12. 11. 2009, 11:19

"Gute Chancen"

Zogaj-Anwalt legt Berufung ein

© APA

Jetzt wird geklagt: Der Anwalt der Familie Zogaj kündigt Schritte gegen den Asylbescheid an.

Der Anwalt der Familie Zogaj, Helmut Blum, rechnet sich in dem Asylverfahren in zweiter Instanz gute Chancen aus. "Eine Berufung gegen den negativen Asylbescheid hat aufschiebende Wirkung", erklärte er. In dem Bescheid des Bundesasylamtes sei keine Rede von einer Aberkennung.

Das letzte Wort habe jedenfalls der Asylgerichtshof, so Blum. Man habe nun zwei Wochen Zeit, eine Beschwerde einzulegen. Das weitere Prozedere werde sicher einige Monate dauern, sagte der Anwalt, der den Gesundheitszustand von Arigona und ihrer Mutter ebenfalls als besorgniserregend beschrieb. Es sei bei beiden Selbstmordgefahr gegeben.

Unerklärlich sei, dass man von dem Bescheid aus der Zeitung erfahren müsse. "Das ist ungeheuerlich, dass das über die Medien gespielt wird und nicht den normalen Weg geht", kritisierte Blum. "Das kann in einem Rechtsstaat nicht sein." Es gebe so etwas wie ein Amtsgeheimnis.

Kommentar schreiben

KeinGruener meint am 12.11.2009 14:14

in 1 Jahr jammern (Herr Friedl, Blum und die heuchlerischen Berufsaufgeregten) und mit dem fadenscheinigen Argument kommen, dass das Verfahren anstelle 8 dann 9 Jahre dauert, weil eben SELBST (wie schon in der Vergangenheit) VERSCHULDET mit unnötigen (weil aussichtslosten Berufungen, Einsprüchen, taktischen Überlegungen und Verfahrensverzögerungen).

altwien meint am 12.11.2009 12:51

gleich mit in den kosovo. wer bezahlt den eigentlich?

sigurd77 meint am 13.11.2009 09:59

Du triffst den Nagel auf den Kopf.
Schön langsam ist das Theater um die Zogaj mehr als lächerlich.
Bei uns Österreichern wird nichts gemacht, aber bei den Ausländern da zeigt man sich.
So entsteht „HASS“
Arigona ist selbsmordgefärdet: Wenn Sie sich verbessern kann, wir haben nicht´s dagegen.

CHILI meint am 25.11.2009 11:40

wer den Anwalt bezahlt? Na auch Du und ich mit unserem Steuergeld, daß vom Innenministeriumsbudget in Millionenhöhe -Euros- an diverse Vereine und NGOs ausbezahlt wird.

summer69 meint am 12.11.2009 12:51

dass sich kein anderer Asylwerber, der einen negativen Bescheid erhält, daran ein Beispiel nimmt....

ichglaubsnicht meint am 12.11.2009 11:41

...doch, in einer "boulevard"-demokratie
ist das natürlich möglich, wie man gesehen hat....

Tschengeling meint am 16.11.2009 09:16

das wenn heut einer sagt zu den zogays sie können da bleiben, wie schnell die nur. z. gesund ist und ar.z. ebenfalls, und das ist das verlogene bei diesen leuten. die sollen in ihre heimat und
das haus was sie besitzen kleinweise aufbauen, sind 3 erwachsene kinder wenn die zusammenhalten
geld von österr. haben sie mehr als genug bekommen. natürlich heißt es da in die hände spucken, den ganzen tag schlafen und auf krank spielen geht halt dann nicht mehr.