100 Mal fiel im Duell das Wort

ANALYSE

100 Mal fiel im Duell das Wort "Lügner"

DER START – SEHR WEHLEIDIG. Norbert Hofer drückt ex­trem auf die Tränendrüse, wie unfair, verletzend für ihn dieser Wahlkampf verlaufen ist. Der FPÖ-Kandidat wirkt erstmals wehleidig.

Van der Bellen steht Hofer an Wehleidigkeit nicht nach – er beschwert sich minutenlang über Ursula Stenzel, weil sie seinen Vater als Nazi bezeichnet hatte, legt in Haider-Manier sogar ein Foto seines Vaters auf den Tisch.

Aus der Wehleidigkeit wird ein beinhartes Hassduell. ­Beide bezichtigen sich lautstark und hochemotionell der „Lüge“.

Als Höhepunkt dieses Mit-Schmutz-Bewerfens zitiert Hofer plötzlich ein Buch, in dem Van der Bellen als Ost­spion bezeichnet wurde.

DIE 1. SACHLICHE RUNDE: MILCH UND JOBS. Thurnher beginnt Van der Bellen zu befragen, wie er als Präsident die Arbeitslosigkeit senken will, ohne dafür Agenden zu haben. VdB meint, er würde das mit Gesprächen tun. Hofer macht sich gleich darüber lustig, behauptet dann allen Ernstes, er würde als Präsident den Milchpreis stabilisieren und die Bauern retten.

SICHERHEIT: DIE MÄRCHENSTUNDE. Im dritten Teil der Diskussion geht es um das Thema „Sicherheit“. Bei Van der Bellen ist das der Auftakt zur Märchenstunde. Er schwafelt wie ein Philosoph um das Grundrecht der Menschen auf Sicherheit herum.

Hofer eröffnet sein Statement wieder mit jeder Menge Attacken auf Van der Bellen – will dann mehr Budget für Sicherheit, lobt Verteidigungsminister Doskozil – und kommt natürlich gleich zu seinem Lieblingsthema: der Zuwanderung. Hofer malt sein liebstes Horrorbild an die Wand: dass viele Flüchtlinge IS-Terroristen sind.

HEER: HOFER SAGT SCHON 12 MAL „VAN DER BELLEN LÜGT“.

Thurnher fragt zu Wehrpflicht, Heer und Zivildienst. Hofer wirft Van der Bellen vor, Heer und Zivildienst geschwänzt zu haben.

Hofer dominiert die Diskussion klar. Die Frage ist nur, ob dieser extrem aggressive Stil bei den unentschlossenen Wählern gut ankommt.

BEI EUROPA WIRD’S EMOTIONAL: 100 MAL „LÜGE“. Allein in diesem Einstieg hat Hofer Van der Bellen gezählte elf Mal der Lüge bezichtigt. Insgesamt hat er dem Professor jetzt schon mehr als 30 Mal an den Kopf geworfen: „Sie sind ein Lügner!“

Hofer ist in dieser Runde ganz schlecht – viel zu aggressiv, viel zu genervt (auch gegen Thurnher), viel zu unsympathisch. Jetzt dreht sich die Diskussion deutlich in Richtung Van der Bellen.

BILANZ: VdB PASSIV, HOFER AGGRESSIV. Meine Bilanz dieser 90 Minuten: Dieses TV-Duell hat wohl beiden Kandidaten kaum genützt.

Van der Bellen war vor allem im ersten Teil dieser Diskussion wieder zu defensiv, zu schläfrig und hat zu wenig inhaltliche Akzente gesetzt. Sein großer Vorteil: Er hat auch sicher niemanden verschreckt.

Norbert Hofer war die große Überraschung: Er war ex­trem offensiv, in Wahrheit extrem aggressiv – so, als würde er plötzlich auf den Spuren von Trump wandeln.

Aber wer über 100 Mal das Wort „Lügner“ verwendet, schreckt Wähler eher ab. Ich meine, bei den unentschlossenen Frauen, VP-Wählern und Jungen kam Hofers aggressiver Stil eher weniger gut an. Dafür hat er vielleicht die blauen Stammwähler mobilisiert.

MEIN FAZIT. Bei den Wählern dürfte dieses Brutal-Duell negativ bewertet werden. Es ist zu befürchten, dass es die Wahlbeteiligung senkt, weil aus zwei Kandidaten, die beweisen wollten, dass sie Staatsmänner sind, zwei Kindergarten-Streithanseln geworden sind.

22:37
 

BILANZ: SCHADEN FÜR BEIDE

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Meine Bilanz dieser 90 Minuten: Dieses TV-Duell hat wohl beiden Kandidaten kaum genützt.

Van der Bellen war vor allem im ersten Teil dieser Diskussion wieder zu defensiv, zu schläfrig und hat zu wenig inhaltliche Akzente gesetzt. Sein großer Vorteil: Er hat auch sicher niemand verschreckt.

Norbert Hofer war die große Überraschung: Er war extrem offensiv, in Wahrheit extrem aggressiv - so als würde er plötzlich auf den Spuren von Trump wandeln. Aber: Wer über 100 mal das Wort "Lügner" verwendet, schreckt eher Wähler ab. Ich meine, bei den unentschlossenen Frauen, VP-Wählern und Jungen kam Hofers aggressiver Stil eher weniger gut an. Dafür hat er vielleicht die blauen Stammwähler mobilisiert.

Fazit: Bei den Wählern dürfte dieses Brutal-Duell negativ bewertet werden. Es ist zu befürchten, dass es die Wahlbeteiligung eher senkt, weil aus zwei Kandidaten, die beweisen wollten dass sie Staatsmänner sind, wieder zwei Kindergarten-Streithanseln geworden sind.

21:58
 

HOFER FÄHRT MIT RASENMÄHER HERUM

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Thurnher fragt: Was sind die wichtigsten Kompetenzen des Bundespräsidenten? Hofer antwortet: Das Wichtigste ist, dass er den Menschen zuhören kann. Präsident ist keine Ersatzregierung, aber sein Wort hat Gewicht. Er will unbedingt Steuern senken und Rechnungshof aufwerten.

Van der Bellen sagt, das Wichtigste für einen Bundespräsidenten sei die Unabhängigkeit - und die sei nur bei ihm gegeben, weil Hofer ein FPÖ-Kandidat sei. Und Präsident soll die Werte des Landes vertreten, auch an die weniger Erfolgreichen denken.

Behauptet dann, Hofer hätte in der Flüchtlingskrise die Regierung entlassen und eine Staatskrise ausgelöst.

Hofer jetzt in der Defensive.

Erklärt, wie er in der Flüchtlingskrise die Regierung unter Druck gesetzt hätte und sagt schließlich: Er steht dazu, dass er die Regierung entlassen hätte wenn sie nichts getan hätte.

Van der Bellen umgekehrt schwächt seine Ansage, dass er die FPÖ nicht angeloben würde sehr deutlich ab - sagt nur mehr, er würde alles tun, eine proeuropäische Regierung anzugeloben - und er weigere sich zu glauben, dass die FPÖ stimmenstärkste Partei wird.

Thurnher lässt ihn mit diesem Fast-Rückzieher ungefragt davonkommen.

Hofer betont anschließend, dass er nicht elitär ist, sondern mit dem Rasenmäher durch den Garten und mit dem Maxi-Moped durch Pinkafeld fährt.

21:40
 

BILANZ: VdB ZU PASSIV, HOFER VIEL ZU AGGRESSIV

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Jetzt geht es um die Türkei. Hofer würde Erdogan nicht einladen und auch nicht besuchen. VdB will Hilfe für die Flüchtlinge vor Ort - und meint Österreich würde die Türkei bereits mit einem Urlauber-Boykott bestrafen.

Hofer spricht sich gegen Sanktionen aus - sowohl gegen Türkei als auch gegen Russland. VdB: "Da sind wir uns ausnahmsweise einmal nahe." Nach langer Zeit wieder ein paar sachliche und ruhige Minuten.

Zeit für eine Zwischenbilanz: Inhaltlich sind beide Kandidaten in diesem TV-Duell ziemlich schwach - es gibt kaum neue Argumente.

Van der Bellen wirkt wie immer eher defensiv, fast ein bisschen schläfrig - bei manchen ZuseherInnen mag das vielleicht gut ankommen, viele Unentschlossene wird er damit aber nicht gewinnen.

Norbert Hofer dagegen wirkt wie ein Bullterrier auf Doping - er befetzt Van der Bellen regelrecht mit Attacken, hat ihm bisher mehr als hundert Mal (!) die Wörter "Unwahrheit" und "Lüge" vorgeworfen.

Ich kann mich an kein TV-Duell erinnern, in dem so oft der "Lügen"-Vorwurf gekommen ist. Ob das für Hofer wirklich gut ist, wage ich zu bezweifeln. Er hat mit seinen Attacken deutlich überzogen.

Es erscheint mehr als fraglich, ob Hofer mit diesen wilden Attacken die entscheidenden Wähler-Gruppen - Frauen, bürgerliche ÖVP-Wähler, Junge - wirklich gewinnen kann.

21:22
 

BEI EUROPA WIRDS EMOTIONAL: 100 MAL "LÜGE"

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Jetzt gehts um Europa. Hofer wirkt erstmals sehr gut, sehr sachlich - spricht sich für eine Reform der EU aus und gegen sinnlose Verordnungen für Grillhandschuhe.

Van der Bellen gibt ein sehr starkes Pro-EU-Statement ab - sagt, Österreich verdankt der EU 500.000 Arbeitsplätze.

Überraschend schlägt Van der Bellen zunächst bei Hofer nicht mit dem Öxit-Hammer zu. Die anfänglich sehr aggressive Diskussion wird nun sehr zahm und sachlich.

Die Diskussion über das Thema "Europa" verläuft wirr und wenig spannend.

Plötzlich wacht Hofer auf und dreht auf: "Das ist unfassbar, was Sie gesagt haben. Sie wollen Österreich nur mehr kleine Minderheitsrechte geben?" VdB cool: "Wir sind eine Minderheit!"

Hofer wird jetzt emotional: "Unfassbar. Sie wollen eine Zentralregierung und völlige Entmachtung Österreich - unfassbar, unfassbar, unfassbar!" Van der Bellen: "Darüber muss man diskutieren können, ohne dass Sie gleich die Nerven verlieren!"

VdB: "Sie finden an der EU absolut nichts Gutes - das ist unser Unterschied!"

Daraufhin dreht Hofer regelrecht durch: "Das ist eine glatte Lüge, eine glatte Lüge."

Van der Bellen kontert: "Jetzt reichts mir aber!"

SO jetzt wirds heftig - VdB kommt jetzt mit dem Öxit-Hammer. In Haider-Manier blättert er jetzt Taferl auf den Tisch mit FPÖ-Plakaten gegen die EU.

Daraufhin verliert Hofer die Nerven: "Sie lügen! Sie lügen schon wieder. Sie sind ein Lügner!"

Allein in diesem Einstieg hat Hofer Van der Bellen gezählte 11-mal der Lüge bezichtigt. Insgesamt hat er dem Professor jetzt schon mehr als 30-mal an den Kopf geworfen: "Sie sind ein Lügner!"

Van der Bellen muss sich zurückhalten, sich nicht an den Kopf zu tippen - er wirft Hofer jetzt wiederholt vor, für den Öxit zu sein.

Hofer zum nun bereits 4o.Mal: "Das ist die Unwahrheit!"

Thurnher fragt: Warum gibts dann im Parlament einen FPÖ-Antrag für eine Volksbefragung zur EU?

Hofer kommt jetzt ins Schwimmen - kommt wieder mit dem Türkei-Beitritt.

Thurnher ist heute abend exzellent: Warum wollen Sie eine Volksbefragung, wenn Sie eh nicht austreten wollen?

Hofer verliert jetzt die Nerven. Zu Thurnher: "Sie rollen dauernd die Augen!"

Und zu Van der Bellen wird er immer aggressiver: "Heute zeigen Sie Ihr wahres Gesicht - Sie sind ein Lügner! Unfassbar!" Van der Bellen brüllt ihn schon an: "Lassen Sie mich endlich ausreden!"

Hofer ist in dieser Runde ganz schlecht - viel zu aggressiv, viel zu genervt (auch gegen Thurnher), viel zu unsympathisch. Jetzt dreht sich die Diskussion deutlich in Richtung Van der Bellen.

Der wirkt beim Thema Europa souverän - bezeichnet "Brexit" - als Fehlentscheidung.

Van der Bellen kommt jetzt mit seinem Schmäh, dass Hofer eine Volksabstimmung über die Todesstrafe durchführen will. Der dreht darauf wieder durch: "Schon wieder gelogen, glatt Unwahrheit, schon wieder eine Lüge!"

Hofer hat Van der Bellen nun bereits mehr als hundert mal (unglaubliche 100 Mal !) das Wort "Lüge" und "Unwahrheit" vorgeworfen. Sowas hats in einem österreichischen TV-DUell noch nicht gegeben.

21:02
 

SCHUTZ DER GRENZEN: JETZT WIRD'S LUSTIG

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Beim Thema "Schutz der Außengrenze" wird es kabarettreif: Van der Bellen zitiert eine FPÖ-Anfrage im Parlament, bei dem die FPÖ den Verteidigungsminister fragt, wie sich Österreich gegen "einen Angriff der EU" schützen würde. Hofer: Das kann ich nicht ernst nehmen. Van der Bellen: Das ist das Problem der FPÖ, dass man sie nicht ernst nehmen kann.

Endlich ein Punkt für Van der Bellen - wenn auch ein kabarettreifer.

21:00
 

HOFER SAGT SCHON 12 MAL "VAN DER BELLEN LÜGT"

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Thurnher frägt nun zu Wehrpflicht, Heer und Zivildienst. Van der Bellen wirkt eher defensiv - spricht sich für Berufsheer und für den Zivildienst aus, erkennt aber Volksbefragung an.

Hofer attackiert Van der Bellen sofort wieder frontal, bezeichnet ihn schon wieder als Lügner - liest ein Interview von 2009 vor, in dem sich VdB für die Abschaffung des Zivildienstes ausgesprochen hat.

Van der Bellen kommt ins Schwimmen - sagt, das war damals, heute sei er für den Zivildienst.

Hofer wird immer aggressiv, wirft Van der Bellen vor, Heer und Zivildienst geschwänzt zu haben, während er selbst beim Heer war. Spricht sich für eine EU-Armee aber auch für Neutralität aus.

Van der Bellen kontert, dass die Unterstellung unseres Heeres unter ein EU-Kommando mit unserer Neutralität nicht vereinbar wäre.

Und Hofer bezichtigt ihn schon wieder der Lüge - das ist nun bereits zum 12. Mal in kaum 20 Minuten.

Fazit: Van der Bellen ist in dieser Diskussion ziemlich defensiv - bisher nicht wirklich gut.

Hofer ist extrem aggressiv - er dominiert die Diskussion damit klar. Die Frage ist nur, ob dieser extrem aggressive Stil bei den unentschlossenen Wählern - vor allem bei bürgerlichen ÖVP-Wählern und Frauen - gut ankommt.

20:51
 

Sicherheit: Die Märchenstunde

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Im dritten Teil der Diskussion geht es um das Thema "Sicherheit".

Bei Van der Bellen ist das der Auftakt zur Märchenstunde. Er schwafelt regelrecht wie ein Philosoph um das Grundrecht der Menschen auf Sicherheit herum - konkret anfangen wird damit kein ZuseherIn was können.

Hofer eröffnet sein Statement zum Thema Sicherheit gleich wieder mit jeder Menge Attacken auf Van der Bellen - will dann mehr Budget für Sicherheit, lobt Verteidigungsminister Doskozil - und kommt natürlich gleich zu seinem Lieblingsthema: der Zuwanderung. Wo er Van der Bellen gleich wieder attackiert.

Hofer malt dann sein liebstes Horrorbild an die Wand: Dass viele Flüchtlinge IS-Terroristen sind. Er will dass jeder Österreicher, der zur IS geht, sofort seine Staatsbürgerschaft verliert.

Van der Bellen widerspricht - er findet, Staatsbürgerschaft soll man nicht verlieren dürfen.

Fazit: In dieser Runde hat es Van der Bellen verabsäumt, ein klares Statement für mehr Sicherheit abzugeben - taktisch ein schwerer Fehler. Hofer hat hier gepunktet mit seinen Anti-IS-Tiraden - aber wirklich gut und überzeugend war auch er in dieser Runde nicht.

20:51
 

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Thurnher versucht das knapp ans Entgleisen geratene Gespräch durch eine Überlenkung auf Sachthemen zu beruhigen: Sie beginnt Van der Bellen zu befragen, wie er als Präsident die Arbeitslosigkeit senken will - ohne dafür Agenden zu haben. VdB meint, er würde das mit Gesprächen tun.

Hofer macht sich gleich darüber lustig. Behauptet dann allen Ernstes, er würde als Präsident den Milchpreis stabilisieren und die Bauern retten. Selbst Thurnher muss scherzen: "Heißt das, wir werden uns noch wundern, was Sie alles können?"

Beide Kandidaten wirken sehr nervös, sehr angriffig, eigentlich aggressiv.

20:50
 

DER START: SEHR WEHLEIDIG

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Die ORF-Diskussion beginnt mit einer Bilanz der Kandidaten über den Wahlkampf. Norbert Hofer drückt extrem auf die Tränendrüse, wie unfair und persönlich verletzend für ihn dieser Wahlkampf verlaufen ist. Der FPÖ-Kandidat wirkt erstmals wehleidig - fast könnte man mit ihm Mitleid bekommen. Der Ärmste.

Van der Bellen steht Hofer an Wehleidigkeit nicht nach - er beschwert sich minutenlang über Ursula Stenzel, weil sie seinen Vater als Nazi bezeichnet hatte. Legt in Haider-Manier sogar ein Foto seines Vaters auf den Tisch - man muss befürchten, dass manche Zuseher jetzt bald in Tränen ausbrechen.

Fast kabarettreif - wenns nicht so traurig wäre - kontert Hofer jetzt damit, dass auch sein Vater - "ein aufrechter Christdemokrat" - als Nazi bezeichnet wurde.

Danach beginnen beide Kandidaten, sich gegenseitig ihre Hass-Postings vorzulesen.

Aus der Wehleidigkeit wird plötzlich - gleich zu Beginn - ein beinhartes Hass-Duell. Beide bezichtigen sich lautstark und hoch emotionell der "Lüge".

Unglaublich, aber dieses ORF-Duell wird gleich zu Beginn zur Schlammschlacht - zu einem Hass-Duell, das fast die Tiefst-Qualität der ORF-Diskussion hat.

Als Höhepunkt dieses gegenseitigen Mit-Schmutz-Bewerfens zitiert Hofer plötzlich ein Buch, in dem Van der Bellen als Ostspion bezeichnet wurde. Das ist jetzt wirklich brutal. Ein Hass-Angriff wie er bisher noch von keinem Kandidaten im Wahlkampf vorgekommen ist.

Erstes Fazit: Ich habe bisher noch kein TV-Duell erlebt, das mit so viel Hass und Aggressivität begonnen hat. Beide Kandidaten haben offensichtlich ihren guten Vorsatz, dieses TV-Duell staatsmännisch und höflich, eher zurückhaltend zu beginnen, bereits in der ersten Minute vergessen. Dieses TV-Duell kann heiter werden.

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