AfD sieht Hofer als Opfer einer

Nach Hofburg-Wahl

AfD sieht Hofer als Opfer einer "Angstkampagne"

Nach Ansicht der rechtspopulistischen deutschen AfD ist der FPÖ-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl, Norbert Hofer, Opfer einer "Angstkampagne" geworden. An ihr seien neben den Parteien auch Kirchen, Verbände und Wirtschaftsgrößen beteiligt gewesen, sagte AfD-Chefin Frauke Petry am Montag in Berlin. Diese Kampagne habe "gefruchtet".

Petry verwies zugleich darauf, dass fast jede zweite Stimme an Hofer gegangen sei. Deshalb sei das Ergebnis "kein Grund, traurig, zu sein". Auch der Ko-Vorsitzende Jörg Meuthen sagte, das Ergebnis Hofers "kann man sehr wohl auch als Erfolg sehen". Nun sollten die nächsten Parlamentswahlen in Österreich abgewartet werden.

Hochrechnungen zufolge hatte Hofer bei der Präsidentenwahl am Sonntag 46,7 Prozent der Stimmen erreicht. Er unterlag dem früheren Grünen-Chef Alexander van der Bellen, der demnach 53,3 Prozent erreichte. Vor der Verkündung des amtlichen Endergebnis sollten am Montag noch die Briefwahlstimmen ausgezählt werden, die an dem Wahlausgang aber nichts mehr ändern können.

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