Wirbel um Homo-Ehe nach Fekter-Vorstoß

ÖSTERREICH-Interview

Wirbel um Homo-Ehe nach Fekter-Vorstoß

Nachdem Innenministerin Maria Fekter im ÖSTERREICH-Interview die Umsetzung der sogenannten „Homo-Ehe“ noch im Herbst angekündigt hatte, ziehen die anderen Verhandlungspartner nach: „Wenn die eingetragene Partnerschaft für gleichgeschlecht­liche Paare wie vereinbart am 1. 1. 2010 umgesetzt werden soll, brauchen wir einen Beschluss im Herbst“, heißt es aus dem Büro von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) kann sich zumindest eine Einigung bis Jahresende vorstellen.

Derzeit wird noch darum gestritten, ob die „Homo-Ehe“ künftig im Standesamt oder beim Notar eingetragen werden kann. Der Streit ist ein symbolischer: Vor allem die ÖVP sträubt sich gegen die Standesamt-Variante, da der Eindruck erweckt würde, die gleichgeschlechtliche Partnerschaft käme einer Ehe gleich. Heinisch-Hosek befürwortet hingegen die Eintragung am Standesamt. Das Problem: Das Personenstandsregister wird auf den Standesämtern geführt. Man müsste entweder ein paralleles Register führen, oder die Erlaubnis zur „Ehe-Schließung“ beim Standesamt einholen und damit zum Notar gehen. (kns)

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