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FPÖ-Wähler packt aus:

Grenze erreicht

FPÖ-Wähler packt aus: "Darum wähle ich jetzt VdB"

Bei den letzten beiden Wahlen hat Michael S. aus Baden sein Kreuzchen bei der FPÖ gemacht. Auch bei der Stichwahl im Mai gab er seine Stimme Norbert Hofer. Über ein halbes Jahr später sieht dies aber anders aus. Mittlerweile sagt Michael, dass er dieses Mal Alexander Van der Bellen wählen wird. Dass er die FPÖ unterstützt hat, bezeichnet er mittlerweile als „keine gute Entscheidung“. Sein Denken habe sich mittlerweile geändert. „Ich glaube es ist wichtig, dass sich die Leute weiterbilden und sich darüber Gedanken machen“, so Michael.

"So wahr mir Gott helfe"

Für ihn habe es eine Grenze gegeben, die jetzt erreicht wurde. „Wo es mir einfach zu viel geworden ist, war der Punkt mit diesem ‚So wahr mir Gott helfe‘“, erklärt er in einem Video auf Youtube, das von dem Team von Van der Bellen hochgeladen wurde. Angesprochen auf die Punkte, die ihn an der FPÖ mittlerweile stören, hat er ebenfalls eine Antwort. „Ja, das ist ganz klar das Nationalistische. Ich glaube damit kann dieses Europa nicht wachsen. (…) Das ist einfach nur Ängste schüren. Das ist ganz was Schlechtes, was die mit diesen Personen machen und wie sie sie beeinflussen, weil das einfach nicht die Wahrheit. ist“, erklärt der Ex FPÖ-Wähler.

"Frieden funktioniert besser mit Van der Bellen"

„Mir ist es einfach wichtig, dass Europa näher zusammenrückt. Und ich glaube da ist es mit Van der Bellen auf dem richtigen Weg.“, meint er. Am Ende des Clips erklärt er noch, dass man die Nationalisten nicht unterstützen sollte, wenn es um den Frieden gehe.

Michael hat sich an das Team von Van der Bellen gewandt und erzählt, dass er am 4. Dezember zum ersten Mal nicht FPÖ wählen wird. Zudem bat er um ein Treffen mit dem Hofburg-Kandidaten, um seine Meinung zu festigen. Und wie ein Foto beweist, fand das Treffen dann auch tatsächlich statt.  Alexander Van der Bellen hat den jungen Mann zu sich ins Büro eingeladen, die beiden haben einen Kaffee miteinander getrunken und über die Anforderungen an einen Bundespräsidenten gesprochen, heißt es seitens des Wahlkampfteams des Ex-Grünen-Chefs.

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