Wirte-Protest vor Kanzleramt

"Totengräber"

Wirte-Protest vor Kanzleramt

Rechtzeitig vor Beginn des Ministerrats, bei dem die Eckpunkte der Steuerreform 2016 beschlossen werden sollten, sind rund 500 Wirte vor dem Kanzleramt aufmarschiert, um gegen drohende Belastungen zu demonstrieren. Pikant dabei: Die von der Wirtschaftskammer gestalteten Plakate richteten sich gegen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) - früher selbst Vizegeneralsekretär der Kammer.

"Wirtetod"
"Django, spiel mir das Lied vom Wirtetod", stand auf den Plakaten zu lesen - in Anspielung auf Mitterlehners CV-Namen. Mit durchgestrichenen 13ern protestierten die Wirte u.a. gegen die angekündigte höhere Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen. Als "Totengräber der Tourismuswirtschaft" wurde die Regierung auf anderen Plakaten bezeichnet.

Diashow Wirte protestieren gegen "Django"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

Kundgebung der Tourismuswirtschaft "Gegen das Belastungspaket für den Tourismus"

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Der Gastronomie-Fachverbandsobmann in der Wirtschaftskammer, Helmut Hinterleitner sagte bei der von der Sparte Tourismus organisierten Demonstration, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen sei ein "Affront", denn diese bedeute eine 30-prozentige Steuererhöhung. Vielmehr müsse es eine Steuersenkung geben, sagte er mit Blick auf Deutschland und die Schweiz. In diesen beiden Ländern würde die Steuer auf Nächtigungen nur 7 bzw. 3,5 Prozent betragen. Er zeigte sich hoffnungsfroh, dass es noch zu Änderungen kommen wird.

Video zum Thema Demo gegen Steuerreform

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.



Zur vorgesehenen Registrierkassenpflicht sagte er, er bezweifle, dass die Systeme nur 400 Euro kosten werden und forderte einen entsprechenden Kostenersatz für die Betriebe ein. Kritisch äußerte er sich auch zur geplanten teilweisen Aufhebung des Bankgeheimnisses und zu dem seiner Meinung nach zu niedrigen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer für Betriebsübergaben (900.000 Euro). Hier habe die Regierung aber ja schon ein erstes Signal für eine Erhöhung gesetzt.

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