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Van der Bellen vs. Hofer

Hass-Wahl spaltet Österreich

Es war der polari­sierendste Wahlkampf der Zweiten Republik. Eine Präsidentenstichwahl, die erstmals SPÖ und ÖVP nur noch zu Zuschauern deklassierte. Und eine Wahl, die erstmalig einen Freiheitlichen in die Hofburg katapultieren könnte. Das ­Duell zwischen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und seinem Kontrahenten Alexander Van der Bellen hat Gräben geöffnet und das Land gespalten. Der „Hass“, der sich in der letzten TV-Konfrontation im ORF entladen hat, spiegelt sich in der Bevölkerung wider.

Der Riss geht sogar durch Familien. Prominentes Beispiel: Der ÖVP-Nationalrat Johannes Schmuckenschlager ist für Hofer, sein Bruder Stefan, der Bürgermeister von Klosterneuburg, für Van der Bellen.

Die Wut der Hofer-Wähler: Abstiegsängste und Zorn

Hofer spricht die Ängste, die Wut in sämtlichen sozialen Schichten erfolgreich an, sind sich Meinungsforscher einig: die Mittelschicht, die Angst vor einem Abstieg hat. Die Menschen, die eine Überforderung durch "zu viel Zuwanderung" fürchten. Und jene, die der rot-schwarzen Regierung einen "Denkzettel" verpassen wollen.

Video zum Thema Das war Hofers Wahlkampf-Abschluss
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In den unendlichen Weiten des Internets - auf Facebook, Twitter, diversen Blogs - spürt man die Wut seiner Anhänger.

Die Angst der VdB-Wähler: Sorge vor "blauem Staat"

In den Städten, unter den Jüngeren, bei den Frauen punktet hingegen der 72-jährige Van der Bellen. Auch dieses Lager ist stark emotionalisiert. Auch sie - weite Teile der Roten, die Grünen, die Neos und viele ÖVPler unterstützen den Ex-Chef der Grünen - treibt Angst an: Sie fürchten, dass die Grundwerte der Republik durch einen blauen Wahlsieg erschüttert würden.

Video zum Thema VdB: Wahlkampf-Finale in Favoriten
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Unerbittlich

Die Anhänger von Hofer und Van der Bellen stehen sich nach dem längsten Wahlkampf der Zweiten Republik unerbittlich gegenüber. Minderheiten haben Angst. Die Hofer-Wähler fühlen sich beschimpft. Van der Bellen und Hofer kämpfen bis zur letzten Sekunde um jede Stimme bei dieser Wahl, die das Land für immer verändern könnte.

I. Daniel

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