Wunder-Willi: Rettet er die Grünen?

Innsbruck-Wahl

Wunder-Willi: Rettet er die Grünen?

Sensation bei der zweiten Wahl des Tages: In Innsbruck schaffte es der Grüne Kandidat Georg Willi bei der Bürgermeister-Wahl in die zweite Runde zu kommen. Dort trifft er auf die amtierende Stadtchefin Christine Oppitz-Plörer von der Liste Für Innsbruck, einem ÖVP-Ableger.
 

Willi kann erster grüner Bürgermeister werden

 
Der Grüne Willi erreichte sogar den ersten Platz und errang 30,9 %. Im Gemeinderat sind die Grünen mit 24,2 % stärkste Partei. Oppitz-Plörer konnte ihren Amtsbonus nicht ausspielen, sie kam nur auf 24,3%.
 
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Damit hat nun erstmals ein Grüner Chancen, Bürgermeister von Innsbruck zu werden - das ist mehr als ein Trostpreis nach der Wahlschlappe in Salzburg und dem schicksalshaften Jahr 2017, als die Grünen überhaupt aus dem Parlament flogen.
 
Die Stichwahl findet in zwei Wochen am 6. Mai statt. Spannend wird, wie sich die Wähler des knapp aus dem Rennen geflogenen FPÖ-Kandidaten Rudi Federspiel entscheiden werden. Er hat immerhin 21,2 % erreicht und unterlag damit Oppitz nur knapp. Auf dem Markt sind außerdem die Wähler der Kandidaten von SPÖ und ÖVP, die in der ersten Runde keine Rolle spielen konnten.
 
Stadtvize Willi gewann trotz Unstimmigkeiten in seiner Partei: Nur zwei Tage vor der Wahl war die grüne Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider aus der Partei ausgetreten. Ein Erfolg Willis in der Stichwahl würde den Grünen wieder etwas Auftrieb und Präsenz geben.
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