Erste Stimmen zur Präsidenten-Wahl

Van der Bellen klar voran

Erste Stimmen zur Präsidenten-Wahl

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Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig:

Glawischnig zeigte sich sehr erfreut.  "Das ist ein historischer Tag, eine historische Zäsur", sagte sie zur APA. Für Österreich sei es eine gute und deutliche Entscheidung. Glawischnig sprach von einem Votum für ein Miteinander im Lande. Europäisch gesehen sei dies eine klare pro-europäische Entscheidung, die nach dem Brexit, aber auch nach der US-Wahl besonders wichtig sei. Sie werde heute "mit Sicherheit" noch feiern.

Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne):

"Alexander Van der Bellen wird ein großartiger Bundespräsident sein." Sie versicherte am Sonntag, dass der Wahlsieger jemand sei, der verbinde. Er werde das Gemeinsame suchen und Österreich "hervorragend repräsentieren", freute sich Vassilakou.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl:

Kickl gratulierte Alexander Van der Bellen und seinem Team und dankte allen Hofer-Wähler und dem freiheitlichen Kandidaten selbst, "der in den letzten 10 Monaten unmenschliches in diesem Wahlkampf geleistet hat", wie Kickl in der FPÖ-Wahlzentrale sagte.

"Wir haben trotzdem ein historisches Ergebnis in der Geschichte der freiheitlichen Partei erreicht und eine hervorragende Ausgangsbasis für weitere Wahlgänge gelegt." Er gehe davon aus, dass es den "Kräften gegen die Veränderung" ein letztes Mal gelungen sei, eine Niederlage abzuwenden. "Das war eine Situation einer gegen alle", trotzdem habe man einen guten Wahlkampf hingelegt, erklärte der Kampagnenleiter Hofers.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache:

Strache hat dem Grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen zum Sieg bei der Bundespräsidenten-Stichwahl "aufrichtig" gratuliert. "Natürlich hätte ich es mir anders gewünscht", so Strache. "Natürlich ist das für mich enttäuschend, und ich hätte mir mehr erhofft." Norbert Hofer habe sich "massiv eingesetzt" und einen "großartigen Wahlkampf" geleistet. Die Ergebnisse demokratischer Wahlen seien aber zu respektieren "und das tun wir auch", betonte Strache.

ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka:

Lopatka, der sich im Wahlkampf für FPÖ-Kandidat Norbert Hofer ausgesprochen hatte, erklärte am Sonntag auf eine Journalistenfrage, ob er enttäuscht sei: "Nein".

Darauf angesprochen, ob seine Aussagen für Hofer ein Fehler gewesen seien, meinte Lopatka, er habe lediglich eine Präferenz geäußert. Er sei nun zufrieden, dass endlich ein Ergebnis vorliegt und gratulierte Alexander von der Bellen. Der ÖVP-Klubchef erwartet sich "überhaupt keine Auswirkungen auf die Arbeit der Bundesregierung". In dem Ergebnis sieht er auch keinen Schaden für die ÖVP. Die unterschiedlichen Meinungen seien schließlich auch quer durch Familien gegangen.

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP):

Kurz gratulierte Alexander Van der Bellen Sonntag in einer kurzen Aussendung zum Wahlsieg. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit. "Unser Ziel ist es, Österreich so wie bisher gemeinsam im Ausland zu vertreten und mit einer Stimme zu sprechen", meinte Kurz. Das Außenministerium werde Van der Bellen bestmöglich unterstützen.

Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn:

Auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat  dem künftigen Bundespräsidenten zu seinem Wahlsieg gratuliert. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz wünscht dem künftigen Staatsoberhaupt "Gottes Segen für sein hohes Amt."

"Der neu gewählte Bundespräsident muss zu einem Staatsoberhaupt für alle Österreicher werden und das Land zusammenführen", sagte der Kardinal. "Ich wünsche ihm eine gute Hand für das Miteinander, das Österreich zu einem stabilen, freien und auch prosperierenden Land gemacht hat. Und ich wünsche ihm ein gutes Gespür für die Aufgabe Österreichs in Europa und in der Welt."

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