Wut-Oma:

Angebot abgelehnt

Wut-Oma: "Ich will nicht in die Politik."

Es hätte eigentlich der erste große TV-Auftritt von Neo-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner werden sollen. Doch beim ORF-Sommergespräch Anfang der Woche stahl ihm eine freche Frau einfach die Show.

Frieda Nagl ergriff (75) in der Live-Sendung das Wort und konfrontierte den ÖVP-Chef mit einer langen Reihe an Vorwürfen. Über Nacht avancierte die rüstige Salzburgerin zum Medienstar.

Die viele Aufmerksamkeit findet Frieda Nagl äußerst schmeichelhaft. „Bereits auf der Rückreise vom ORF in Wien habe ich fast 50 Anrufe bekommen. So viele Leute bedanken sich dafür, dass ich das gesagt habe, was sie alle denken“, so die Wirtin im Interview.

"Mit 75 Jahren will ich 
mir das nicht mehr antun"
Sofort wurden auch zahlreiche Politiker aufmerksam auf den neuen Star. In ÖSTERREICH bekundeten sowohl Heinz-Christian Strache als auch das Team Stronach Interesse an einer Zusammenarbeit mit der „Wut-Oma“.

Ruhestand
Tatsächlich hat Team Stronach bei Frau Nagl in Salzburg angerufen und ihr bereits konkret einen Job angeboten. Doch auf Anfrage von ÖSTERREICH erklärte die Wirtin: „Mit 75 Jahren möchte ich mir das wirklich nicht mehr antun.“ Zwar hätte die Salzburgerin bereits Polit-Erfahrung gesammelt – saß sie doch 20 Jahre lang im Gemeinderat von Rauris – doch große Lust, erneut in der Politik durchzustarten, hat sie nicht.

Der wahre Grund: „Meine Tochter bekommt ein Baby. Da bin ich viel lieber Oma als Politikerin und kümmer mich um mein Enkerl.“

(fis)

Frieda Nagl: "Möchte viel lieber Oma als Politikerin sein"

ÖSTERREICH: Das Team Stronach hat angekündigt, Sie in die Partei holen zu wollen. Hat man Sie kontaktiert?
Frieda Nagl: Ja, das haben sie – wir haben eine Weile geplaudert. Mit 75 Jahren tu ich mir das Ganze aber nun wirklich nicht mehr an. Außerdem bekommt meine Tochter bald ein Baby. Da kümmere ich mich doch lieber um mein Enkerl.

ÖSTERREICH: Ist die Politik nichts für Sie? Immerhin waren Sie Gemeinderätin …
Nagl: Eben! Ich bin bereits 20 Jahre lang im Gemeinderat von Rauris gesessen. Heute hätte ich keine Lust, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zu irgendwelchen Sitzungen zu fahren.

ÖSTERREICH: Was sagen Sie zu der vielen Aufmerksamkeit, die Ihnen seit dem Sommergespräch zuteil wird?
Nagl: Ich bekomme am Tag fast 50 Anrufe. So einen Aufriss hätte ich zwar nicht erwartet, aber ist doch schön!

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