24. Februar 2012 23:53
Vier bis fünf Millionen Euro – so viel Einsparung bringt laut dem Politologen Hubert Sickinger die geplante Kürzung des Nationalrates von 183 auf 165. Der Parteienexperte rechnet da nicht nur die monatliche Gage von 8.160 €, sondern auch die Kosten für Mitarbeiter und Parteienförderung dazu.
Angesichts der Kosten, die das politische System Österreichs ausmacht, ein Klacks. ÖSTERREICH-Recherchen ergeben: Österreich hat mehr als 47.000 Politiker – die meisten natürlich auf Länder- und Gemeindeebene (siehe Tabelle). Und dort ist mit Ausnahme der Steiermark keinerlei Bereitschaft zu Kürzungen erkennbar. Im Großen und Ganzen kommt damit auf 177 Bürger ein Politiker.
Dazu stoßen in Wien 1.100 Bezirksräte. Rund 1.500 Mitarbeiter bei Parteien und Bünden sowie Hunderte Mitarbeiter im Parlament und den Landtagen. Allein die Personalkosten dürften demnach bei etwas mehr als rund 320 Millionen Euro liegen.
Doch: Gekürzt soll jetzt einmal bei den 183 Nationalratsabgeordneten werden – im Zuge des Sparpakets sollen ab 2013 nur noch 165 Mandatare im Hohen Haus am Ring Platz nehmen.
Allerdings: In ÖSTERREICH nennt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) Bedingungen für das Streichkonzert, das ausgerechnet die Regierung dem Gesetzgeber verordnete: Das Wahlrecht müsse geändert, ein „Demokratieschub“ erfolgen sowie ein „Transparenzpaket“ gegen die Korruption müsse kommen. Und: Eine Verkleinerung des Parlaments ohne Zustimmung der kleinen Fraktionen hält Prammer für nicht denkbar.
„Dann gibt es halt mehr Mitarbeiter im Parlament“
Sprengstoff: Denn sowohl die FPÖ als auch die Grünen sind zumindest derzeit vehement gegen eine Verkleinerung des Nationalrats. Auch wenn sich das Njet der FPÖ wohl noch in ein Ja umwandeln könnte, das Plazet der Grünen gilt als undenkbar.
Auch in der Koalition gärt es: Am Donnerstag gab es im SPÖ-Klub eine Debatte, während sich eine Reihe von Abgeordneten gegen die Kürzung aussprach. Und aus der ÖVP war zu hören: Ein Ja sei nur möglich, wenn die Arbeitsbedingungen verbessert würden. Soll heißen: mehr Mitarbeiter, eine bessere Ausstattung. Was wohl am Ende mehr kostet?
Politiker-Gagen im Detail
|
Amt |
Gage/Monat |
Anzahl |
Kosten/Jahr |
|
Bundespräsident |
22.848,- |
1 |
319.872 |
|
Bundeskanzler |
20.400,- |
1 |
285.600 |
|
Vizekanzler |
17.952,- |
1 |
251.328 |
|
Minister |
16.320,- |
12 |
2,7 Mio. |
|
Staatssekretär |
14.688,- |
4 |
822.528 |
|
1. Nationalratspräsident |
17.136,- |
1 |
239.904 |
|
2./3. Nationalratspräsident |
13.872,- |
2 |
388.416 |
|
Nationalrats-Abgeordneter |
8.160,- |
183 |
20,9 Mio. |
|
Bundesrats-Abgeordneter |
4.080,- |
62 |
3,5 Mio. |
|
Rechnungshofpräsident |
14.688,- |
1 |
205.632 |
|
Landeshauptleute |
16.320,- |
9 |
2,1 Mio. |
|
Mitglied Landesregierung |
14.688,- |
59 |
12,1 Mio |
|
Landtagsabgeordnete |
6.528,- |
348 |
31,8 Mio. |
|
Wiener Gemeinderäte |
6.528,- |
100 |
9,13 Mio. |
|
Bürgermeister |
ca. 4.000,- |
2357 |
132,0 Mio. |
|
Gemeinderäte |
ca. 150,- |
43.000 |
90,3 Mio. |
|
EU-Abgeordneter |
8.160,- |
19 |
2,2 Mio. |
|
Bezirksvorsteher&Stv. (W) |
6.813,- |
69 |
5,6 Mio. |
|
Bezirksräte |
342,- |
1.112 |
5,3 Mio. |
|
GESAMT |
|
47.341 |
320,2 Mio. |
Der wird höchsten einmal in dem Zeitraum sein Kopferl beim Türspalt reinstrecken
und fragen, ob es was NEUES gibt!-;) So gesehen, ist der Job natürlich überbezahlt und unnötig.
Die Zwangsmitgliedsbeitragsgefütterten Kammernfunktionäre sind echt lästig und ein undemokratischer Staat im Staat!
zum Personalaufwand, der sich im Jahr 2005 auf ca. 14,6 Mio. Euro belief.
Quelle: http://www1.land-oberoesterreich.gv.at/ltgbeilagen/blgtexte/20061078a.pdf
Der gesamte LANDTAG (alle Abgeordneten plus Beamte dafür plus Klubpersonal...) kostet 7 Millionen Euro
Die Landwirtschaftkammer OÖ erhält vom Land Lohnzuschüsse in der Höhe von 14 Millionen Euro!
Warum also bei der Demokratie sparen?
In Wien gibt es Stadträte, die man nicht amtsführend bezeichnet, weil ihnen keine Aufgabe zugewiesen wurde. Die bekommen also fürs Spazierengehen bezahlt.
Neben diesen Kosten gibts noch Parteienförderungen usw. welche der Steuerzahler zu berappen hat und auch nach dem Proporz erfolgte Postenbesetzungen, welche oft einen Schaden für den Steuerzahler verursachen.
Sieht man sich jetzt die im Zuge des Untersuchungsausschusses aufgezeigten Problemfelder an bzw. z. B. Interventionen beim ORF stellt sich die Frage, ob der Souverän das Volk keinen kollektiven Korrekturmechanismus braucht um Parteiinteressen, welche zum Nachteil des Gesamtvolkes wirken. zurückdrängen zu können.
diese Karte gehört sofort eliminiert und mit 2 Speisen ersetzt, Brot und Wasser!
So wie es den meisten Österreichern geht, weil diese Anordnung nur 5 Sterne Speisen "frisst"
Für was brauchen wir solche Kasperln überhaupt, das Geld beim Fenster hinauswerfen und den sparenden Österreicher ruinieren können wir selber auch!
Alle die das nicht wollen, können sich ja gerne mit einer Diktatur zufrieden geben, da brauchen sie nicht so viele Politiker!!!
Im Unterschied dazu gibts bei den anderen Parteien:
SPÖ: Ein Wettsaufen bis auch das letzte Milligramm Gehirn gestorben ist
ÖVP: Massengehirnamputation bei der das Gehirn durch ein schwarzes Parteibuch ersetzt wird
Grüne: Hasch, Koks und alle anderen Rauschgifte werden, auf Steuerkosten, an alle Anwesenden verteilt, dazu gibts auch noch Anleitungen wie man es sich im Knast gemütlich macht und die Asylanträge so lange hinzieht bis man endlich bleiben kann.
Und auf welcher dieser Veranstaltungen warst du?
Da könnten wir noch genug absageln, die nur fürs Nasenbohren bezahlt bekommen.
ODer es bekommt ein jeder pro Monat 3000 Euro und schon wird gespart.
16 oder 20.000 ist ja wohl eine Frechheit.
so schauts aus in da schnitzlrepublik!!!!
weg mit diesen ratten.
versteh nicht warum leute noch immer hinter diesem schwarz roten gesindl steht,leute es wird zeit das ihr endlich mal aufwacht.
glaub nicht mehr das was euch dieses gesindl in zeitungen und medien über andere(ach so arme länder)erzählen will!!!!
in 5 jahren haben uns alle ostblockländer vom lebensstandart eingeholt.
i werd mi jetzt um an job in polen umschauen....hehehehe do wir man bald mehr verdienen als in unserem ach so schööööönen österreich.
lang dauert net mehr und irgendwann wird dem volk der geldhahn von dem banken auch zugedreht,wenn die leute ihre schulden die sie machen net mehr zahlen können.
dann wird bei uns auch ein krieg auf der strasse ausbrechen.dann kommt die nazipolizei und trischt auf das eigene volk ein was nur geht,so schaut aus in der demokratie.
Trotz dieser vielen Politiker, habe ich nicht das Gefühl, dass die sich um die
Menschen kümmern. Muss wohl an mir liegen.