenhaftung!
Wenn es eine Uhr geben würde, die anzeigt, wie oft, solche leute wie Molterer, ein Versager gewesen sind und ein solcher bleiben wird, müßte man froh sein, diesen Versager los geworden sind.
Seiten: 1
Facebook Kommentare
Top Gelesen Politik
WETTER.AT aktuell mehr Wetter >
Newsticker Alle News >
Webtipps
NEWS AUS MEINEM BUNDESLAND
  • W
  • N
  • B
  • O
  • S
  • St
  • K
  • T
  • V